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Neue Grippe - Schweinegrippe - A / H1N1

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NEWS - aktuellste Meldungen und Zahlen

05/07/12

Schweinegrippe in Indien

12 Tote in Indien durch die Schweinegrippe. In der westindischen Metropole Pune wurden wieder viele Menschen mit dem Schweinegrippe Erreger infiziert. 129 Fälle von Infektionen mit H1N1 sind registriert worden. Am meisten ist der Bundesstaat Rajasthan betroffen. Dort gibt es auch die meisten Touristen. Der Direktor des Nationalen Instituts für Virologie, kann aber nicht sagen warum gerade jetzt ein erneuter Ausbruch der Schweinegrippe stattfindet und woher er kommt.
2009 beim weltweiten Ausbruch der Schweinegrippe waren in Indien mehr als 1800 Menschen gestorben.


04/13/12

8 Fälle von Schweinegrippe in der Dominikanischen Republik

Das Gesundheitsministerium in der Dominikanischen Republik hat 8 Fälle von Schweinegrippe bestätigt. Die Generaldirektion für Epidemiologie spricht von der Rückkehr der Schweinegrippe. Bei 8 von 22 eingesandten Proben wurde der Schweinegrippe Erreger AH1N1 gefunden.
Schweinegrippe kann vorallem bei älteren Menschen, Schwangeren und Kindern einen schweren Verlauf nehmen, da das Immunsystem geschwächt ist.

Schweinegrippe - Neue Grippe

23.03.2012 - Vor fast 3 Jahren hatte das Wort Schweinegrippe den Ärzten den Schweiß auf die Stirn getrieben. Ausgehend von Mexiko verbreitete sich der Schweinegrippe Erreger auf der ganzen Welt.
Auch heute noch gibt es den Schweinegrippe Erreger, der heute nur noch Neue Grippe genannt wird. So ist z.B. in Mainleus ein Kindergartenkind an der Neuen Grippe erkrankt. Das Kind wurde in die Klinik eingewiesen. Noch immer besteht die Meldepflicht für die Neue Grippe - Schweinegrippe.
Experten warnen vor Panikmache, die Schweinegrippe ist nicht gefährlicher als die herkömmliche saisonale Grippe.



Narkolepsie nach Schweinegrippe-Impfung

27.02.2012 - Auch zwei Jahre nach dem Ende der Schweinegrippe-Pandemie leiden hauptsächlich Kinder an Narkolepsie. In Finnland und Schweden wurde 2009 im Rahmen der Schweinegrippe-Pandemie eine Massenimpfung mit Pandemrix durchgeführt. Die Impfung die vor Krankheit schützen sollte, hat viele vor allem Kinder unheilbar krank gemacht. In Finnland sieht den Zusammenhang von Pandemrix und er Schlafkrankheit als erwiesen an. Schwedens Behörden zögern noch einen Zusammenhang zwischen Pandemrix und er Narkolepsie herzustellen. Sicher ist aber, das nach der Impfaktion in Finnland 121 Menschen erkrankt sind und in Schweden 168. Für andere Länder, die auch Pandemrix verwendet haben, liegen keine Zahlen über Narkolepsie-Fälle vor.
Narkolepsie löst immer wieder Müdigkeitsanfälle aus, man schläft ein wo man gerade steht oder sitzt. diese Anfälle können von einer Minute bis hin zu einer halben Stunde dauern.

Vierjährige an Schweinegrippe gestorben

17.02.2012 – Am Sonntag verstarb ein vierjähriges Mädchen aus Trier an den Folgen einer Schweinegrippe-Erkrankung. Dies bestätigte der Leiter des Trierer Gesundheitsamtes Harald Michels. Weiteren Angaben zufolge besaß das verstorbene Mädchen bereits eine chronische Vorerkrankung und erkrankte drei Wochen zuvor. Auch ihre beiden Geschwister waren erkrankt und blieben zu Hause. Diesen gehe es aber mittlerweile besser. Da alle drei Kinder nach der Erkrankung zu Hause blieben, wird eine Ansteckung im Kindergarten auf andere Kinder ausgeschlossen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass in der aktuellen Grippeschutzimpfung auch der Wirkstoff gegen die Schweinegrippe enthalten ist. Es wird besonders chronisch erkrankten Personen empfohlen sich impfen zu lassen.

Mexiko: Zwei Schweinegrippetote

23.01.2012 – Am Wochenende teilten mexikanische Behörden den Tod zweier junger Menschen an dem Schweinegrippe-Virus H1N1 mit. Die 19- und 21-jährigen Erkrankten  seien Angaben zufolge zu Jahresbeginn in zwei verschiedenen Krankenhäusern der Hauptstadt Mexiko-Stadt verstorben. Die Infektionsursache sei noch ungeklärt. In den ersten Wochen des Jahres haben sich in der Stadt bereits 110 Menschen mit dem gefährlichen Schweinegrippe-Virus infiziert. In ganz Mexiko seien bisher sogar 330 Erkrankungsfälle gemeldet worden. Vor drei Jahren kam es in Mexiko zu den ersten Schweinegrippe-Erkrankungen weltweit. Danach kam es zu einer weltweiten Ausbreitung, wonach insgesamt 17.000 Menschen der Krankheit erlagen, allein 1.250 in Mexiko.

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Griechenland: Baby an Schweinegrippe gestorben

23.01.2012 – Nach Angaben griechischer Behörden ist am Freitag ein sieben Monate altes Kind an dem Schweinegrippe-Erreger H1N1 gestorben. Der aus Libyen stammende Junge sei bereits in seinem Land behandelt worden, scheinbar allerdings unter falscher Diagnose. Daraufhin wurde er im Athener Kinderkrankenhaus „Agia Sofia“ weiterbehandelt, worauf er nun am Freitag verstarb. Eine hingegen ebenfalls an Schweinegrippe erkrankte Ukrainerin, welche ebenfalls in Athen stationär behandelt wird, befinde sich in einem guten Genesungszustand.

USA: neuer Schweinegrippe-Stamm aufgetreten

17.01.2012 – In einigen Bundesstaaten der USA kursiert derzeit ein neuer Schweinegrippe-Stamm. Der neue Stamm mit der Bezeichnung „H3N2v“ soll bisher 12 Personen infiziert haben. Verschiedene Quellen berichten allerdings auch von bisher 12 an der Infektion verstorbenen Personen. Die von der Infektion Betroffenen stammen Angaben zufolge aus den Bundesstaaten Indiana, Iowa, Maine, Pennsylvania und West Virginia. Bislang haben Untersuchungen ergeben, dass der neue Viren-Stamm nur von Schwein zum Menschen übertragbar ist. Daher sollte man keine Ängste gegenüber einer Pandemie schüren, da hierfür die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch anzunehmen wäre. Das CDC (Centers for Disease Control and Prevention) warnt trotzdem vor einer möglichen schnellen Verbreitung des neuen Schweinegrippe-Stammes und weist darauf hin, dass sich jeder Virenstamm unvorhersehbar verändern kann.

Schweingerippe-Virus zeigt erste Resistenzen gegen Medikamente

03.01.2012 – Viren sind äußert vielfältig und können sich untereinander Erbgut austauschen und auch durch Mutationen bestimmte Resistenzen, beispielsweise gegen Antibiotika, bilden. So treten jährlich auch andere Influenza-Viren auf, was wiederum dazu führt, dass die jährliche Grippeimpfung immer unterschiedlich zusammengesetzt ist. Bei dem Schweinegrippe-Virus handelt es sich mit dem Erreger A/H1N1 ebenfalls um eine Art Influenza-Virus, auch Humangrippe genannt. Da Diese zu den aktuellen weltweit drei kursierenden Viren gehört, wird auch in der gegenwärtigen Impfung, gegen die Schweinegrippe geschützt. Außerdem hat Diese, auch in Deutschland, weites gehend die anderen Influenza-Viren verdrängt und gilt als vorherrschender Grippeerreger. Daraus lässt sich schließen, dass es auch durchaus möglich ist, dass sich der Schweinegrippe-Erreger Resistenzen gegen bestimmte Medikamente aneignet. Genau dieser Fall trat in jüngster Zeit in Australien auf. So wurde bei 29 von 182 australischen Schweinegrippe-Patienten eine Resistenz gegen das Grippemedikament „Oseltamivir“ festgestellt. Damit liegt der Prozentsatz, der gegen „Oseltamivir“ resistenten Viren, bei etwa 16 Prozent. In Deutschland traten ebenfalls derartige Mutationen auf. Der Prozentsatz hierzulande liegt allerdings nur bei 0,2 Prozent. Bei den Fällen in Australien ist weiterhin auffällig, dass diese neuartige Variante des Schweinegrippe-Virus` ausschließlich in und 50 Km um die Stadt Newcastle auftrat. Forscher untersuchten die Viren in „Neuraminidase“ und „Hämagglutinin“. Dabei stellten sie fest, dass Sie sich in diesen Substanzen identisch sind, was wiederum darauf schließen ließ, dass es sich bei dem neuartigen Schweinegrippe-Erreger, um eine einzige Variante handelt. Patienten, welche Resistenzen gegen das Medikament „Oseltamivir“ zeigten, konnten hingegen erfolgreich mit dem Grippemedikament „Zanamivir“ behandelt werden. Daher gibt es keinen Grund zur Panik.

Vernichtung des Schweinegrippe-Impfstoffes!

25.11.2011 – Die Restbestände des Schweinegrippe-Impfstoffes „Pandemrix“ werden in Magdeburg vernichtet. Nachdem die Bundesregierung vor zwei Jahren 34 Millionen Impfdosen bestellte und nur 5,3 Millionen Impfdosen verbraucht wurden, saßen die Länder auf 28,7 Millionen Impfdosen im Wert von 239 Millionen Euro fest. Danach versuchte man den übrigen Impfstoff weltweit zu verkaufen, jedoch ohne Interesse. Nun ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, sodass es nicht mehr lohnt den Impfstoff gegen die Schweinegrippe weiterhin zu lagern. Außerdem konnte „Pandemrix“ nicht weiterverwendet werden, da in den letzten beiden Grippe-Impfungen der Impfstoff bereits integriert wurde. Die, in einem zentralen Lager befindlichen, restlichen 16 Millionen Impfdosen, werden nun im Müllheizkraftwerk Rothensee bei Magdeburg verbrannt. Die Kosten dafür werden auf unter 10.000 Euro geschätzt. Der Impfstoff wird voraussichtlich sechs bis acht LKW füllen.

Nicaragua: Gesundheitsalarm wegen Schweinegrippe

28.10.2011 – In mehreren Regionen Nicaraguas ist der Schweinegrippe-Virus H1N1 ausgebrochen. Dies teilte das staatliche Gesundheitsministerium am Montag, den 24.10.11 mit. Dabei bestätigten die Behörden 187 Fälle, darunter seien allein in der Region „Managua“ 157 Personen an dem gefährlichen Virus erkrankt. Allein am Vortag seien 40 Neuerkrankungen bekannt geworden. Etliche Erkrankte wurden stationär in Krankenhäusern untergebracht und versorgt. Ein weiterer Anstieg der Schweinegrippe-Erkrankungen scheint möglich. Bereits am 07.10.11 rief die Regierung den Gesundheitsalarm über Nicaragua aus, um eine Epidemie zu vermeiden.

Schweinegrippe in Bolivien – Ein Todesopfer

11.10.2011 - Bolivien hat erneut mit der Schweinegrippe zu kämpfen. Die Behörden bestätigten den Ausbruch des gefährlichen Influenza-A-Virus H1N1 in der Region Santa Cruz und riefen sofort die höchste Alarmierungsstufe aus. Seit dem 03.10 wurden für zehn Tage alle Schulen, Kindergärten und Universitäten geschlossen. Damit reagierte man auf den hohen Anstieg der Erkrankungen in wenigen Tagen um 60 auf 269. Nach offiziellen Angaben starb bereits eine Person an dem verheerenden Virus.

Weitere 277 Menschen an Schweinegrippe erkrankt

12.04.2011 – Venezuela – Die Anzahl der an Schweinegrippe erkrankten Menschen hat sich in den letzten Tagen um 277 auf etwa 1200 angestiegen. Trotz der weiteren Ausbreitung der Grippe und der mittlerweile 8 Toten durch den H1N1 Virus, heißt es von der Gesundheitsministerin Eugenia Sader die Lage sei weiterhin „völlig und absolut unter Kontrolle“. Es stünde auch landesweit genügend Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung. Ebenfalls ein neuerlicher Ausbruch der Schweinegrippe wurde aus Honduras gemeldet. Dort seien auch mehrere Menschen mit der Schweinegrippe infiziert und mindestens 2 Personen ernsthaft am A H1N1 Virus erkrankt.

Weiterer Anstieg der Schweinegrippe in Venezuela

07.04.2011 - 211 weitere Menschen haben sich in den letzten Tagen in Venezuela mit H1N1Viren infiziert. Dadurch steigt die Zahl der insgesamt an Schweinegrippe erkrankten Personen auf ca. 920 an. Wie es von der Gesundheitsministerin Eugenia Sader heißt, sei die Lage dennoch „völlig und absolut unter Kontrolle“. Für den neuerlichen Ausbruch der Schweinegrippe machen die Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften von Venezuela, die Nachlässigkeit der Behörden verantwortlich. Auch Mexiko soll inzwischen einen erneuten Ausbruch der Schweinegrippe bestätigt haben. Dort seien bislang etwa 380 Personen Infiziert und 3 seien bereits an den Folgen des Influenza A H1N1 Virus gestorben. Auch in Ecuador Kolumbien und Jamaika sollen einige Fälle von Schweinegrippe aufgetreten seien.

Zu wenig H1N1-Impfstoff in Krankenhäusern

04.04.2011 – Venezuela - Die Zahl der an Schweinegrippe erkrankten Menschen in Venezuela steigt immer weiter an und auch die Zahl der der durch den H1N1 Virus gestorbenen Personen hat sich von 4 auf 8 erhöht. Besonders im Bundesstaat Mérida seien vermehrt Fälle von Infektionen mit dem Influenza A Virus aufgetreten. Mittlerweile sollen sich mehr als 710 Patienten mit den Grippeviren angesteckt haben. Es heißt, es lagern in den Gesundheitszentren des Landes genügend Impfdosen (3,5 Mio.), jedoch hätten einige Krankenhäuser nicht genügend Vorräte des Impfstoffes und hätten daher mehreren Patienten eine Impfung verweigert. Für etwa 2 Mio. Menschen stünden derzeit gerademal 27.000 Dosen zur Verfügung. Mayra Herré, Vizepräsidentin des medizinischen Institus Carabobeño (Insalud), kritisierte diesen Zustand als „Missmanagement der Regierung.“

Zahl der H1N1 Infektionen steigt weiter an

01.04.2011 – Venezuela – 4 Menschen starben, 3 befinden sich derzeit auf der Intensivstation im Krankenhaus und 171 weitere Personen sind in den letzten Tagen an dem Schweinegrippe-Virus erkrankt. Damit steigt die Zahl der H1N1 Fälle in Venezuela auf 586 an. Die meisten Grippe Fälle gibt es offenbar im Bundesstaat Mérida. Nach Angaben der Gesundheitsministerin stünde landesweit genügend Impfstoff für die Bevölkerung  zur Verfügung– etwa 3,5 Mio. Dosen.

Schweinegrippe in Mexiko fordert 4 Tote

29.03.2011 - In Mexiko sind nach Angaben der Behörden des Bundesstaates Chihuahua offenbar in den letzten Tagen 2 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Schweinegrippevirus gestorben. Das H1N1 Virus soll durch Reisende aus den USA eingeschleppt worden sein. Mexiko war im Jahr 2009 Ausgangspunkt für eine weltweite Schweinegrippe –Pandemie,  mit weltweit 18.500 Toten. Alle in Mexiko  fielen damals etwa 1250 Menschen dem Schweinegrippevirus zum Opfer.

Auch in Venezuela (Südamerika) steigt die Zahl der mit Schweinegrippe Infizierten weiter an. Bisher haben sich über 415 Menschen mit dem Influenza-Virus angesteckt. 3 Menschen starben in den letzten Tagen bereits an den Folgen der Grippe.

Fälle von Schweinegrippe in Venezuela gestiegen

Nach einem erneuten Ausbruch der Schweinegrippe in Venezuela ist die Zahl der mit dem H1N1 Virus infizierten Personen auf 382 angestiegen. 184 Fälle davon wurden bis Sonntag allein im Bundesstaat Mérida registriert. Und auch in Kolumbien, Ecuador und Jamaika seien einige wenige Menschen an der Schweinegrippe erkrankt. Die Situation sei zwar schwierig jedoch unter Kontrolle und alle Fälle seien bisher stabil. Um die betroffene Region wurde ein sogenannter epidemiologischer Zaun eingerichtet, der die Ausbreitung des Virus verhindern soll. Verantwortlich für den neuerlichen Ausbruch der Schweinegrippe sei nach Angaben des Netzwerkes der Wissenschaftlichen Medizin, die von den venezolanischen Behörden ignorierte Warnung der Pan American Health Organization (PAHO), die bereits vor 15 Monaten eine landesweite Impfung empfohlen hatte, mit der erst jetzt begonnen wurde.

Schweinegrippe in Venezuela

23.03.2011 - Ein erneuter Ausbruch der Schweinegrippe hat in Venezuela bisher schon 3 Tote gefordert. Über 100 Menschen haben sich mit dem Schweinegrippe Virus H1N1 angesteckt. In einigen Orten wurden die schulischen Aktivitäten und auch öffentliche Versammlungen abgesagt. Beim ersten Ausbruch der Schweinegrippe 2009 - 2010 wurden in Venezuela 131 Menschen getötet. 

Mann stirbt an Schweinegrippe

18.03.2011 - Baden-Württemberg –  Ein Mann mittleren Alters aus dem Zollernhalbkreis ist offenbar an den Folgen einer Infektion mit dem Schweinegrippe Virus verstorben. Wo der Mann sich mit dem H1N1 Virus infiziert hat und ob er gesundheitlich vorbelastet war oder unter chronischen Erkrankungen litt, ist nicht bekannt. Laut Aussagen des Robert-Koch-Institutes gab es bisher in diesem Winter Deutschlandweit 119 bestätigte Fälle von Influenza-Infektionen mit tödlichem Ausgang. 102 davon konnten direkt mit dem A/H1N1 Virus in Verbindung gebracht werden.  Da allerdings die Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz nun nur noch für Labore gilt dürfte die Dunkelziffer um einiges höher liegen. Zwar geht zurzeit die Anzahl der Grippe-Fälle allgemein zurück, jedoch besteht weiterhin die Gefahr einer Infektion. Daher raten Ärzte und Gesundheitsamt weiterhin zu einer konsequenten Grippeschutzimpfung.

 

Senföle gegen Schweinegrippe

18.03.2011 - Prof. Dr. Stephan Pleschka hat mit einer Arbeitsgruppe am Institut für Medizinische Virologie der Universität Giessen mit aus Kapuzinerkresse und Meerrettich gewonnenen Extrakten die Wirkung derer auf das H1N1 Virus  an menschliche Lungenzellen untersucht und dabei erstaunliches herausgefunden. Drei der aus den Meerrettichwurzeln und dem Kressekraut gewonnenen Senföle (Benzylisothiocyanat, 2-Phenylethylisocyanat und Allylisothiocyanat) waren in der Lage, die Vermehrung der gefährlichen Grippeerreger um fast 90 Prozent zu reduzieren.  Das konnte nun durch entsprechende Laborversuche belegt werden. Ein großer Vorteil dieser pflanzlichen Substanzen liegt darin, dass sie im Gegensatz zu den synthetischen Medikamenten nicht zur Entwicklung einer Resistenz der Viren gegen diese führen. Man will nun weitere Studien und klinische Tests durchführen in deren Verlauf die antivirale und antibakterielle Wirkungsweise der Senföle insbesondere bei Harn- und Atemwegerkrankungen  genauer untersucht und weiter belegt werden soll.  Bereits auf dem Markt ist das standardisierte Naturheilmittel  Angocin® Anti-Infekt N (bei Interesse hier anklicken Doc Morris und Anti-Infekt N in das Suchformular eingeben) das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist und arzneilich wirksame Bestandteile wie Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel enthält. – Eine gute Alternative zu synthetischen Medikamenten, da es auch für Kinder geeignet ist, die physiologische Darmflora nicht stört und praktisch auch keine unerwünschten Nebenwirkungen hat. Anwendbar bei Infektionen der Harnwege, Nasen und Nasennebenhöhlen, Atemwegerkrankungen und grippalen Infekten.

 

Schweinegrippe in Nordvorpommern

 

15.03.2011 - In Nordvorpommern sind seit Anfang des Jahres 141 Influenza-Erkrankungen gemeldet worden. Davon sind 113 Patienten positiv auf den Schweinegrippe Virus H1N1 getestet worden. Die Dunkelziffer liegt aber bedeutend höher, da viele Grippepatienten sich selbst kurieren wollen und die Ärzte kaum noch Abstriche machen. Experten rechnen mit einem Abklingen der Infektionen. 

H1n1 Viren grassieren in Kindergärten

08.03.2011 – Niedersachsen – Im Kreis Gifhorn gibt es derzeit offenbar mehrere Fälle von Grippe Infektionen in Kindertagesstätten wobei mehr als 50 % davon auf den Schweinegrippevirus zurückzuführen seien. Die Verläufe der Erkrankungen mit Grippe Viren seien aber nicht gravierend. Insgesamt ist die Zahl der Infektionen in Deutschland, insbesondere bei Erwachsenen, derzeit rückläufig.

Sechs Menschen starben durch Grippeviren

04.03.2011 – Sachsen - Wie die Sächsische Zeitung (online) berichtet sind in der aktuellen Saison sechs Menschen an einer Grippeinfektion gestorben. Die Betroffenen litten zum größten Teil an Vorerkrankungen oder einer Immunschwäche. Insgesamt seien seit November vorigen Jahres 1734 Fälle von Grippe in Sachsen gemeldet worden, wovon 1395 auf den Schweinegrippevirus zurück zu führen waren. Das Alter der mit H1N1 Viren infizierten Patienten lag bei Kindern meist zwischen  5 – 14 und bei Erwachsenen bei 25 -44 Jahren. Wie die SZ weiter berichtet, sollen durch die geringe Bereitschaft der Sachsen zu einer Grippeschutzimpfung noch ca. 1,4 Mio. Impfdosen gegen die Schweinegrippe aus dem Vorjahr im Wert von etwa 11 Mio. Euro im Freistaat lagern. Da der aktuelle Impfstoff im Gegensatz zu dem aus dem letzten Jahr gleich gegen 3 Virenstämme wirkt, wird Sachsen wohl auf den Kosten sitzen bleiben.

Junger Mann stirbt an Neuer Grippe

03.03.2011 – Österreich – Schon vor einigen Tagen starb ein 26jähriger in einem Wiener Krankenhaus an einer vermutlichen Infektion mit dem Schweinegrippevirus H1N1. Der junge Mann war offenbar geistig beeinträchtigt und schon vor der Grippeinfektion gesundheitlich angeschlagen und zählte damit ohnehin zur Risikogruppe. Er wurde Anfang letzter Woche in ein Krankenhaus eingewiesen, nach dem sich sein Zustand nach einer hausärztlichen Behandlung nicht gebessert hatte. Die Ärzte taten alles um den aus Lavanttal stammenden Mann zu retten. Leider erfolglos. Wie und wo der 26jährige sich mit der Schweinegrippe infiziert hat ist unklar.

Bisher sind in Österreich 3 Menschen in Folge einer Infektion mit H1N1 Viren ums Leben gekommen. darunter auch ein Deutscher.

Neue Gefahr durch neue Grippeviren

01.03.2011 - Chinesische Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, daß eine große Gefahr davon ausgeht, daß sich Virenstämme mischen. Bei ihren Versuchen haben die Wissenschaftler herausgefunden, daß das H1N1 Virus und einige Vogelgrippe Viren besonders geeignet sind um neue Virenstämme zu bilden. Diese sind noch gefährlicher als die ursprünglichen Stämme. Da der H1N1 Virus weltweit verbreitet ist und auch Vogelgrippe Viren in einigen Teilen der Welt immer wieder auftreten, besteht die große Gefahr, daß die beiden Stämme zusammen treffen und ein neues Virus bilden.

Schweinegrippe

25.02.2011 - Wie heute in der Sächsischen Zeitung zu lesen war, wird die Schweinegrippe ein Nachspiel haben. Dem sächsischen Gesundheitsministerium und der Ärzte-Vereinigung zufolge waren Sachsen Ärzte nicht genug auf die Schweinegrippe Epidemie 2009/2010 vorbereitet gewesen. Die Mediziner seien nur sehr mangelhaft informiert gewesen und hätten Patienten sogar fahrlässig zu Nichtimpfungen geraten. 

76 Tote durch Schweinegrippe

24.02.2011 - Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass in der Grippesaison 2010/2011 bisher 76 Menschen an der Schweinegrippe gestorben sind. Dabei ist das Durchschnittsalter der Toten 52 Jahre. Die Mehrheit der an Schweinegrippe gestorbenen war nicht gegen Grippe geimpft. Das Robert-Koch-Institut gehe aber von einer weit höheren Dunkelziffer aus. Um sich gegen Grippe und besonders Schweinegrippe zu schützen sollte man sich mehrmals die Hände mit Seife waschen, nicht in die Hände sondern in die Armbeuge niesen und wenn möglich größere Menschenansammlungen meiden. Wer neben den gewohnten Grippesymptomen, wie Fieber, Unwohlsein und Schnupfen, auch noch Durchfall und Erbrechen hat, sollte sofort einen Arzt aufsuchen.

Zwei Tote durch Schweinegrippe

22.02.2011 – Nordrhein Westfalen – Offenbar sind am Wochenende zwei Männer im Alter von 43 und 61 Jahren in Bielefelder Krankenhäusern an der Schweinegrippe gestorben. Die beiden Männer hätten zunächst zu Hause über Grippesymptome geklagt. Erst nach dem sich der Zustand der Erkrankten im Verlauf der Grippeinfektion zunehmend verschlechterte, wurden sie in Krankenhäuser eingeliefert. Der 61jährige, der bereits seit dem 18. Januar sowie auch der 43jährige, der seit dem 11. Februar stationär behandelt wurde, hatte keinerlei Vorerkrankungen, jedoch hatten sie sich auch nicht gegen die Grippe impfen lassen. Seit Januar seien bereits (durch Laboruntersuchungen nachgewiesen) 58 Fälle von H1N1 Infektionen gemeldet worden. Im Kreis Warendorf sollen es 36 bestätigte Fälle sein. Eine Grippeimpfung ist immer noch ratsam.

Schon 18 Tote in Ungarn

21.02.2011 – Ungarn – Seit Beginn der diesjährigen Grippesaison sind laut amtsärztlichen Dienst in Ungarn bereits 18 Menschen an H1N1 Virusinfektionen gestorben. Das letzte Opfer war ein 55jähriger Mann der in der letzten Woche in einem Krankenhaus in Szeged an der Schweinegrippe starb. Er wurde wegen einer doppelseitigen Lungenentzündung behandelt, an der er auf Grund der  Virusinfektion erkrankte. Der Mann hatte keine chronischen Vorerkrankungen und zählte auch zu keiner Risikogruppe. - Gesundheitsämter und Ärzte empfehlen weiterhin, sich gegen Grippe impfen zu lassen und die Schweinegrippe nicht zu verharmlosen.

Impfstoff für Narkolepsie verantwortlich?

21.02.2011 - Der millionenfach in der ganzen Welt verabreichte Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix soll in einigen Fällen zu der sogenannten Narkolepsie geführt haben. Ein genauer Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und der Schlafkrankheit soll jetzt in einer Studie geprüft werden. Betroffen seien bisher mehrere hundert Menschen in der ganzen Welt, 10 davon in Deutschland und etwa 60 in Finnland. Erste Ergebnisse der Studie soll es im Laufe des Jahres geben.

124 Fälle von Schweinegrippe

17.02.2011 - Die Arbeitsgemeinschaft Influenza hat jetzt in ihrem Wochenbericht mitgeteilt, daß in der 6. Kalenderwoche 2011 im Nationalen Referenzzentrum für Influenza, 124 Fälle gemeldet wurden, bei denen sich die Patienten mit dem H1N1 Virus angesteckt haben. Dabei ist in der 6 Kalenderwoche ein Rückgang der mit H1N1 Infizierten zu verzeichnen.

Tod durch A/H1n1 in China

16.02.2011 – Hongkong – Ein 62 Jahre alter Mann starb offenbar bereits am Montag im Krankenhaus an der Schweinegrippe.  Sei Zustand verschlechterte sich zunehmend, nach dem er sich mit dem A/H1N1 Virus angesteckt hatte. Ob der Mann unter irgendwelchen Vorerkrankungen litt, ist nicht bekannt. In Hongkong seien zurzeit etwa 29 Patienten mit Verdacht auf eine Schweinegrippe Infektion auf Intensivstationen unter Behandlung. Der 62jährige ist vermutlich bereits das 11. Todesopfer einer H1N1-Viruserkrankung seit Ende Januar in Hongkong.



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