Schweinegrippe h1n1

Ansteckungsgefahr mit Schweinegrippe

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Ansteckung mit der Schweinegrippe. Dazu Informationen über die Inkubationszeit und die Dauer der Infektion.


So infiziert man sich

Tröpfchen Infektion

Der Virus überträgt sich durch feinste Tröpfchen. Da er sich in den Atemwegen einnistet, sind also Tröpfchen aus dem Nasen-Rachenraum gefährlich.

So kann es zu einer Ansteckung kommen, wenn man mit Menschen spricht (Tröpfchen im Atem) oder wenn infizierte Menschen niesen bzw. husten und man hier in der Nähe ist. Da mikroskopisch kleine Mengen ausreichen, empfielt es sich, Menschenansammlung in gefährdeten Gebieten zu meiden und notfalls Mundschutz zu tragen.

Schmier Infektion

Der Virus überlebt auch einige Zeit außerhalb des menschlichen Körpers (siehe Erreger). Man kann ihn also auch bekommen, in dem man Infizierten die Hand schüttelt oder Gegenstände anfasst, die Infizierte berührt haben. Wischt man sich danach durchs eigene Gesicht, hat es der Erreger zu seinem neuen "Wirt" geschafft. Deswegen immer wieder Hände waschen und niemand die Hand schütteln.

Dauer der Ansteckungsgefahr

Bisher galt die Regel: Sobald ein Schweinegrippe Patient kein Fieber mehr hat, sollte noch 24 Stunden gewartet werden und danach kann die Quarantäne aufgehoben werden. Dies scheint voreilig. Forscher fanden auch 8 Tage nach dem Fieber bei einigen Patienten noch lebende Schweinegrippe Viren im Blut. Wie lange man wirklich ansteckend für andere ist, ist gegenwärtig nicht abschließend geklärt. Sicher ist, dass man ab Tag der eigenen Infektion bis über die Zeit des Fiebers für seine Mitmenschen infektiös ist und daher Quarantäne einhalten soll.

ACHTUNG: Auch wenn man die Schweinegrippe einmal hatte, heißt das nicht, das man ab sofort gegen die Schweinegrippe geschützt ist. Gegen den aktuellen Virus haben sich dann zwar Antikörper im Blut gebildet. Sobald der Virus aber mutiert, kann man sich wieder anstecken. Deswegen gelten die Hygienemaßnahmen auch nach einer Schweinegrippe Infektion unbedingt weiter.

So infiziert man sich nicht

Kontakt mit Schweinen

Der aktuell grassierende Virus wird zwar Schweinegrippe genannt, hat aber mit Schweinen nichts mehr zu tun. Er ist ein Mutant aus Schweine-, Vogel- und Menschen-Virus. Grippe-Erreger, die Schweine in sich tragen, haben nichts mit dem A/H1N1 zu tun, sind nicht auf Menschen übertragbar und nicht ansteckend. Kontakt zu Schweinen kann also als ungefährlich eingestuft werden. Hände waschen ist natürlich eine Selbstverständlichkeit nach Kontakt mit Schweinen.

Verzehr von Schweinefleisch

Schweine tragen nicht den aktuell grassieren Virustyp A/H1N1 in sich. Deswegen kann Schweinefleisch ohne bedenken verzehrt werden. Erst recht, wenn es über 72 °C erhitzt wurde. Bei dieser Temperatur stirbt der Erreger. Meiden Sie im Zweifelsfall rohen Schinken.

Weitere Informationen

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