NEWS vom 04.02.2010

Deutschland: 221.764 Infizierte, 216 Tote

04.02.2010 - In der 4. KW des neuen Jahres wurden Budnesweit liegen die Werte im geringfügig erhöhten Bereich. In der Vorwoche war nur der Norden auffällig. Inzwischen liegen die gemeldeten Grippefälle über den Daten, die im selben Zeitraum 2008 gemessen wurden. So verteilten sich die Schweinegrippe Zahlen in der 4. KW 2010 auf die Bundesländer (Stand vom 02.02.2010). Die Zahl sind die gemeldeten Fälle seit April 2009. Wir haben die Bundesländer nach Fallzahlen sortiert.
Bayern (43.805)
Nordrhein-Westfalen (40.747)
Baden-Württemberg (33.311)
Niedersachsen (19.666)
Rheinland-Pfalz (16.326)
Hessen (15.320)
Sachsen (10.768)
Berlin (8.522)
Sachsen-Anhalt (6.639)
Thüringen (5.811)
Brandenburg (5.151)
Hamburg (5.134)
Schleswig-Holstein (3.782)
Mecklenburg-Vorpommern (3.677)
Saarland (1.673)
Bremen (1.432)
(Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)



Weiter zunehmende Fallzahlen in Deutschland

04.02.2010 - "Todgeglaubte leben länger". Wärend die einen die Schweinegrippe bereits für beendet erklären, registriert das RKI weiter zunehmende Fallzahlen. Inzwischen 221.764 Menschen steckten sich seit April in Deutschland an. Die Dunkelziffer liegt dabei um ein vielfaches höher. In der 4. KW wurden immerhin 847 Neuinfektionen registriert. In der 2. KW waren es nur 476. Verlässlich scheinen die Todeszahlen, denn diese sind meldepflichtig. In 216 Fällen konnte H1N1 als Todesursache nicht ausgeschlossen werden. Und wärend in wenigen Tagen die 5. Jahreszeit vielerorts beginnt, verhallt die Warnung der Experten nach mehr Hygiene und Vorsicht nahezu im Nichts. Das närrische Treiben wird die dritten Welle der Schweinegrippe in jedem Fall begünstigen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

NEWS vom 03.02.2010

Schweinegrippe (k)ein Thema für Olympia

03.02.2010 - Im Oktober noch hatte der Team-Chefarzt des Gastgeberlandes Kanada gefordert, das sich alle Olympioniken gegen Schweinegrippe impfen lassen sollen - wir berichteten. Inzwischen ist dies fast kein Thema mehr. Die Schweizer Delegation ist mit 146 Athletinnen und Athleten so stark, wie noch nie. Und der Teamarzt Christian Schlegel ist optimistisch, an alles gedacht zu haben. In Bezug auf die Schweinegrippe ist jedoch auch er nicht ganz entspannt: "Wir können noch nicht sagen, wie sich die Situation wegen der Schweinegrippe vor Ort entwickelt. Grundsätzlich hoffe ich aber, dass wir unsere gesamte Infrastruktur so wenig wie möglich brauchen." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Sportplus)

Roche Milliarden Umsatz dank Schweinegrippe

03.02.2010 - Nicht nur die Hersteller von Impfstoffen machten 2009 ein großes Geschäft dank der Schweinegrippe mit ihren Produkten. Auch dem schweizer Pharmagigant Roche kam die Schweinegrippe gerade recht. Seit 2007 lag das Grippemittel Tamiflu in den Regalen, was einst in großen Mengen gegen die Vogelgrippe produziert wurde, die uns dann jedoch weitgehend verschonte. Gegen die Schweinegrippe dann kam es millionenfach zum Einsatz, obwohl die Wirkung umstritten war und ist. In der Pharma-Sparte erreichte Roche so zusammen mit verschiedenen Krebsmedikamenten einen Umsatz von 39 Milliarden Umsatz. Für 2010 jedoch ist man realistisch, das sich dieses Spitzenergebnis nicht wiederholen lassen wird. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Blick.ch)



Übrige Impf Dosen kosten pro Stück 8,33 Euro

03.02.2010 - Die Fraktion "Die Linke" hat eine kleine Anfrage gestelt, welche Kosten auf die Bundesländer zu kommen für jede nicht verimpfte Dosis des Schweinegrippe Impfstoffes. Die Antwort ist: 7 Euro bekommt der Hersteller GlaxoSmithKline zuzüglich Mehrwertsteuer. So ergibt sich eine Summe von 8,33 Euro für jede übrige Dosis. Da die Krankenkassen nur verimpfte Dosen bezahlen, bleiben auf den Kosten der nicht verimpften Dosen die Bundesländer sitzen. 34 Millionen Dosen sind bestellt worden, knapp 5 Millionen Dosen erst verimpft. Ein Schaden von rund 241 Millionen Euro kommt auf die Bundesländer zu. Der Bund hat sich inzwischen distanziert, sich an den Kosten zu beteiligen. Begründung: "Die Sicherstellung einer ausreichenden Verfügbarkeit von Impfstoff in einer Influenza-Pandemie ist eine Aufgabe der Länder." Die Bundesländer hatten den Bund gebeten, bei der Suche nach Kaufinteressenten für nicht verwendete Impfstoffe zu helfen. Hier hatte Gesundheitsminister Rösler auch Hilfe signalisiert. Über einen erfolgreichen Kaufvertrag wurde jedoch bisher nichts bekannt. Platz 1 der Steuerverschwendung für die Jahre 2009/2010 wird also mit Sicherheit die Schweinegrippe Impfung belegen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)

NEWS vom 02.02.2010

"Pandemien werden nicht ernst genug genommen"

02.02.2010 - Stanley M. Bergman, Vorstandsvorsitzender von "Henry Schein", weltgrößter Lieferant von Medizin- und Dentalprodukten, ist überzeugt, dass die Welt Pandemien nicht ernst genug nimmt. Laut seinen Erfahrungen mit den über 600.000 Kunden hat nur jedes dritte Unternehmen einen Pandemieplan und eine Vorstellung, wie die Geschäfte im Ernstfall weiter geführt werden können. Mit der Schweinegrippe hätte man lediglich Glück gehabt. Dabei unterscheiden sich Industrienationen kaum von Entwicklungsländern. Das ganze Interview finden sie hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



NEWS vom 01.02.2010

Nach Schweinegrippe Welle nun Entlassungswelle

01.02.2010 - Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline will 4.000 Stellen streichen. Vor allem die Werke in den USA und Europa sind betroffen. Insgesamt beschäftigt der Konzern 100.000 Mitarbeiter. Zu Beginn der Schweinegrippe hatte man in Dresden noch 300 Menschen neu eingestellt. Sie sollten helfen, möglichst viel Impfstoff in möglichst kurzer Zeit zu produzieren. Diese Zeiten sind nun vorbei. Der schwedische Konzern AstraZeneca hat inzwischen bereits 8.000 Stellen gestrichen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Oberpfalznetz)



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