NEWS vom 04.12.2009
WHO verneint Verbundenheit mit Pharmaindustrie
04.12.2009 - Anfang der Woche kritisierte der Schweizer Gesundheitsminister öffentlich die WHO für das Ausrufen einer Pandemie bei der Schweinegrippe. Der Verdacht, das WHO und Pharmaindustrie unter einer Decke stecken könnten und die Schweinegrippe Pandemie nur zum Füllen der Pharma-Konten diene wurde laut. Eine Überprüfung des WHO-Regimes wurde gefordert - wir berichteten. Die WHO wies nun diese Kritik zurück. Die Kritiken seien nachvollziehbar. Die WHO habe sich aber nicht von Experten, die der Pharmaindustrie nahe stehen, beraten lassen sondern nötige Maßnahmen getroffen. Man wusste ja nicht, ob die Schweinegrippe sich mild verhält oder gefährlich wird. Die ganze Zeit habe die WHO immer betont, das es sich um eine milde Grippe handele und keine Reisebeschränkungen notwendig seien. Dennoch halte man an der Impfempfehlung fest, denn nur so könne gesichert werden, das die Schweinegrppe auch künftig kein schweres Ausmaß annehme. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzte-Zeitung)
Wieder Schweinegrippe Todesfälle in Deutschland - Nr. 77 - 81
04.12.2009 - Immer neue Meldungen von Schweinegrippe Todesfällen erreichen uns. Dabei müssten bei sinkenden Infektionszahlen doch auch die Todesfälle weniger werden, oder nicht? Neue Meldungen gibt es aus erneut aus Niedersachsen. Hier starben zwei Männer im Alter von 45 Jahren (aus dem Landkreis Hildesheim) und 39 Jahren (aus Hannover) in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Beide Männer hatten bereits Vorerkrankungen. In Fulda starb eine 22-jährige schwangere Frau. Nach einer Schweinegrippe Infektion erlitt sie einen Herz-Kreislauf- Kollaps und starb noch in der Notaufnahme. Im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein starb ein 13-jähriges Mädchen an der Schweinegrippe. Eine Obduktion wurde angesetzt. In Bremen starb ein 46-jähriger Mann an seiner H1N1-Infektion. Er litt zuvor an Diabetes und Übergewicht. Damit sind über Medienberichte und bestätigte RKI-Zahlen (nicht alle Todesfälle landen in den Medien) inzwischen 81 Menschen an Schweinegrippe gestorben - siehe Liste. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hannoversche Allgemeine, ddp, Lübecker Nachrichten)
Bilanz zur Schweinegrippe
04.12.2009 - Einige Kommunikations-Pannen haben gehörig Unruhe in die ganze Schweinegrippe Diskussion gebracht - das resümiert das ZDF "heute" Journal. Im Internet überschlugen sich zu Hochzeiten die Meldungen und es wurde schwierig, zwischen Gerüchten und echten News zu unterscheiden. Für die nächste "Verwirrung" sorgte die Bundesregierung selber, indem bekannt wurde, dass sie einen extra Impfstoff erhält. Die Begründung, dass es sich dabei um alte Lieferverträge handelt, war kaum mehr zu hören in der lauten Empörung der Bevölkerung. Schlussendlich schätzen Experten es als kritisch ein, das es 16 verschiedene Pandemiepläne gibt, in jedem Bundesland einen eigenen. Zudem gibt es teilweise auf Kommunaler Ebene weitere eigenständige Pandemiepläne. "16 Bundesländer, 16 Meinungen, 16 verschiedene Pläne" - so das ZDF. John Purves von der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA in London sagt: "Das ist wie eine Generalprobe für den Ernstfall. So schnell haben wir gar nicht mit einer Pandemie gerechnet". Nur ob nach der Schweinegrippe die Bevölkerung nochmal eine Pandemie ernst nehmen wird, bleibt abzuwarten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ZDF)
Deutschland: Schwein hat Schweinegrippe
04.12.2009 - Erstmals hat sich ein Hausschwein in Deutschland mit Schweinegrippe infiziert. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz konnte das H1N1-Virus zweifelsfrei bei einem Tier nachweisen. "Es besteht kein Grund zur Aufregung" betonte Ministerin Margit Conrad. Menschen können sich nicht durch Schweinefleisch-Produkte infizieren. Der Hof, auf dem das kranke Schwein lebt, wurde für kurze Zeit geschlossen um eine Ausbreitung zu verhindern. Schweine infizierten sich bisher auch in den USA/Minnesota - wir berichteten, sowie in Argentinien und Kanada. (Text: © Kiwi Vision, Daten: SAT 1)
NEWS vom 03.12.2009
"Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake"
03.12.2009 - So lautet der Buchtitel einer Neuerscheinung vom 20. November. In dem Buch verfolgen die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu die Theorie, das es nach der Schweinegrippe Welle zu einer Prozesswelle gegen Pharmaindustrie kommen wird. Sowohl die Impfung wird laut dem Autorenteam Spätfolgen als Nebenwirkungen nach sich ziehen. Und auch an den Antiviralen Mitteln lassen die Autoren kein gutes Haar Diese gelten als zunehmend nutzlos. Versprochen werden bislang kaum bekannten Fakten und exklusives Material. Das Buch finden Sie ab sofort in unserem Schweinegrippe Shop. (Text: © Kiwi Vision, Daten: FinanzNachrichten)
Deutsche Schweinegrippe Impfstoffe neu bewertet
03.12.2009 - Die Ständige Impfkommision (STIKO) hat die Schweinegrippe Impfstoffe 6 Wochen nach Impfbeginn neu bewertet. Eine erste Bewertung hatte am 12. Oktober stattgefunden mit der Ankündigung auf Anpassung. Bei Kindern, chronisch kranken Kindern und Schwangeren ist immer eine Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt nötig. Schwangere sollen auf den Adjuvans-freien Impfstoff warten und diesen nutzen. Nach wie vor wird zur Schutzimpfung gegen saisonale Grippe geraten. Diese Empfehlung gilt besonders für chronisch Kranke Menschen und medizinisches Personal. Eine gleichzeitige Impfung gegen Schweinegrippe und saisonale Grippe soll dabei möglich sein. Dabei ist darauf zu achten, dass unterschiedliche Einstichstellen genommen werden. Nach erfolgter Impfung von Personengruppe 1-3 sollen nun auch gesunde Erwachsene mit Kontakt zu chronisch Kranken und Säuglingen, Kinder ab 6 Monate sowie junge Erwachsenen bis 24 Jahren ohne Grunderkrankungen geimpft werden. Im Anschluss daran sollen sich alle übrigen 25 bis 59-Jährigen zur Impfung einfinden sowie alle übrigen Personen über 60 Jahre. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)
Schweiz: Zahl der Impf-Nebenwirkungen steigt
03.12.2009 - Am 21.11. wurden aus unserem Nachbarland Schweiz noch 89 Fälle von Nebenwirkungen nach der Schweinegrippe Impfung gemeldet. Nur 10 Tage später sind es schon 180 Meldungen. Swissmedic sah sich daher veranlasst, eine erneute Warnung zu den verwendeten Schweinegrippe Impfstoffen für die Schweiz herauszugeben. Personen mit schweren Autoimmunerkrankungen (unbekannte Fehlfunktionen des Immunsystems) sollen nicht geimpft werden, da es hier zu gefährlichen Komplikationen aufgrund der Wirkungsverstärker kommen kann. Weiterhin sollen Personen mit Eiweißallergie nicht mit Pandemrix und Focetria geimpft werden und Menschen mit Tierhaar-Allergie nicht mit Celtura. In Deutschland gibt es bis auf die Allergiehinweise keine Einschränkung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: blick.ch)
Trächtige Kaninchen und Ratten vertragen Pandemrix
03.12.2009 - Bisher wurde Schwangeren eher nicht zur Schweinegrippe Impfung mit Pandemrix geraten, da klinische Tests fehlten. Inzwischen weiß man, dass trächtige Kaninchen und Ratten keine Probleme mit dem gängigen Deutschen Impfstoff zeigten. Bis zu einer Impfempfehlung wollte sich das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) dann aber doch nicht durchringen: "Wir stellen lediglich fest, dass es dann zwei Möglichkeiten der Impfung geben wird", sagte eine Sprecherin des PEI. Die Bundesregierung will in Australien einen Impfstoff speziell für Schwangere bestellen, der ohne die umstrittenen Wirkungsverstärker auskommt. Dann gäbe es zwei Impfstoffe für Schwangere. In jedem Fall empfiehlt das PEI, das Schwangere sich zur Impfung mit ihrem Arzt beraten. Dabei solle der Nutzen der Impfung und die möglichen Risiken von Nebenwirkungen abgewogen werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Merkur Online)
Ärzte wollen nicht mehr gegen H1N1 Impfen
03.12.2009 - Inzwischen ist die Impf-Reihenfolge in vielen Bundesländern bei den gesunden Erwachsenen und Kindern angekommen. Und wärend jetzt diese Personengruppe überlegt - impfen: ja oder nein - nehmen die Ärzte im Kreis Pinneberg in Schleswig Holstein die Entscheidung einfach ab. Die Ärzte wollen nicht mehr gegen Schweinegrippe impfen. Der Grund: Das gezahlte Honorar ist zu gering. Der Verwaltungsaufwand und die Beratungszeit wird mit gerade einmal 6 Euro vergütet. Durch die Verunsicherung in der Bevölkerung waren Bürgeranfragen zeitweise so stark, das der normale Praxisbetrieb lahm lag. Entweder wird ein besseres Honorar gezahlt, oder die Ärzte des Netzwerk Qualitätsgemeinschaft Medizin Pinneberg (QMP) und des Pinneberger Arzt-Netzwerkes (PAN) machen nicht mehr weiter. Die Kassenärztliche Vereinigung stellte inzwischen in Aussicht: Nachbesserungen beim Honorar wird es nicht geben. In Hamburg wurde von Anfang an in zentralen Impfstellen geimpft und damit die Praxen entlastete. Die Hamburger Ärzte sind daher noch bei bester Laune. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hamburger Abendblatt)
Weitere Schweinegrippe Todesfälle - Nr. 72 - 76
03.12.2009 - Wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte, ist eine 48-jährige Frau aus dem Landkreis Vechta an einer Lungenentzündung gestorben. Sie hatte sich mit H1N1 Infiziert. Die Frau hatte ansonsten keine Vorerkrankungen. In Hessen gab es erneut zwei Tote. Hier starben ein 48-jähriger Mann und ein 9-jähriges Kind in Frankfurt am Main. Beide hatten Vorerkrankungen aufgrund denen es in Verbindung mit H1N1 zum Tot kam. In Lünen/NRW starb vergangenen Freitag ein 17-Jähriger an seiner H1N1-Infektion. Der junge Mann war mehrfach Schwerstbehindert und zählte demnach zur Risikogruppe. In Werne/NRW starb am Sonntag eine 72-jährige Frau an der Schweinegrippe. Die Frau war Diabetikerin. (Text: © Kiwi Vision, Daten: NWZonline, ddp, Ruhrnachrichten)
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