NEWS vom 10.02.2010

Gießen: 6.300 Euro in Sand gesetzt

10.02.2010 - 3.500 Schweinegrippe Impfdosen hatte man im Kreis Gießen einst bestellt. Zurückhaltend war man gewesen. Zum Glück. Nach anfänglichen Ansturm, flachte bald das Interesse am Impfstoff ab. Eigentlich war man nur zuständig für die Impfung von Gesundheitspersonal, Feuerwehr, Risikogruppen. Später wurden jedoch auch weitere Bürger geimpft. Dadurch sind jetzt nur noch knapp 700 Dosen übrig. Eine gute Quote. Anderen Orts sind es viel mehr. Das noch jemand an einer Impfung interessiert ist, schließt das Gesundheitsamt aus. Ein Verlusst von knapp 6.300 Euro wird entstehen - so die Bilanz. Dr. Bremer vom Kreisgesundheitsamt ist auch zufrieden, das man nun Erfahrung mit einer so groß angelegten Impfkampagne hat: "Die Strukturen dafür sind jetzt da. Insofern war das von Nutzen." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Giessener Anzeiger)



NEWS vom 09.02.2010

Kinderimpfstoff: Versorgungslücke ist fast nicht zu schließen

09.02.2010 - Inzwischen weißt GlaxoSmithKline den Vorwurf zurück, das die Produktion des Schweinegrippe Impfstoffes zu den Lieferschwierigkeiten beim Kinderimpfstoff geführt hätte. Die genauen Gründe bleiben unbenannt. Bestehen bleibt das Problem der Versorgungslücke für Säuglinge. Am Wochenende war bekannt geworden, das der Impfstoff Infanrix Hexa mindestens bis Mitte Februar nicht mehr ausgeliefert wird. Er wirkt gegen 6 Kinderkrankheiten, die teilweise lebensbedrohlich verlaufen können: Diphtherie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Keuchhusten, Haemophilus influenzae und Hepatitis B. Der Pharmahersteller Sanofi meldete sich inzwischen zu Wort, das sein 5-fach Impfstoff kurzfristig zur Verfügung steht: "Wir können die Lücke kurz überbrücken, aber sicher nicht länger als einige Wochen", sagte ein Pressesprecher von Sanofi. Im 5-fach Impfstoff wird nur in geringen Mengen produziert und ihm fehlt die Hepatitis-B-Komponente. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, kommentierte dies mit den Worten: "Der Fünffachimpfstoff wird vorne und hinten nicht reichen." Einzelimpfungen gibt es generell nicht gegen Keuchhusten und das Bakterium Haemophilus influenzae. Bis die Versorgungslücke geschlossen werden kann, sollen Ärzte Auffrischungsimpfungen verschieben. Kontaktpersonen sollten sich Kombinationsimpfungen, die auch gegen Keuchhusten schützen, holen. Damit sinkt das lebensgefährliche Infektionsrisiko für Säuglinge. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Tagesspiegel)



NEWS vom 08.02.2010

Schweiz und England beenden die Schweinegrippe

08.02.2010 - In der Schweiz geht das Bundesamt für Gesundheit wieder zur normalen Arbeit über. Die Schweinegrippe wurde für beendet erklärt. Die Pandemiemaßnahmen eingestellt. Zuletzte waren Woche für Woche die Zahlen der Neuerkrankungen zurück gegangen. Ca. 1,3 Millionen Menschen ließen sich in der Schweiz gegen H1N1 impfen. Das entspricht in etwa so vielen Menschen, wie sich jährlich gegen die saisonale Grippe impfen lassen. geschätzt wird, das 1 bis 1,5 Millionen Menschen mit dem Virus in Berührung kamen. 270.000 mal wurde ein Arzt aufgesucht. 561 Menschen mussten wegen schwereren Verläufen ins Krankenhaus. 18 Schweizer starben. "Wir heben die Krisenmassnahmen auf und kehren zum normalen Funktionieren zurück", sagte Virginie Masserey, Leiterin der Abteilung Impfungen. Auch England erklärte die Pandemie offiziell für beendet. (Text: © Kiwi Vision, Daten: News.ch)



Imfstoffe für Säuglinge knapp, H1N1 Impfstoff ist schuld

08.02.2010 - Impfstoffe für Säuglinge gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken werden in Deutschland knapp. Der Hintergrund ist die Produktion des Schweinegrippen Impfstoffes. Alle Kapazitäten des Herstellers GlaxosmithKline (GSK) sind dafür gebündelt worden. Da die Bundesregierung jedoch nur bei diesem einen Hersteller die Kinderimpfstoffe bezieht, tritt nun der Engpass auf. Der Präsident des Verbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland, Wolfram Hartmann, sagte dazu: "Es müsste mehrere Anbieter geben, und der Staat müsste sie verpflichten, auf Vorrat zu produzieren." Der Zustand wird sich laut GSK bis ins zweite Quartal 2010 nicht verändern. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hessischer Rundfunk)

NEWS vom 05.02.2010

Costa Rica: Zwangsimpfung?

05.02.2010 - Unbestätigten Infos zufolge berichtet polskaweb, dass in Costa Rica (4 Millionen Einwohner) nahezu alle Menschen im Rahmen einer Zwangsimpfung gegen die Schweinegrippe geimpft werden sollen. 1,6 Millionen Impfdosen stehen zur Verfügung. Produzent ist der französische Pharmahersteller Sanofi-Aventis. Vor laufender Kamera soll die Ministerin für Gesundheit Luisa Ávila eine 27-jährige schwangere Frau geimpft haben und damit den Startschuss gegeben haben. Einzig Menschen mit Quecksilber oder Eiweißallergie sind von der Kampagne ausgeschlossen. Die Regierung droht in einem Regierungs-Erlass sogar Staatsgewalt an, wenn sich jemand verweigert. Darin heißt es: "Die Impfung sind obligatorisch. Die Bevölkerung hat sich in die Kliniken zu begeben. Wir machen hierzu erste Aufrufe an diejenigen, die vorrangig geimpft werden sollen. Wenn sie nicht freiwillig zu uns kommen, werden wir nach ihnen suchen. Stellen Sie sich in diesem Falle auf Tür-zu-Tür-Besuche unserer Beamten ein. Wir wollen nicht in Situationen gebracht werden, polizeiliche Gewalt anwenden zu müssen um die Menschen in medizinische Zentren zu transportieren, aber wir haben ein Recht hierzu." Bisher infizierten sich in Costa Rica nur 1.596 Menschen mit Schweinegrippe und 47 starben. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Polskaweb)



Indien: 14 Schweinegrippe Tote in 3 Tagen

05.02.2010 - Inzwischen 1.243 Menschen sollen in Indien bis 3. Februar an Schweinegrippe verstorben seien. Am 31. Januar noch zählte man noch 1.229 Fälle. Die meisten Schweinegrippe Fälle gibt es dabei in Delhi. Indien hatte trotz eigener Schwierigkeiten mit der Schweinegrippe im Dezember noch Hilfslieferungen in die Ukraine gesendet, als man dort der Grippewelle nicht mehr Herr wurde. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Seismoblog)

Taiwan: Neues Medikament gegen Schweinegrippe

05.02.2010 - Während von der Schweinegrippe nicht mehr viel bei uns zu spüren ist, haben Forscher in Taiwan ein neues Medikament dagegen entwickelt. Man hofft, das man bis nächsten Herbst die Forschung abgeschlossen hat und somit für die nächste Grippesaison gewappnet ist. Das Team des National Health Research-Instituts (NHRI) und der National Chen Kung-Universitätsklinik (NCKUH) entdeckte, dass antivirale Drogen zusammen mit peroxisome prolifeators-activated receptor-Agonisten (PPAR) gegen die H1N1-Grippe, SARS und die Vogelgrippe wirken. Aktuell laufen Tests in 5 Krankenhäusern in Taiwan. (Text: © Kiwi Vision, Daten: openPresse)

Schweinegrippe als Fake - 3. Auflage als Download

05.02.2010 - Das Skandalbuch zur Schweinegrippe mit vielen kritischen Recherchen geht bereits in seine 3. Auflage. Eifrig wurden weiter Daten gesammelt. So sind in der Neuerscheinung nun weitere 128 Seiten mit Original Dokumenten der europäischen Zulassungsbehörde EMEA enthalten, sowie die Strafanzeige gegen die STIKO. Das Buch liegt inzwischen auch als kostenpflichtiger Download vor. Dieser ist hier erhältlich sowie einige Buchauszüge. Wer das Buch gern in Papierform in den Händen halten will, findet es in unserem Shop. (Text: © Kiwi Vision, Daten: LifeGen)

Nur 128.000 Berliner ließen sich impfen

05.02.2010 - Knapp 3,5 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt Berlin. Gerade einmal knapp 128.000 sollen gegen Schweinegrippe geimpft worden sein. Das ergab eine Anfrage der CDU an die Gesundheitsverwaltung. Das sind noch nicht mal 3,65 %. Um den H1N1 Virus zu stoppen, hätten sich 30 % der Bevölkerung impfen lassen müssen. Das wären 1,16 Millionen Menschen gewesen. Entsprechend viele Impfdosen wurden bestellt (über 1 Millionen Dosen). Entsprechend viele Impfdosen liegen nun in den Regalen. Bereits jetzt sind es über 100.000 Dosen, da bisher 245.930 Impfdosen ausgeliefert wurden. Lieferungen treffen noch bis März ein. Wäre die Schweinegrippe nicht von selbst abgeebbt, hätte die verimpfte Menge nie ausgereicht, um genügend Menschen zu immunisieren. Haben sich die 128.000 Menschen nun also umsonst impfen lassen? Nicht ganz! Es wird erwartet, dass der Virus in weiteren Wellen zurückkehrt. Zusammen mit den bisher infizierten Berlinern, die auf natürliche Weise Antikörper erwarben, könnte dann eine ausreichende Immunisierung der Bevölkerung vorliegen. Außerdem ist der Impfstoff 2 Jahre haltbar. Kritisch ist nur, das jede nicht verimpfte Dosis die Stadt 8,33 Euro kosten wird. Aktuell also ca. 7,2 Millionen Euro. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Tagesspiegel)

Ältere News

Hier können Sie zurück gehen zu älteren news >>>

oder Sie geben einen Suchbegriff ein und durchsuchen dieses Portal:




Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihrem Arzt.