NEWS vom 08.01.2010

Das verdiente die Pharmaindustrie an der Schweinegrippe

08.01.2010 - Das Handelsblatt veröffentlicht eine Liste mit den Profiteuren der Schweinegrippe:
Platz 1 - GlaxoSmithKline, lieferte 440 Millionen Dosen, Wert: 3,56 Mrd Dollar.
Platz 2 - Sanofi-Aventis, lieferte 121 Millionen Dosen, Wert: 722 Mio Dollar.
Platz 3 - Novartis, lieferte 100 Millionen Dosen,Wert: 500 Mio Dollar.
Platz 4 - AstraZeneca, lieferte 42 Millionen Dosen, Wert: 453 Mio Dollar.
(Text: © Kiwi Vision, Daten: Handelsblatt)



Resümee aus der Schweinegrippe Pandemie

08.01.2010 - In der Schweiz ist man froh, das die Schweinegrippe so glimpflich abgelaufen ist und "nur" Impfstoffe übrig sind. Und auch wenn manche den Behörden in der Schweiz und auch in Deutschland Verbundenheit mit der Pharmaindustrie vorwerfen sowie unbegründete Panikmache. Es gibt auch Überlegungen, die vor allem eines beinhalten: Dankbarkeit. Denn was wäre gewesen, wenn die Schweinegrippe mit der vollen Wucht einer totbringenden Pandemie zugeschlagen hätte? Es hätte viele Vorwürfe gegen die Behörden gegeben, wenn zu wenige Impfstoffe vorhanden gewesen wären, die Gefahr heruntergespielt worden wäre oder kaum Pandemie-Pläne existiert hätten. So ist "nur" ein finanzieller Schaden entstanden, der sich in den kommenden Wochen noch minimieren lassen wird. Gewonnen hat man jedoch an Erfahrungen für einen Pandemiefall. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Südostschweiz)



Mann aus Padderborn starb an Schweinegrippe - Nr. 161

08.01.2010 - Ein 34-jähriger Mann aus Padderborn (NRW) starb an den Folgen der Schweinegrippe. Kurz vor Weihnachten stellten die Ärzte bei ihm eine Lungenentzündung fest, obwohl keinerlei Vorerkrankungen bekannt waren. Aktuell kann damit in Deutschland von 161 Todesopfern durch die Schweinegrippe ausgegangen werden - siehe Liste. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RTL)

Erfolgreiche Verhandlung mit Pharmaindustrie

08.01.2010 - Die Bundesländer dürfen einen Teil der überzählige Impfstoff-Bestellungen stornieren. Das ist das Ergbnis der gestrigen Verhandlungen mit dem Hersteller GlaxoSmithKline. Dieser hatte Kulanz signalisiert. Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Mechthild Ross-Luttmann, sagte es wird "eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung zu finden" sein. Unterdessen wirft Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des Arznei-Telegramms, der Bundesregierung vor, das der Vertragsabschluss zum Schweinegrippe Impfstoff im Sommer unprofessionell war. Seiner Meinung nach wäre abzusehen gewesen, das nur eine einzelne Dosis des Impfstoffes ausreichen würde. Nach dieser erfolgreichen ersten Etappe beim Thema "zu viele Impfstoffe", kommt es nun darauf an, Käufer für die überzähligen Impfstoffe zu finden. Hier sehen die Gesundheitsminister der Länder den Bund in der Pflicht. Weiterhin muss die Akzeptanz in der Bevölkerung für Impfkampagnen im Pandemiefall wieder hergestellt werden. Befürchtet wird, das die Bürger eine zukünftige Pandemie nach der Schweinegrippe nicht mehr ernst nehmen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Sat 1, Welt)

NEWS vom 07.01.2010

17-jähriger stirbt an Schweinegrippe - Nr. 160

07.01.2010 - Auch 2010 sterben noch Menschen an der Schweinegrippe. So wie ein 17-jähriger Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Vöhrum im Landkreis Peine (Niedersachsen). Die Schulleiterin Susanne Pavlidis sagte dazu: „Wir werden intensive Trauerarbeit in jeder Klasse leisten". Viele Schüler sind schockiert. Das Kreis-Gesundheitsamt empfahl, sich weiterhin impfen zu lassen. Die Nachfrage ist jedoch gleich Null. (Text: © Kiwi Vision, Daten: newsclick.de)



RKI verteidigt Impfung und Vorgehen der Behörden

07.01.2010 - Jörg Hacker, Präsident des RKI, verteidigte im ARD Morgenmagazin die Schweinegrippe Impfung. Bisher seien an der Schweinegrippe 159 Menschen in Deutschland gestorben. Dem gegenüber stehen 36 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, wobei ein ursächlicher Zusammenhang ausgeschlossen wird. Hacker bestätigte, das der Virus immer noch "unter uns" sei. Weiterhin verteidigte er das Vorgehen der Behörden bei der Impfstoffbestellung. Heute soll mit der Pharmaindustrie verhandelt werden, ob die bestellte Menge von 50 Millionen Dosen abbestellt werden kann. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ARD)

1.091 mal Nebenwirkungen, 38 Tote nach Impfung

07.01.2010 - 1.091 Menschen meldeten nach der Schweinegrippe-Impfung Nebenwirkungen im Zeitraum der 44. bis 50. KW. Dabei kam es zu 3.518 unerwünschten Ereignissen. Am häufigsten dabei Fieber (242x), Kopfschmerzen (241x), Schmerzen an der Einstichstelle und in den Gliedern (236x). Auch 38 Todesfälle ereigneten sich im zeitlichen Zusammenhang der Impfung. In 3 Fällen erkrankten geimpfte Patienten im Anschluß am Guillain-Barré-Syndrom. 23x kam es zu Krampfanfällen. 18x wurden Lähmungen berichtet. 10x kam es nach der Impfung zu einer Infektion mit Schweinegrippe, wovor die Impfung eigentlich schützen sollte. Für das PEI sind dies erwartete Nebenwirkungen, die keinen Anlass zur Veränderung des Nutzen-Risiko-Abwägung für Pandemrix geben. Den vollständigen Bericht finden Sie hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: PEI)



Jahreswechsel ohne nennenswerte Virusaktivitäten

07.01.2010 - Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI hat die Zahlen aus der 52. und 53. KW veröffentlicht. Mit Datenstand vom 05.01.2010 verzeichnet die AG 215.881 Infektionen mit Schweinegrippe seit Ende April. Der Anstieg in der 52. KW (Weihnachtswoche) betrug noch 2.182 Neuinfektionen gemeldet. In der letzten Woche des Jahres dann nur noch 615. - siehe Grafik. Damit liegt inzwischen die Virusaktivität unter den Daten vom Winter 2008/2009. In den Jahren 2008 und 2009 beobachteten Experten jeweils in der 3. bis 7. Kalenderwoche einen größeren Anstieg bei den Aktivitäten der saisonale Grippe. Dies gibt Anlaß zur Vermutung, das auch die Schweinegrippe noch nicht vollständig überstanden ist, sondern Ende Januar zurückkehren könnte. Die AG Influenza spricht inzwischen von 159 Todesfällen durch die Schweinegrippe. Die nebenstehende Karte zeigt die Ausbreitung der Schweinegrippe in der 52. KW. Für die 53. KW lagen die Daten noch darunter. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

215.881 Schweinegrippe Infizierte in Deutschland

07.01.2010 - So verteilten sich die Schweinegrippe Zahlen in der 53. KW auf die Bundesländer (Stand vom 03.01.2010). Die Zahl sind die gemeldeten Fälle seit April. Wir haben die Bundesländer nach Fallzahlen sortiert.
Bayern (43.248)
Nordrhein-Westfalen (38.307)
Baden-Württemberg (33.001)
Niedersachsen (19.407)
Rheinland-Pfalz (16.192)
Hessen (15.171)
Sachsen (9.884)
Berlin (8.276)
Sachsen-Anhalt (6.504)
Thüringen (5.627)
Hamburg (5.158)
Brandenburg (4.913)
Schleswig-Holstein (3.701)
Mecklenburg-Vorpommern (3.433)
Saarland (1.643)
Bremen (1.416)
(Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

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