NEWS vom 15.03.2010

Schweiz: Tamiflu muss wieder bezahlt werden

15.03.2010 - Für die Zeit der Schweinegrippe gab es in der Schweiz das Grippemittel Tamiflu als Kassenleistung. Mit dem Ende der Schweinegrippe wurde diese Sonderregelung nun aufgehoben. Seit 1. März muss es im Grippefall nun wieder aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Sonderregelung galt seit August 2009. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Nachrichten.ch)



NEWS vom 12.03.2010

Schweinegrippe: Panik oder Vorsicht

12.03.2010 - Knapp ein Jahr nach der Schweinegrippe ziehen viele Experten Bilanz. Auch wenn weit und breit kaum mehr etwas zu spüren ist, will man die Pandemiestufe 6 nicht aufheben. Susanne Glasmacher vom RKI begründet dies so: "Die weitere Entwicklung der Grippeaktivität kann nicht vorausgesehen werden. Frühere Influenzapandemien sind oft in mehreren Wellen aufgetreten.Alexander Kekulé, Virologe an der Universität Halle-Wittenberg, sieht ebenfalls die Möglichkeit, das das Virus im Herbst noch einmal zu uns zurück kehrt. Sehr viel gefährlicher wird es dann aber auch nicht sein. Hier liegt das Problem. Die Pandemiestufe 6 assoziierten viele mit einer großen Gefahr. Die Stufe 6 sagt jedoch nur, das es zu einer flächendeckenden Verbreitung kommt. Aktuell tritt die Schweinegrippe noch verstärkt in Ost- und Südosteuropa auf. Jedoch nur auf niedrigem Niveau. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Lausitzer Rundschau)

NEWS vom 11.03.2010

Fettleibige und Schwangere waren besonders gefährdet

11.03.2010 - Forscher der MedUni Wien haben Daten der Schweinegrippe ausgewertet. Dabei zeigte sich deutlich, das adipöse Menschen mit einem Body Maß Index von über 35 deutlich häufiger stationär behandelt werden mussten. Sie machten zum Beispiel in Australien und Neuseeland 28,6 % aus, wärend schlanke Menschen mit nur 5,3 % vertreten waren. Fettleibigkeit ist demnach das Hauptrisiko gewesen, einen schweren bis tötlichen Verlauf der Schweinegrippe zu erleben. Die zweite Risikogruppe waren Schwangere. Von 63.000 untersuchten Fällen in Mexiko warn 9 % Schwanger, 6 % Mütter nach der Entbindung und über 50 % Fettleibig. Diese Zahlenverteilung fand man in allen Ländern der Erde wieder. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ORF)

Nur 10 % nutzten Schweinegrippe Impfung

11.03.2010 - Das Niedersächsische Gesundheitsamt veröffentlichte Zahlen aus 13 Bundesländern. Demnach lag das Interesse an der Schweinegrippe Impfung gerade einmal zwischen 4 und 10 %. Zum Vergleich: Die saisonale Grippe Impfung holen sich etwa 20 % der Deutschen. Damit liegt die Zahl merklich unter der sonstigen Impfrate. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Echo-online)

Deutschland: 225.921 Infizierte, 243 Tote

11.03.2010 - In der 9. KW des neuen Jahres wurden Bundesweit nahezu keine Aktivitäten des H1N1 Virus festgestellt. Gerade einmal 43 neu gemeldete Fälle entfallen auf die vergangende Woche. Somit haben sich nach offiziellen Angaben 225.921 Menschen mit der Neuen Grippe seit April 2009 infiziert. An Todesfällen wurden 2 neue gemeldet, so das inzwischen 243 Deutsche an den Folgen ihrer H1N1 Infektion gestorben sind. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

NEWS vom 10.03.2010

Deutschland förderte mit 20 Millionen die Impfstoff Entwicklung

10.03.2010 - Die Grünen haben eine Kleine Anfrage an den Bundestag gestellt mit der Frage, ob die Pharmakonzerne mit Staatsgeldern unterstützt wurden. Aus der Antwort vom Dienstag geht hervor, das Deutschland mit 20 Millionen Euro Staatsgeldern die Entwicklung eines Pandemischen Impfstoffes gefördet hat. Öffentlich wurde das Vergabeverfahren nicht gemacht. Einbezogen waren lediglich die 8 führenden europäischen Impfstoffhersteller. Die Gelder flossen schlußendlich an Glaxo-SmithKline und Novartis. Gefördert wurde "im Vorfeld der Vertragsverhandlungen" um den Schweinegrippe Impfstoff, so heißt es in der Antwort des Bundestags weiter. (Text: © Kiwi Vision, Daten: NZZ.ch, AP)



Schweinegrippe muss vor den Untersuchungsausschuss

10.03.2010 - Abgeordete nahezu aller Fraktionen des Europaparlamentes haben die Einrichtung eines Untersuchungsauschusses zum Umgang mit der Schweinegrippe gefordert. Viele EU-Staaten fühlen sich betrogen, da sie enorm viel Geld für die Massenimpfung ausgegeben haben, so der französische Grüne Michèle Rivasi. Auch der Vorwurf, das zahlfreiche Menschen als "Versuchskaninchen" benutzt wurden steht im Raum, da die Impfstoffe nur unzureichend getestet waren. Der Ausschuss soll klären, ob "Interessenkonflikte" zwischen Pharmaindustrie und Experten zu der falschen Pandemiewarnung geführt haben. Damit der Untersuchungsausschuss zustande kommt, sollen nun 183 Unterschriften gesammelt werden. Im Anschluß geht der Vorschlag an die Fraktionsvorsitzenden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzteblatt)

NEWS vom 09.03.2010

Klagewelle nach Schweinegrippe Welle

09.03.2010 - Knapp 1.400 Bundesbürger haben sich mit teils schweren Nebenwirkungen nach der Schweinegrippe Impfung gemeldet. In NRW ließen sich 1 Millionen Menschen impfen. 4 Klagen sind daraufhin eingegangen. "Die Gesundheitsämter untersuchen zurzeit, ob die Nebenwirkungen tatsächlich durch den Impfstoff hervorgerufen worden sind oder es sich um eine zufällig aufgetretene Krankheit handelt, die auch ohne die Impfung aufgetreten wäre", sagt Susanne Stöcker, Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) das für die Erfassung von Nebenwirkungen verantwortlich ist. Hätte der Impfstoff als gefährlich eingestuft werden müssen? Das PEI ist da anderer Meinung: "Natürlich sind die Nebenwirkungen ein wenig stärker als bei der normalen Impfung. Das haben wir immer gesagt. Aber wir haben keine Kenntnis von gefährlichen Erkrankungen." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Westfälische Nachrichten)



Niederlande sitzt auf 19 Millionen Impfstoffe

09.03.2010 - Unser Nachbarland Niederlande hat gerade einmal 17 Millionen Einwohner. Für alle von ihnen wurde Schweinegrippe Impfstoff bestellt und zwar 2 Dosen. Geschätzte 300 Millionen Euro soll dies die Niederländer kosten. Der Gesundheitsminister Ab Klink hat inzwischen die Flucht nach vorn angetreten und sein Amt verlassen. Aktuell soll es Gespräche mit der Pharmaindustrie geben, ob diese 19 Millionen Impfdosen zurück kaufen möchte. Dies wurde von Seiten der Pharmakonzerne Novartis und GlaxoSmithKline nicht bestätigt. Auch Kaufgespräche mit Surinam, Mazedonien und den USA sind bisher im Sande verlaufen. Ein unabhängiger Untersuchungsausschuss soll nun klären, wie es zu diesem gigantischem Fehlkauf kommen konnte. (Text: © Kiwi Vision, Daten: polskaweb.eu)



Internationale Tourismusbörse blickt auf H1N1 Jahr zurück

09.03.2010 - Der Vorsitzende des Tourismusausschusses Klaus Brähmig gab zum Start der internationalen Tourismusbörse (ITB) bekannt, das 2009 auch in Deutschland die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen zurück. 2,7 Prozent beträgt der Verlust für Deutschland. Weltweit waren es 4,3 %. Europaweit sogar 5,6 Prozent. Als Begründung werden die Wirtschaftskriese und die Schweinegrippe gesehen. Die ITB öffnet am Mittwoch für Fachpublikum und ab Samstag auch für Privatbesucher. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

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