NEWS vom 11.12.2009

WHO: 200.000 Schweinegrippe Impfdosen für Namibia

11.12.2009 - Ein erstes Spendenziel ist bekannt geworden, an das die WHO Impfdosen gegen Schweinegrippe abgeben will: Namibia. "Wir stehen seit ein paar Wochen bei 72 Fällen, inklusive ein Todesfall an der neuen Influenza A (H1N1)", sagte Dr. Jack Vries, Leiter des Notfall-Komitees des namibischen Gesundheitsministeriums. Genaue Impfpläne, wer in welcher Reihenfolge, wann und wo geimpft werden soll, beschließt das namibische Kabinett kommende Woche. Grippemittel besitze das Land in ausreichender Menge. Die WHO ist in Besitz gespendeter Impfstoffe aus 9 Industrienationen und Spenden von Pharmakonzernen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Allgemeine Zeitung Namibia)



Ralf Schuhmacher hatte Schweinegrippe

11.12.2009 - Ralf Schuhmacher, Formel 1 Fahrer und kleiner Bruder von Michael Schuhmacher, hatte die Schweinegrippe. "Meine Frau Cora, mein Sohn David und ich haben eine Woche flach gelegen und die Grippe auskuriert", heißt es auf seiner Internetseite. Aus diesem Grund fehlte er auch in der ZDF-Sendung für die Welthungerhilfe. Inzwischen kann Schumi II bereits wieder öffentliche Termine wahrnehmen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Motorsport Total)



Schweinegrippe ist ungefährliche Grippe

11.12.2009 - Das britische Gesundheitsministerium hat eine Sterberate bei der Schweinegrippe von 0,026 % ermittelt. Einfluss auf das Ergebnis fanden die 138 britischen Todesfälle bis zum 8.11.2009 in Bezug auf die registrierten Infektionszahlen. Zum Vergleich erwähnt man eine Sterberate von 2 bis 3 % im Jahr 1918 bei der Spanischen Grippe. Auch damals war es ein H1N1 Virus, der große Teile der Bevölkerung weltweit erfasste. Aber auch in einem schlimmen Grippejahr, wie 1967/68 lag die Sterberate bei 0,2 % und damit deutlich über den Werten 2009. Insofern kam das britische Gesundheitsministerium zu dem Schluss, dass die Schweinegrippe eher mild und ungefährlich daher kommt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Schweizer Fernsehen)

Erneut Todesfälle durch Schweinegrippe - Nr. 95 bis 98

Schweinegrippe Tote Deutschland

11.12.2009 - Das RKI hat seine Listung der Deutschen Todesfälle mit Angaben zu Alter, Vorerkrankungen und Bundesland der Verstorbenen eingestellt und veröffentlicht nur noch eine absolute Zahl. Diese lag am Dienstag bei 94 Fälle. Insofern bleiben nur noch Pressemitteilungen, um weiterhin Hintergründe zu Todesfällen zu erfahren. Zwei neue Fälle werden aus Bayern gemeldet. Demnach starb bereits Mitte November ein 12-jähriges Mädchen aus Bamberg. Es war scher behindert. Weiterhin verstarb ein 59-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg. Auch er hatte Vorerkrankungen. Das Gesundheitsamt Würzburg spricht von "tragischen Einzelfällen". Im Klinikum Dortmund verstarb gestern eine 36-jährige Frau die zuvor völlig gesund war. Am Dienstag verstarb ein 57-jähriger Mann ebenfalls in Nordrhein-Westfalen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: MainPost, Ruhr Nachrichten)

Schweinegrippe Impfung für Schwangere ab 16. Dezember

11.12.2009 - Schneller als gedacht soll nun der Impfstoff gegen Schweinegrippe für Schwangere zur Verfügung stehen. Da es bei den Impfstoffen für Bürger und Bundesregierung durch die enthaltenen Adjuvansen (Wirkungsverstärker) zu einer besonders starken und teils heftigen Immunreaktion kommt und weiterhin Quecksilber zur Konservierung enthalten ist, hatte man Pandemrix und Celvapan nicht für Schwangere freigegeben. Stattdessen wurde am 11.11. beschlossen, in Australien ein Adjuvans- und Quecksilber freies Serum zu bestellen. Der Bestellvorgang verzögerte sich jedoch bis Ende November. Das Gesundheitsministerium Thüringen teilte nun mit, das der Impfstoff ab kommenden Mittwoch (16.12.) den Frauenärzten zur Verfügung stehen soll. Die Vergabe ist an ein Beratungsgespräch mit dem Frauenarzt geknüpft, so dass jede Schwangere über die Risiken zu 100 % aufgeklärt ist. 150.000 Dosen wurden bestellt und werden auf die Bundesländer verteilt. Die Menge pro Bundesland orientiert sich an den Geburtenzahlen des Vorjahres. Schwangere können sich also ab sofort in ihrer Frauenarztpraxis erkundigen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

NEWS vom 10.12.2009

Wirksamkeit von Grippemittel Tamiflu angezweifelt

10.12.2009 - Das Grippemittel Tamiflu gilt als eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen die Schweinegrippe. Der Hersteller Roche kassiert damit allein in diesem Jahr 1,8 Milliarden Euro. US-Forscher der internationalen Cochrane Collaboration bezweifeln jedoch die Wirksamkeit des Präparates. Sie haben 20 wissenschaftliche Studien zu Tamiflu ausgewertet und bemängeln fehlende Daten. Unter anderem sei kein Beweis zu finden, das Tamiflu tatsächlich schwere Lungenentzündungen verhindern kann. Roche selbst dementiert diese Behauptung. Regierungen, Zulassungsbehörden und WHO hätten vollen Zugang zu den Studien über Tamiflu gehabt und das Mittel anerkannt sowie zugelassen. Lange schon ist Tamiflu in der Kritik, weil es zu schwach wirkt und die Grippe nur um einen Tag verkürzen kann. In Japan ist Tamiflu für Jugendliche ganz verboten, da es zu einer Reihe an Selbstmorden gekommen war. Roche bestreitet in diesem Fall Zusammenhänge. Die ARD drehte einen kritischen Film über Tamiflu. Diesen finden Sie hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Spiegel.de)



Schweiz: Apotheker hinter Plexiglas wegen Schweinegrippe

10.12.2009 - Beim Arzt soll man anrufen, wenn man mit Verdacht auf Schweinegrippe vorbei kommen will. So ist das Praxisteam gewarnt und kann sich und andere Patienten vor den H1N1 Viren schützen. Doch wie machen das Apotheker? Der überwiegende Teil der Apothekenbesucher ist krank, wenn er Medikamente abholt. In der Schweiz hat man nun Plexiglaswände in einer Apotheke in Zürich aufgestellt, so das Kunde und Apotheker voneinander getrennt sind. Jeden Abend müssen die "Spuck-Trennscheiben" gereinigt werden. Was gut gegen Schweinegrippe helfen kann, wirkt negativ auf die Verständigung zwischen den beiden Partein. Marcel Wyler vom Schweizerischen Apothekerverband sagt: "Eine Apotheke muss leicht zugänglich und diskret sein – ein Mundschutz kann dies erschweren. Für Plexiglaswände fehlen uns die Erfahrungswerte." (Text: © Kiwi Vision, Daten: 20min.ch)



Nordkorea akzeptiert Hilfe aus Südkorea

10.12.2009 - Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, Südkorea habe "bedingungslose" Hilfe versprochen. Das hat Nordkorea überzeugt. Der genaue Umfang der Lieferung von Grippemitteln sei jedoch noch nicht geklärt. Die Menschen in Nordkorea leben zumeist in ärmlichen Lebensverhältnissen, weswegen Experten eine schnelle Ausbreitung befürchten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Finanznachrichten)

Slowakei: Grenzen zur Ukraine wieder offen

10.12.2009 - Die Slowakei hatte am 4.11.2009 die Grenzen zum Nachbarland Ukraine geschlossen, da dort heftig die Grippe wütete - wir berichteten. Knapp 4 Wochen später sind die Grenzen wieder geöffnet. Zur Begründung hieß es: In der Ukraine gehen die Zahlen der Neuinfektionen zurück. (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)

Essig legt Schweinegrippe Virus lahm

10.12.2009 -  Das Institut für Virologie der Philipps-Universität in Marburg hat wissenschaftlich nachgewiesen, das Surig Essig-Essenz hervorragend als biologisches Flächendesinfektionsmittel wirkt. Der Essig wurde dabei im Verdünnungsverhältnis 1:6 benutzt und schon nach kurzer Einwirkzeit waren die H1N1 Viren tot. So lassen sich mit einer handelsüblichen Flaschen (400 g, ab 1,19 Euro) fast 2 Liter hochwirksame Desinfektionslösung herstellen. Das ist nicht nur preiswert, sondern zudem besonders umweltverträglich, da biologisch. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Presseportal)

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