NEWS vom 10.11.2009
Gedanken zu den Spätfolgen der Schweinegrippe Impfung
10.11.2009 - Für viele Menschen lag der Fokus bisher auf den direkten Nebenwirkungen der Schweinegrippe Impfung. Inzwischen ist bekannt, dass häufige Nebenwirkung Schüttelfrost, leichtes Fieber, Gliederschmerzen und Schmerzen an der Einstichstelle sind - siehe Erfahrungsberichte. Wer sich impfen läßt, hat sich darauf eingestellt. Die Angst vor der Schweinegrippe ist oftmals größer - eine eigentlich harmlose Grippe, die bisher nur in seltenen Ausnahmefällen tödlich verläuft. Wenige fragen bisher nach den Langzeitschäden der Schweinegrippe Impfung. Ein Zusammenhang soll es laut der Internetseite Chemtrails-Info ins Jahr 1990 geben. Damals war der Golfkrieg und die US-Soldaten wurden gegen Anthrax geimpft. Der Impfstoff enthielt Squalen, inzwischen mehr als Adjuvans bekannt - ein Ölmolekül. Infolge dessen erkrankten tausende Soldaten am sogenannten Golfkriegssyndrom (GWS): Artritis, Ausschlag, chronische Müdigkeit, chronische Kopfschmerzen, Haarausfall, Schwindel, Schwäche, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen und vieles mehr. Die Internetseite Toxcenter stellt einen Zusammenhang zu den Squalen im Impfstoff her: 95 % der Soldaten mit Langzeitschäden wiesen Antikörper von Squalen auf. 11.620 zuvor völlig gesunde Soldaten starben nach dem Krieg an Autoimmunkrankheiten oder Krebs. 256.000 haben wegen Krankheit Entschädigungsklagen eingereicht und 196.000 davon wurden von US-Gerichten anerkannt und entschädigt. Im Impfstoff Pandemrix ist die Adjuvans AS03 enthalten, nichts andres wie die Squalen damals im Impfstoff der Golf-Soldaten. In den USA werden bisher nur Adjuvanz-freie Impfstoff verwendet. Sollte man dort etwas wissen, was uns verheimlicht wird? Gegner dieser Theorie sehen die Ursache des Golfkriegsyndroms neben der Impfung mit Adjuvansen auch noch in uranhaltigen Geschossen, chemischen Waffen, brennenden Ölquellen, Pestiziden und psychischen Ursachen. Weder kann es fundiert bejaht noch abschließend ausgeschlossen werden, das Adjuvanzen Langzeitschäden verursachen könnten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: chemtrails-info.de, toxcenter.de , wikipedia)
Grippe kranke Kinder zwingend auskurieren
10.11.2009 - Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat darauf hingewiesen, das es "hochriskant" sei, Kinder nach Abklingen des Fiebers bei einem grippalen Infekt wie der Schweinegrippe sofort zurück in die Schule zu schicken. Sie bräuchten genügend Zeit, sich vollständig auszukurieren. "Nach überstandener Krankheit sollten sie drei Wochen keinen Sport treiben", so BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. Dies gelte auch bei leichtem Krankheitsverlauf. Er verwies auf den neusten Kenntnisstand des BVKJ: "H1N1 ist nicht harmlos." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Leipziger Volkszeitung)
Deutschland: Erneut 2 Todesfälle - nun bereits 14
10.11.2009 - Eine 33-jährige Schwangere, sie sich mit H1N1 infiziert hatte, starb am Montag im Aachener Universitätsklinikum. Wenige Stunden zuvor hatte sie ihr Kind in einer Spontangeburt im 7. Monat zur Welt gebracht. Danach verschlechterte sich der Zustand rapide. In der Nacht zum Dienstag verstarb sie schließlich an Lungen- und Kreislaufversagen. In wie weit die Schweinegrippe als Todesursache gewertet werden muss, ist derzeit noch unklar. Ein zweiter tragischer Fall wird aus München gemeldet. Ein ebenfalls 33-Jähriger infizierte sich am 1. November mit dem H1N1 Virus und erlag schon am Samstag den Folgen. Der Man hatte Vorerkrankungen, die einen schweren Verlauf der Schweinegrippe begünstigten. Die beiden Fälle sind Nr. 13 und 14, die bekannt geworden sind. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung, AP)
Österreich: 39-Jähriger stirbt an H1N1 - 2. Todesopfer
10.11.2009 - Heute wurde ein 39-jähriger Mann in das Krankenhaus Schwarzach (Pongau) eingeliefert. Er hatte Schweinegrippe und befand sich in einem sehr geschwächten Zustand. Nur 2 Stunden nach Beginn der Intensivbehandlung verstarb der Mann. Er ist der zweite Tote in Österreich aufgrund der Schweinegrippe. Letzte Woche starb eine 11-Jährige. (Text: © Kiwi Vision, Daten: vienna.at)
Ukraine: Inzwischen mehr als 1 Millionen Grippekranke
10.11.2009 - Die Ukraine bekommt die Mitte Oktober ausgebrochene Grippewellle nicht in den Griff. Das Gesundheitsministerium teilte mit, das sich die Zahl der Patienten mit Grippesymptomen und schweren Atemwegserkrankungen inzwischen auf mehr als eine Millionen Menschen erhöht hätte. Schweinegrippe spielt dabei eine Rolle - soviel weiß man. Da aber Labortechnik fehlt, konnten bisher nur 67 Fälle eindeutig dem H1N1-Erreger zugeschrieben werden. Wäre es ausschließlich die Schweinegrippe, dann hätte die Ukraine mehr Fälle, als insgesamt weltweit gezählt worden sind. Laut letztem Stand der WHO vom 1.11. gibt es weltweit knapp 500.000 Fälle von Schweinegrippe. 155 Menschen starben in der Ukraine bereits, 53.000 Kranke mussten im Krankenhaus behandelt werden, 330 waren es zu Wochenbeginn auf Intensivstationen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich schon jetzt auf eine zweite Welle vorzubereiten. Die aktuelle Welle hatte das Land völlig unvorbereitet getroffen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ostthüringer Zeitung)
Bundeswehrangehörige in Afganistan bekommen Schweinegrippeimpfung
10.11.2009 - Die Schweingrippe macht den Streitkräften in Afganistan schwer zu schaffen - wir berichteten gestern. Deswegen wird jetzt geimpft mit Celvapan des Hersteller Baxter. Dieser Impfstoff enthält keinen der umstrittenden Wirkungsverstärker (Adjuvansen), ist gleichzeitig jedoch weniger getestet worden, wie Pandemrix, was die Bundesbürger bekommen. Für alle Angehörigen der Bundeswehr im Auslandseinsatz oder in Vorbereitung auf einen solchen wird die Impfung pflicht. Für alle anderen ist sie freiwillig. 300 Soldaten sind bereits gepickst, 500 weitere sollen in den nächsten Tagen im afganischen Faisabad die Impfung erhalten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AFP)
Hessens Lehrer gehören nun zu Risikogruppe 1
10.11.2009 - Zur Personengruppe 1 - auch Risikogruppe genannt - gehörten bisher nur Angehörige der Polizei und Feuerwehr sowie medizinisches Personal. Desweiteren chronisch Kranke und Schwangere, wobei für werdene Mütter noch kein geeigneter Impfstoff vorhanden ist. Nun wurden Hessens Lehrer offiziell zu dieser ersten Personengruppe, die gegen die Schweinegrippe geimpft werden sollen, dazu genommen. Der Hintergrund: Zahlreiche Schulen im Land mussten bereits wegen Schweinegrippe schließen. Vor allem fehlten infizierte Schüler. Perspektivisch wird aber auch kein Unterricht mehr stattfinden können, wenn immer mehr Lehrer erkranken. Die hessische Bevölkerung wird gebeten, Verständnis zu zeigen, das bei knappen Impfstoffen Prioritäten nach Gefahrenspotenzial gemacht werden müssen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Gießener Anzeiger)
GlaxoSmithKline schenkt WHO 50 Millionen Impfdosen
10.11.2009 - Der britische Pharmakonzern GSK, der in seinem Dresdner Werk den Impfstoff Pandemrix auch für Deutschland herstellen läßt, schenkt der Weltgesundheitsbehörde WHO 50 Millionen Impfdosen. WHO-Generaldirektorin Margaret Chan lobte dies als "eine wirkliche Geste der Solidarität." Nun sollen diese Impfstoffe an bedürftige Länder verteilt werden, die sich selbst keine Impfstoffe leisten könnten. Die WHO hat dazu eine Liste mit 95 Ländern erstellt. Man will die Impfstoffe so verteilen, das mindestens 10 % der Bevölkerung in den Entwicklungsländern geimpft werden können. Deutschland bezieht von GSK ebenfalls 50 Millionen Impfdosen, die aber nicht vor dem ersten Quartal 2010 vollständig ausgeliefert sein werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)
Weltweit über 482.300 Infizierte, 6.483 Tote durch Schweinegrippe
10.11.2009 - Bis zum letzten Update der WHO (01.11.) infizierten sich erneut 40.000 Menschen weltweit mit Schweinegrippe. Erstmals melden nun auch die Afrikanischen Staaten Nigeria und Burundi Fälle von Schweinegrippe. Weltweit haben sich über 482.300 Menschen in ärztliche Behandlung gegeben. Die Spitze eines Eisberges. Denn nicht jeder Infizierte war bei einem Arzt. Nicht jeder Infizierte auf der Welt hat überhaupt einen Arzt. Und nicht jeder Arzt meldete es dann weiter. In Europa registriert die WHO besonders starke Virusaktivitäten in Norwegen, Schweden, Niederlande, Italien, der Türkei und in Russland. Was wir in Deutschland erleben ist im internationalen Vergleich immer noch "low" - wenig (Stand: 44. KW).
Platz 1: Nord-, Mittel- und Südamerika mit 185.067 Infizierte und 4.427 Toten.
Platz 2: Australien, Neuseeland, Phillipinen und Westpazifische Länder mit 138.288 Infizierte und 576 Tote.
Platz 3: Europa mit über 78.000 Infizierten und 444 Toten.
Platz 4: Süd-Ost-Asien mit 44.147 Infizierte und 671 Tote.
Platz 5: Mittelmeer und Eurasien mit 22.689 Infizierten und 278 Tote.
Platz 6: Afrika mit 14.109 Fällen bei 108 Toten.
Eine Übersicht der Infizierten in den Ländern finden Sie hier. Todeszahlen veröffentlichen wir hier.
Österreich: Neue schwere Fälle von Schweinegrippe
10.11.2009 - Noch immer kämpfen die Ärzte in Salzburg um das Leben des 41-jährigen Mann aus Berchtesgaden, der Ende Oktober in die Klinik eingeliefert werden musste - wir berichteten. Zu spät hatte sich der Mann um ärztliche Hilfe bemüht, was ihm fast zum Verhängnis wurde. Sein Zustand ist nach wie vor kritisch. Nun wurde ein 58-jähriger Mann auf die Intensivstation in Salzburg gebracht. Der stark übergewichtige Mann hat Schweinegrippe und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Vergangene Woche starb eine 11-jährige an den Folgen ihrer Schweinegrippe Infektion in Innsbruck. Eine 18-jährige Frau liegt in Wien im Krankenhaus und erlitt eine Frühgeburt. Die schweren Fälle häufen sich, wie es scheint. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ORF)
Gesundheitsminister Rösler zum Lieferengpass des H1N1 Impfstoff
10.11.2009 - Schon 2 Wochen nach Amtsantritt hat Gesundheitsminister Philipp Rösler alle Hände voll zu tun. Unmut macht sich breit, da der derzeit einzige Impfstofflieferant von Deutschland - GSK in Dresden - nicht die angeforderte Menge Impfstoff schafft auszuliefern. Die anfängliche Impfmüdigkeit der Deutschen scheint wie weggeblasen angesichts steigender Fallzahlen von Schweinegrippe vor allem in Bayern und inzwischen 12 nachgewiesende Todesfälle im Zusammenhang mit H1N1. Und jetzt das - lange Wartezeiten bei der Impfung! Rösler hat inzwischen mit GSK gesprochen und diese versichern, das ab Ende November wieder mehr Impfstoffe geliefert werden. Das Produktionsverfahren konnte optimiert werden. Rösler zufrieden: Es wird "demnächst mehr Impfstoff pro Woche zur Verfügung stehen. Das wird die Situation entspannen." Bis dahin appeliert Rösler nun an die enge Zusammenarbeit von Schulen und Kindergärten mit den Gesundheitsämtern. Nur so können angemessene Maßnahmen ergriffen werden. Gemeint ist nicht nur das "ganz oder teilweise schließen", sondern auch das Üben der einfachen Hygienemaßnahmen mit den Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört häufiges gründliches Händewaschen, Menschenansammlungen meiden und nicht in die Hände husten oder niesen. Alle Hygienetipps zum Schutz vor Schweinegrippe finden Sie hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ZDF)
10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung
10.11.2009 - Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat zusammen mit dem Verband der Betriebs- und Werksärzte und dem Verband der Sicherheitsingenieure eine Broschüre erstellt, die die 10 wichtigsten Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung beinhaltet. Angesprochen werden die Hygiene am Arbeitsplatz, Kommunikation mit den Mitarbeitern, Management eines hohen Krankenstandes und vieles mehr. Sie finden diese Broschür zum kostenlosen Download in unserer Materialsammlung. Es wird erwartet, das mit bundesweiten Ausbruch der zweiten Welle der Schweinegrippe die Wirtschaft herbe Verluste erleben wird. Um dieses Szenario so gering wie möglich zu halten, muss jetzt bereits der Ernstfall geplant werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: dguv.de)
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