NEWS vom 15.11.2009

Erneut Todesfall nach Schweinegrippe Impfung - Nr. 3

Tote Schweinegrippe Impfung

15.11.2009 - Im thüringischen Eichsfeld ist ein 55-Jähriger einen halben Tag nach seiner Schutzimpfung gegen Schweinegrippe gestorben. Dies teilte die Landesgesundheitsministerin Heike Taubert mit. "Ich rechne im Lauf der Woche mit den Ergebnissen". Zunächst wurde eine Obduktion angeordnet. Über Vorerkrankungen oder Allergien des Mannes ist nichts bekannt. Er ist der dritte bekannt gewordene Fall eines plötzlichen Todes nach der Schweinegrippe Impfung. Zuvor starb ein 46-jähriger aus Wuppertal und eine 65-jährige aus Weimar - wir berichteten. Jeder, der Nebenwirkungen nach der Schweinegrippe bei sich verspürt (angefangen von Kopfschmerzen, Schmerzen an der Einstichstelle, bis Schwindel, Alpträume und darüber hinaus) ist vom Paul-Ehrlich-Institut und dem Apothekerverband aufgerufen worden, diese zu melden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Express)



Thüringen: Schon 26.000 Euro wegen H1N1 Quarantäne ausgezahlt

15.11.2009 - Der Freistaat Thüringen hat wegen der Schweinegrippe schon 26.000 Euro an seine Bürger auszahlen müssen. Der Hintergrund: Wer in Quarantäne gesteckt wird, weil er zu den angehörigen eines Schweinegrippe Infizierten gehört, und dem deswegen Verdienstausfälle drohen, der kann sich diese vom Staat zurück holen. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetzes, das wir in unserer Linksammlung bereit halten. Spannend ist ebenfalls zu wissen: Wer behördlich in Quarantäne gesteckt wird und diese nicht einhält, dem drohen bei Verstoß bis zu fünf Jahre Haft. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)



Mekka: Risikopatienten sollen nicht zur Hadsch reisen

15.11.2009 - Wer dem muslimischen Glauben angehört und zu den Risikopatienten gehört, der sollte in diesem Jahr die Pilgerfahrt nach Mekka meiden. Das empfielt das saudi-arabischen Gesundheitsministerium. Normalerweise sind Ende November zwischen zwei und drei Millionen Menschen an den heiligen Stätten in Mekka und Medina. Auf einen Quadratmeter kommen dann 7 Menschen. "Massenaufläufe fordern die öffentliche Gesundheitsvorsorge besonders heraus, weil sie die Ausbreitung der Krankheit auf ein Maximum treiben können" - so das Gesundheitsministerium. Bereits Anfang Oktober meldeten die arabischen Tourismusbüros, das die Buchungen deutlich zurück gegangen seien aus Angst vor der Schweinegrippe - wir berichteten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: n-TV)



Disney World reagiert auf Schweinegrippe Epidemie

15.11.2009 - Der bekannteste Vergnügungspark der Welt, Disney World in Florida, stellt sich der Schweinegrippe Problematik. Dutzende Spender mit desinfizierenden Lösungen wurden überall im Gelände angebracht. In den Broschüren mit den Öffnungszeiten finden Besucher zudem grundlegende Tipps zur Vermeidung einer Ansteckung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RP online)



Bei Kindern reicht einmalige Schweinegrippe Impfung

15.11.2009 - Der Virologe Professor Peter Wutzler aus Jena bestätigt: Für Kinder reicht die einmalige Impfung mit dem adjuvantierten Impfstoff Pandemrix® gegen die Schweinegrippe. Dies hatte der Pharma Hersteller Sanofi Pasteur bereits Ende September gemeldet von seinem Impfstoff gemeldet - wir berichteten. Nun lägen dem Virologen entsprechende Daten vor, nachdem auch Pandemrix® bereits nach einmaliger Anwendung bei Kindern zwischen sechs Monaten und neun Jahren eine ausreichende Immunantwort hervorrufe. Zur Sicherheit des Impfstoffes bei Kindern zeigte Wutzler keine Bedenken. Die Schweiz hingegen hatte Ende Oktober Pandemrix keine Zulassung erteilt für alle unter 18-Jährigen - wir berichteten. Weiterhin betonte der Experte die Einsetzung von Spaltimpfstoffen, wie Pandemrix. Dabei werden nur Bruchstücke des Virus verwendet, im Gegensatz zu Vollvirusimpfstoffen, wie in Celvapan (Impfstoff der Bundesregierung). "Spaltimpfstoffe haben im Unterschied zum Vollvirusimpfstoff den großen Vorteil, dass sie auch bei Änderungen des Virus noch wirksam sind. Und wir rechnen damit, dass H1N1 sich mit saisonalen Grippeviren zusammentut!" Weiterhin verwieß Wutzler auf die mangelhafte Sensitivität des Schnelltests, der nur in 10-50% richtige Ergebnisse liefert. Er empfahl den PDR-Test, der jedoch seit 14.11. nicht mehr generell durchgeführt werden soll. Wutzler sprach auch über den aktuellen Kenntnissstand zum Krankheitsbild. Demnach sind Infizierte 10 Tage lang Ausscheider von Viren und sollten demnach 10-12 Tage isoliert werden. Grippemittel, wie Tamiflu oder Relenza, verkürzen die Zeit um 2 Tage. Dann reichen 8 Tage Quarantäne. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

NEWS vom 14.11.2009

Nebenwirkungen nach H1N1-Impfung dringend melden!

14.11.2009 - Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sammelt die Meldungen zu Impf-Nebenwirkungen der Schweinegrippe Impfung. Die Fälle werden von Ärzten, Apothekern, Gesundheitsämtern und dem pharmazeutischen Unternehmer GSK gemeldet. Auch direkt online ans PEI können Nebenwirkungen der Impfung gemeldet werden. Bitte nutzen Sie dazu das Kontaktformular des PEI (rechts auf der Seite: "Online-Meldung für Verdachtsfälle..."). Die Bürger sind aufgerufen, ihre Nebenwirkungen an einer dieser Stellen zu melden. Nur so kann das PEI beurteilen, ob sich die Nutzen-Risiko-Bewertung des Impfstoffs geändert hat und gegebenfalls Maßnahmen ergriffen werden müssen. Aus der 44. und 45. Kalenderwoche (einschließlich 5.11.) erfuhr das PEI bisher von 59 Fälle von unerwünschten Reaktionen nach der Impfung mit Pandemrix. Dabei wurden "227 unerwünschte Ereignisse (1 Verdachtsfallmeldung kann mehrere Reaktionen beinhalten) gemeldet. Die Patienten waren zwischen 16 und 77 Jahre alt (Mittelwert: 37,6 Jahre)" - ließt man auf der Seite des PEI. Aus unseren Recherchen wissen wir, das Internetforen voll sind mit Meldungen von Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost und Fieber. Diese Informationen nutzen nichts in Internetforen, sondern gehören vor allem ans Paul-Ehrlich-Institut gemeldet. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit! (Text: © Kiwi Vision, Daten: PEI)

Frankfurt am Main: Pandemie ist da

14.11.2009 - Die Stadt Frankfurt hat öffentlich das Eintreten des Pandemiefalls erklärt. Hintergrund ist die Zunahme von bis zu 200 Neuinfektionen pro Tag. Im Oktober waren es nur 2 bis 3. Die 200 Neuinfektionen pro Tag sieht Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann als "die Spitze des Eisbergs". Viele würden gar nicht zum Arzt gehen. Zudem ist seit gestern die Meldepflicht entfallen. Mit der Pandemie in Frankfurt ändert sich vorerst nicht viel. Nur medizinische Einrichtungen und Betriebe sind aufgefordert, ihre Pandemiepläne zu aktivieren. (Hinweise zur Pandemievorbereitung finden Sie in unserer Materialsammlung). Und auch ein Führungsstab der Stadt unter Leitung der Oberbürgermeisterin und des Gesundheitsamts wird nun aktiv und beobachtet als nächstes die Entwicklungen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: FAZ)

Serbien: Mit Knoblauch gegen Schweinegrippe

14.11.2009 - Nicht nur die Russen vertrauen auf die Wunderwirkung der weißen Knolle - wir berichteten. Auch in Serbien schwört man auf Knoblauch gegen Schweinegrippe. Die Gemüsemärkte werden überrannt, die Preise von Knoblauch schießen in die Höhe, die Serben knappern an Knoblauch wie an Äpfeln und überall liegt der würztige Geruch in der luft. "Von der Impfung kann man krank werden, vom Knoblauch bekommt man nur schlechten Atem", so die Meinung eines Mannes. Die Gesundheitsbehörden haben die Bevölkerung aufgerufen, sich nicht auf die Heilkräfte des Knoblauchs zu verlassen. Statt dessen wurde häufiges Händewaschen, Mundschutz tragen und impfen lassen empfohlen. Eigens dafür hat man beim Schweizer Pharmahersteller Novartis drei Millionen Impfstoff-Dosen bestellt. Die Bevölkerung interessiert das wenig. Knoblauch gilt als Wundermittel, liegt unter vielen Fußabtretern um böse Geister fern zu halten und wird schon Babys unters Kopfkissen gelegt, damit sie ein gesundes Leben haben. Inzwischen verstarben 8 Menschen an Schweinegrippe, 270 gelten als infiziert. Am 11.11. rief Serbien daher den Notstand aus. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

China: 2 Todesfälle nach Schweinegrippe Impfung

14.11.2009 - Auch in China kam es jetzt zu zwei Zwischenfällen nach der Impfung gegen Schweinegrippe. In einem Fall handelt es sich um eine Herzinfarkt. Wie die Behörden aus der Provinz Hunan mitteilten, handelte es sich dabei um einen Lehrer, der 8 Stunden nach seiner Impfung beim Basketball-Spielen tot zusammenbrach. Im zweiten Fall ist die Autopsie noch nicht abgeschlossen. Dieser Fall ereignete sich in Tianjin südöstlich von Peking. Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China, Vivian Tan, sagte, die bedauerlichen Todesfälle würden eingehend untersucht. 13 Millionen Chinesen seien inzwischen geimpft worden. An der Schweinegrippe selber infizierten sich ca. 66.000 Chinesen, 43 Patienten starben dabei. Setzt man diese Zahlen ins Verhältnis, starben an der Infektion 0,07 % und an der Impfung 0,000015 %. Vor diesem Hintergrund ist die Impfung trotz Todesfälle das geringere Übel. Über Spätfolgen der Impfung sind keine Aussagen möglich. China impft mit zwei selbst hergestellten Impfstoffen. Die Schweinegrippe selbst gilt auch in China nach wie vor als mild. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

Ältere News

Hier können Sie zurück gehen zu älteren news >>>

oder Sie geben einen Suchbegriff ein und durchsuchen dieses Portal:




Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihrem Arzt.