NEWS vom 14.12.2009

Start zur Schweinegrippe Impfung für Schwangere

14.12.2009 - Schwangere gelten als größte Risikogruppe bei der Schweinegrippe. Eine Infektion kann das Leben von werdender Mutter und Kind gefährden. Mehrfach kam es bereits zu schweren Komplikationen, Fehlgeburten und tödlichen Verläufen. Ein verträglicher Impfstoff für Schwangere ohne Adjuvansen (Wirkungsverstärker) und Quecksilber wird seit heute an die Bundesländer verteilt. Thüringen zum Beispiel erhält 4.300 Dosen, NRW 33.200, Hessen 11.200, Sachsen-Anhalt 4.500. Die Menge richtet sich nach den Geburtenzahlen des Vorjahres. Insgesamt hat Deutschland 150.000 Dosen bestellt, genug für 20 % der Schwangeren. Die Verteilung ist Bundesweit an Frauenärzte gebunden und in der Ausführung Ländersache. Welcher Frauenarzt in ihrer Nähe den Impfstoff ausgibt, erfahren Sie an der Hotline ihres Bundeslandes. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Ärzte Versicherung bei Impfschäden

14.12.2009 - Zurecht machen sich deutsche Ärzte Sorgen, wie es um ihren Rechtschutz im Fall von Impfschäden bei der Schweinegrippe Impfung steht. Die Impfung ist Ländersache. Ärzte, die sich an der Impfung beteiligen sind also Verwaltungshelfer des Landes. Infolge dessen greift Pragraf 34 des Grundgesetzes und der Arzt kann zur VErantwortung gezogen werden bei "grob fahrlässigem Verhalten". Die Deutsche Ärzte-Versicherung hat nun ein Modell herausgebracht, was den Impfenden Arzt im Fall des Falles versichert. Hinweise dazu finden interessierte Ärzte in der Ärztezeitung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



10.863 H1N1 Todesfälle weltweit, 1.862 in Europa

Schweinegrippe Tote

14.12.2009 - Auch in den letzten 7 Tagen gab es 400 neue Todesfälle in Europa. Das ist ein Anstieg im Vergleich zur Vorwoche. Die fünfte Woche in Folge war die Türkei dabei besonders heftig getroffen. Hier starben binnen 7 Tagen 112 Menschen. Weiterhin verzeichneten viele Tote Polen (43 neue Todesfälle), Spanien (42), Deutschland (28) und Frankreich (28). Italien folgt mit 26 Todesfällen, ebenso Griechenland (15), Ungarn (15) und Großbritannien (13). Die Tschechei (12) und Serbien (11) verdeutlichen, das die Schweinegrippe in Richtung Osten abgezogen ist. Ganz neu werden erste Todesfälle aus Zypern und Georgien gemeldet - siehe Liste. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ECDC)



USA: Schweinegrippe zieht ab - Bilanz

14.12.2009 - Auch in den USA lässt die Schweinegrippe langsam nach. Das CDC zog daher nun eine Bilanz für den Zeitraum von April bis 15. November. Demnach gab es allein in den USA etwa 10.000 Schweinegrippe Tote. 50 Millionen Menschen infizierten sich, das entspricht etwa einem Sechstel der Bevölkerung. Und 210.000 Menschen mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Dies wiederum entspricht im etwa den üblichen Zahlen der saisonalen Grippe. (Text: © Kiwi Vision, Daten: NNZ)

Bundesgesundheitsministerium hilft bei Impfstoffverkauf

14.12.2009 - Das Bundesgesundheitsministerium (BGM) unterstützt die Bundesländer bei ihrem Wunsch, überzählige Impfstoffe gegen die Schweinegrippe an andere Staaten zu verkaufen. 2,2 Millionen Ampullen stehen derzeit zum Verkauf. Diese Nachricht hat das BGM über die Botschaften an andere Länder übermitteln lassen. Da die Impfstoffe Eigentum der Länder sind, müssen diese den Verkauf dann selbst regeln. Das BGM tritt nur als Vermittler auf. Weiterhin soll es noch vor Weihnachten ein Gespräch der Länder mit dem Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline geben, ob die Abnahmebedingungen geändert werden können. Hintergrund ist die geringe Nachfrage nach Impfstoffen sowie die Erkenntnis, das eine Impfdosis ausreiche. Die Länder hatten insgesamt 50 Millionen Impfdosen geordert und drohen nun auf Millionen bezahlter Dosen sitzen zu bleiben. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzteblatt)



Schweinegrippe ebbt in Westeuropa ab

14.12.2009 - In ganz Europa scheint die Schweinegrippe vorerst ihren Höhepunkt erreicht zu haben und Woche für Woche infizieren sich nun weniger Menschen. Nur noch aus Frankreich meldet die WHO eine Zunahme der Fälle. Ebenfalls ist H1N1 noch in Zentral- und Südosteuropa auf dem Vormarsch und auch Süd- und Ostasien melden eine Häufung der Fälle. Entwarnung kann jedoch noch nicht gegeben werden, auch wenn der Virus scheinbar weiter gezogen ist. Eine Grippe verläuft oftmals in Wellen, so als wenn man einen Stein ins Wasser fallen lässt. Nach einer ersten Welle folgt gern auch noch eine weitere. Deswegen bleiben auch weiterhin die Schutzmaßnahmen aktuell, allein weil sich auch bei sinkenden Zahlen jede Woche noch über 10.000 Menschen in Deutschland neu infizieren. Und auch die Impfung steht nach wie vor als Möglichkeit zur Verfügung. Sie baut innerhalb von 3 Wochen einen Schutz gegen den H1N1 Virus auf. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AFP)



Erneut Todesfälle durch Schweinegrippe- Nr. 99 bis 102

Schweinegrippe Tote Deustchland

14.12.2009 - In Schleswig Holstein ereigneten sich erneut 2 Todesfälle durch die Schweinegrippe. So verstarben in der ersten Dezemberwoche eine 64-jährige Frau aus dem Kreis Stormarn und ein 45-jähriger Mann aus Rendsburg. Beide hatten Vorerkrankungen. In Dortmund starb vergangenen Mittwoch eine 36-jährige Mutter von 2 Kindern ohne Vorerkrankungen an der Schweinegrippe. Bei ihr nahm die Krankheit einen sehr dramatischen Verlauf, der sie binnen weniger Stunde das Leben kostete. Todesfälle ohne jede Vorerkrankung soll es bundesweit inzwischen 11 geben. Im Oberallgäu ist ein junger Mann mit Vorerkrankungen an der Schweinegrippe gestorben, wie das Landratsamt Sonthofen mitteilte. Mit diesen Meldungen zählen wir 102. Todesfälle in Deutschland durch die Schweinegrippe - siehe Liste. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hamburger Abendblatt, Ruhrnachrichten)

Wiesbaden: Guillain-Barré-Syndrom nach Schweinegrippe-Impfung

Impftote Schweinegrippe

14.12.2009 - Ein 73 Jahre alter Mann ist nach seiner Schweinegrippe Impfung am Guillain-Barré-Syndrom (GBS) erkrankt. Die seltene Erkrankung, die Lähmungserscheinungen hervorruft, ist eine der seltensten Krankheiten überhaupt. Der Impfstoff Pandemrix steht unter Verdacht, GBS auszulösen. Das Wiesbadener Gesundheitsamtes bestätigte bereits, das die Erkrankung: "als Folge der Impfung aufgetreten und als Impfschaden dokumentiert" worden ist. Inzwischen verstarb der Patient, der zuletzt neurologisch behandelt wurde. Das Paul-Ehrlich-Institut sieht in GBS als Folgeerscheinung der Impfung mehr eine statistische Wahrscheinlichkeit, als eine echte Nebenwirkung. Bei geschätzten 5,8 Millionen Deutschen, die bereits geimpft sein sollen, müssten jeden Monat 4 Menschen das Guillain-Barré-Syndrom entwickeln. Pro Jahr treten 1,75 Fälle bei 100.000 Personen auf. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Wiesbadener Kurier)

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