NEWS vom 14.06. - 21.06.2010

H1N1 Impfung führte selten zum Guillain-Barré-Syndrom

21.06.2010 - US Forscher haben den Vorwurf überprüft, ob die Impfung gegen Schweinegrippe tatsächlich vermehrt zum Guillain-Barré-Syndrom (GBS) führt. Sie untersuchten Fälle, die zwischen Oktober 2009 und März 2010 auftraten. Von 326 Patienten waren in den letzten 42 Tagen vor Ausbruch der Erkrankung 27 gegen Schweinegrippe geimpft worden. 274 hatten keine Impfung erhalten und bei 25 war der Impfstatus unbekannt. Damit ergibt sich eine Fallquote von 0,8 GBS-Fälle pro 100.000 geimpften. Das entspricht der Rate an GBS-Fällen, die es auch bei der saisonalen Grippeschutzimpfung gibt. Es besteht und bestand - so die Wissenschaftler - also kein Zusatzrisiko durch die Schweinegrippe Impfung. Die Impfung sei immer noch die beste Methode, schwere Folgen einer H1N1 Infektion abzuwenden. Pro 1 Millionen H1N1 Infizierter mussten in den USA 222 im Krankenhaus behandelt werden. Komplikationen mit Todesfolge durch die Impfung hatten 10 Amerikaner. Die USA verwendete einen Impfstoff ohne Adjuvantien (Wirkungsverstärker). (Text: © Kiwi Vision, Daten: ADHOC)



Berlin hat noch viel Impfstoff übrig

21.06.2010 - Am 14. Juni 2009 wurde in der Hauptstadt die erste Schweinegrippe Infektion bekannt. 8.514 Menschen wurden seit dem insgesamt registriert mit H1N1. Die Dunkelziffer schätzen die Experten sehr viel höher. 13 Menschen zwischen 15 und 84 Jahren starben, nur 3 davon waren ohne Vorerkrankungen. Seit April 2010 hat sich niemand mehr offiziell infiziert. Die Seuchenbeauftragte des Berliner Senats, Marlen Suckau sagte: "Sie ist milder verlaufen als erwartet und sie hat vor allem nicht so viele Menschen betroffen wie befürchtet." Vor Herbst rechnet im Moment niemand mehr mit Infektionen. Dann jedoch könnte der Virus zurückkehren. Vielleicht auch gefährlicher und tödlicher, wie bei der ersten Welle. Immerhin hatte die Neue Grippe auch schon in der Saison 2009/2010 nahezu alle anderen Viren verdrängt. 225.000 Schweinegrippe Impfdosen sind noch in Berlin vorrätig, wenn der Virus nochmals aufleben sollte. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Tagesspiegel)

Fußball WM spannender wie Schweinegrippe

21.06.2010 - Im Internet wird nahezu alles mitgeschnitten. So auch die Zugriffe auf bestimmte Nachrichten Themen. Die Internetseite akamai.com misst die Besucher pro Minute, die auf Nachrichtenseiten nach Themen suchen. Am Freitag, den 11.06.2010 waren es pro Minute 12,07 Millionen Menschen, die sich zur aktuellen Fußball WM informierten. Das schaffte weder die Einführung des amerikanischen Präsident Obama in sein Amt, noch die Schweinegrippe oder eines der vergangenen Erdbeben. Fußball bewegt die Menschen anscheinend mehr, wie alle anderen Nachrichten Themen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: akamai)



WHO weißt Vorwürfe zurück

14.06.2010 -  Die WHO geriet vergangene Woche in die Kritik, nachdem britische Journalisten aufgedeckt hatten, das Mitarbeiter der WHO auch auf Gehaltslisten der Pharmakonzerne GSK und Roche standen. Die WHO Chefin Margaret Chan erhob nun die Stimme gegen diese Vorwürfe und sagte: „Zu keiner Zeit, nicht für eine Sekunde, sind mir bei meinen Entscheidungen kommerzielle Interessen in den Sinn gekommen“. Derzeit wird die Arbeit der WHO von einem 29 köpfigen Expertengremium auf Ungereimtheiten untersucht. Das Ergebnis soll nächstes Jahr vorliegen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Offenbacher Post)



Schweinegrippe tobt in Kolumbien

14.06.2010 – „Tot geglaubte leben länger“ – dies scheint auch auf den H1N1 Erreger der Schweinegrippe zuzutreffen. Während sich in Deutschland schon lange niemand mehr infizierte und sogar das Europäische Seuchenkontrollzentrum seine Bemühungen zur Schweinegrippe einstellte, schlagen die kolumbianischen Behörden Alarm. In den letzten zwei Wochen wurde in dem südamerikanischen Land ein rasanter Anstieg der Neuen Grippe registriert. Zuletzt hatte man nur noch 2-3 Fälle pro Woche registriert. Nun sind es 10. 3 Menschen starben bereits nachweißlich am H1N1 Erreger. In Kolumbien ist im Moment Winter. Die gleiche Situation gab es 2009. Der Grippevirus übertrug sich schnell durch Reisende von Südamerika nach Spanien. (Text: © Kiwi Vision, Daten: comprendes-grancanaria)



Google-Grippe-Trends nun auch aus Südamerika

14.06.2010 – Google hat sein Angebot Flu-Trends auch auf die Länder Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Paraguay, Peru und Uruguay ausgeweitet. Dabei werden Suchanfragen nach Grippe gespeichert und mit offiziellen Daten von Gesundheitsbehörden abgeglichen. Zwar hat nicht jeder, der nach Grippe sucht auch tatsächlich Grippe, dennoch hat Google festgestellt, das das Suchverhalten einer Region mit den tatsächlichen Krankheitsfällen recht deckungsgleich sind. Zumindest im Fall des Eurovision Contest vergangenen Monat hatte Google recht behalten. Im Vorfeld stellte der Datenriese fest, das die Deutsche Lena zu den häufigsten Suchanfragen im Netz führte und schlussendlich gewann sie auch den Gesangswettbewerb. Im Zusammenhang mit Flu-Trends hat Google verkündet, das Suchanfragen zu Medienthemen wie Schweinegrippe nicht berücksichtigt werden. Menschen, die danach suchen, sind vor allem an News interessiert, jedoch nicht selbst betroffen. Die Spielereien mit den Statistiken sind hier zu finden: http://www.google.org/flutrends (Text: © Kiwi Vision, Daten: Brasilienmagazin)

Happy Birthday Pandemie

14.06.2010 – Vergangenes Jahr, am 11. Juni 2009, erklärte die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie und löste damit weltweit den Notstand aus. Notfallpläne traten in Kraft für den Fall, das ein Virus in kurzer Zeit hoch infektiös flächendeckend die Menschen infiziert. Dies tat der H1N1 Virus auch. Jedoch blieb seine tödliche Wirkung aus. Die WHO wurde seit dem oft aufgefordert, in ihre Pandemiestufen auch den Passus einzuarbeiten, wie gefährlich ein Virus ist. Das ein Virus sich nur schnell verbreitet und infektiös ist, reicht vielen nicht. Noch immer befinden wir uns in der vor einem Jahr ausgerufenen Pandemie. (Text: © Kiwi Vision)

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