NEWS vom 21.04.2010

Happy Birthday Schweinegrippe

21.04.2010 - Vor ziemlich genau 1 Jahr erreichten uns erste Bilder aus Mexiko von menschenleeren Straßen und Plätzen. Ein Ausnahmezustand, der sich schon wenige Tage später in Deutschland ankündigte mit ersten infizierten Reiserückkehrern. Ein Jahr später, bis 13. April 2010, hat das RKI 226.125 Schweinegrippe Fälle in Deutschland gezählt. 253 Menschen starben hierzulande. RKI und WHO sprachen anfangs von Millionen Toten. Die Bundesregierung kaufte Unmengen Impfstoff, obwohl der Deutsche ansich bekanntermaßen ein Impfmuffel war und ist. Millionen Euro kostete die Aktion, den Steuerzahler natürlich. Nun ist man froh, das es erst einmal vorbei ist und nicht schlimmer endete. Der Rest ist ein Zusammenkehren der Scherben. Große Finanzlöcher reißt die verunglückte Impfaktion in die knappen Kassen der Bundesländer. Dennoch können alle froh sein, das die Schweinegrippe eher harmlos an uns vorüber gezogen ist und dies auch hoffentlich in der nächsten Grippesaison wieder so sein wird. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)



NEWS vom 20.04.2010

Novartis verfünfacht Umsatz dank Schweinegrippe

20.04.2010 - Dem Schweizer Pharma-Riesen Novartis ist es gelungen, den Umsatz in der Impf-Sparte von 9 auf 900 Millionen Dollar zu verfünffachen. Ausschlaggebend waren hierbei die Lieferverträgen für Grippepandemie-Impfstoffen. Trotz der guten Bilanz wird man im Werk in den USA 383 Vollzeitstellen abbauen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Blick.ch)



NEWS vom 19.04.2010

Schweinegrippe in Europa vorbei

19.04.2010 - Die Europäische Seuchenkontrollbehörde teilte mit, das seit Wochen kaum mehr Ansteckungen mit der Schweinegrippe in Europa gemeldet werden. Viele Länder hätten inzwischen die Zählung komplett eingestellt. Insgesamt gab es in Europa 1.846 gemeldete Todesfälle aufgrund des H1N1 Viruses. Besonders stark betroffen waren dabei Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Aktuell gilt die Schweinegrippe in Europa als vorbei. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Deutsche Welle)

Soldaten besonders von Schweinegrippe bedroht

19.04.2010 - laut einer Untersuchung aus Singapur, waren bei der Schweinegrippe Soldaten mit knapp 30 % stärker von der Schweinegrippe betroffen, wie die zivile Bevölkerung. Hier kam man nur auf 13,5 Prozent. AUf Grund der Untersuchung beschloss man, Soldaten nun besonders früh bei einer Grippe-Pandemie zu impfen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

NEWS vom 15.04.2010

RKI erleichtert über moderaten Verlauf der Schweinegrippe

15.04.2010 - Die Schweinegrippe verlief deutlich schwächer, wie vorausgesagt wurde. Der Vizepräsident des Robert Koch-Instituts in Berlin, Prof. Reinhard Burger, erklärte, wie es dazu kommen konnte: "Influenzawellen lassen sich nicht vorhersagen. So gab es in der schwächsten Influenzasaison der vergangenen Jahrzehnte - geschätzte - null bis achtzig Todesfälle, in der stärksten Welle waren es 26 000 bis 31 000." In den 250 Todesfällen durch die Schweinegrippe in Deutschland sieht Burger "keine kleine Zahl" und zeigt sich besorgt, das vor allem junge Menschen betroffen waren. Trotz dessen, das alle Welt in besondere Alarmbereitsschaft versetzt wurde, gab es Pannen. Burger: "Mehrere Krankenhausärzte in Deutschland schätzen, dass es mancherorts zu Versorgungsproblemen auf Intensivstationen gekommen wäre, wenn die Grippewelle im Herbst nur etwas länger gedauert hätte." Geplant ist nun, Meldesysteme zu entwickeln, um Kenntnis von Intensivbehandlungen zu bekommen sowie Ärzte in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.  (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)



WHO Bericht zur Schweinegrippe im Mai 2011

15.04.2010 - 3 Tage lang hatten sich 29 Wissenschaftler über den Umgang mit der Schweinegrippe seitens der WHO ausgetauscht. Ein Bericht soll nun bis Mai 2011 der Weltöffentlichkeit vorgelegt werden erklärte der Vorsitzende des Gruppe, Professor Harvey Fineberg. Schon im Mai diesen Jahres erhält die WHO-Generalversammlung einen Zwischenbericht. WHO-Generaldirektorin Margaret Chan erklärte. "Wir wollen wissen, was gut lief. Wir wollen wissen, was schief lief und - idealerweise - warum." Bisher wurden ca. 17.500 Todesfälle durch Schweinegrippe weltweit nachgewiesen. Auch wenn nicht alle Fälle labortechnisch geprüft wurden und die Dunkelziffer der Opfer höher liegt, so bleibt sie dennoch hinter den Prognosen der WHO mit mehreren Millionen Toten zurück.  (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

NEWS vom 14.04.2010

"Wir bleiben auf einigen Millionen Euro sitzen"

14.04.2010 - Die Sozialministerin von Baden-Württemberg Monika Scholz spricht als erstes aus, was viele befürchtet haben: "Wir bleiben auf einigen Millionen Euro sitzen." Genau zu beziffern sind die Kosten für den Steuerzahler noch nicht. Der nämlich trägt im Endeffekt den Schaden, den die "falsche Pandemie" verursacht hat. Die Krankenkassen zahlen nur die Kosten für verbrauchte Schweinegrippe Impfdosen. Der Hersteller lieferte bis zum bitteren Ende die nicht benötigen Impfdosen aus und Käufer sind nun weltweit nicht zu finden. Verfallen die Impfstoffe nicht bis Herbst, könnte man sie noch einmal verwenden, käme die Schweinegrippe zurück. Jedoch ist inzwischen geplant, den Impfstoff gegen die saisonale Grippe mit einer H1N1 Komponente zu versetzen. Wer also die Grippeimpfung im nächsten Herbst bekommt, ist automatisch gegen Schweinegrippe mitgeimpft. Kritik richtete die Politikerin auch an die WHO: "Ich erwarte die Klärung der Frage, ob die Pandemie verfrüht ausgerufen wurde." (Text: © Kiwi Vision, Daten: SWR)



Internet schuld an Ablehnung der H1N1 Impfung

14.04.2010 - Laut dem früheren WHO-Verantwortlichen für Grippe-Pandemien, David Heymann, ist das Internet schuld an der Ablehnung der Schweinegrippe Impfung. Dies stellte er bei der Tagung der WHO in Genf fest, bei der es seit Montag um den Umgang mit der Schweinegrippe geht. Das Internet sei ein "neuer Faktor" für die Kommunikation über internationale Gesundheitsangelegenheiten. Soziale Netzwerke, wie Facebook, oder Nachrichtendienste, wie Twitter, verbreiten dabei rasend schnell Informationen. In Blogs kann jeder fundierte und unseriöse Meinungen kund geben. Auf diese Weise produzierte Gerüchte seien schwer wieder auszulöschen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AFP)

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