NEWS vom 29.03.2010

Millionen für nichts?

29.03.2010 - Das kritische Magazin Polskaweb listet aktuell Zahlen zur Schweinegrippe auf. Demnach gab Frankreich 860 Millionen Euro für Schweinegrippe Impfstoffe aus, Deutschland 417 Millionen Euro, die Niederlande 300 Millionen Euro, Italien 184 Millionen. Aus Sicht des polnischen Magazin rausgeschmissenes Geld. Polen hatte sich geweigert unerpropte Impfstoffe zu kaufen und die Bevölkerung zu impfen. Dennoch starben im Polen an der Schweinegrippe nicht mehr Menschen, wie in einem normalen Grippejahr und auch nicht mehr, wie in Großbritannien. Dabei hatte Großbritanien die höchste Impfrate in Europa (25 %). (Text: © Kiwi Vision, Daten: Polskaweb)



NRW erwartet 53 Millionen Euro Schaden durch Impfstoffe

29.03.2010 - Das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen hat eine Bilanz zur abklingenden Schweinegrippe vorgelegt. Demnach infizierten sich rund 40.000 Menschen mit dem H1N1 Virus. Die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher geschätt, da die Meldepflicht im November wegfiel. 59 Menschen starben. 7,4 Millionen Impfdosen hatte das Land bestellt und knapp 1 Millionen Dosen wurde verimpft. NRW sitzt nun auf 6,4 Millionen Impfdosen für knapp 53 Millionen Euro. Aktuell wird nach Käufern für die übrigen Dosen gesucht. Im Gespräch sind dabei Pakistan und die Ukraine. "Dass die Neue Grippe Gott sei Dank so mild in Nordrhein- Westfalen verlaufen ist, konnte niemand ahnen", sagte Gesundheitsminister Laumann. "Die Kampagne war richtig", sagte er weiter angesichts des drohenden finanziellen Schadens. "Impfen ist und bleibt der richtige Weg zum eigenen Schutz und zum Schutz seiner Mitmenschen." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Aachener Zeitung)

Schweinegrippe der Spanischen Grippe sehr ähnlich

29.03.2010 - Die Schweinegrippe erwischte vor allem junge Menschen. Auch auffallend viele Todesfälle fanden sich unter jungen Menschen. Dies ist untypisch für eine Grippe. Normalerweise sind Menschen über 60 besonders gefährdet. Wissenschaftler vom Scripps Research Institute in La Jolla/Kalifornien entdeckten nun, das der Virus eine hohe Ähnlichkeit zum Virus der Spanischen Grippe von 1918/19 aufwies. Damals waren geschätzte 50 MIllionen Menschen gestorben. Der Rest hatte Antikörper gebildet. Antikörper, die nun bei der Schweinegrippe wirksam waren und Senioren schützen. An der Schweinegrippe starben weltweit ca. 16.813 (Quelle: WHO). Forscher des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases in Bethesda bewiesen sogar, das Impfstoffe gegen die Schweinegrippe auch gegen die Spanische Grippe wirkten. Die Ähnlichkeit der Viren bezieht sich auf ihre Hämagglutinine. Das sind die "Anker" mit denen der Virus an der menschlichen Wirtszelle andockt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzteblatt)

Deutschland: 226.018 Infizierte, 250Tote

29.03.2010 - In der 11. KW des neuen Jahres wurden Bundesweit nahezu keine Aktivitäten des H1N1 Virus festgestellt. Gerade einmal 43 neu gemeldete Fälle entfallen auf die vergangende Woche. Somit haben sich nach offiziellen Angaben 226.018 Menschen mit der Neuen Grippe seit April 2009 infiziert. An Todesfällen wurden 7 neue gemeldet, so das inzwischen 250 Deutsche an den Folgen ihrer H1N1 Infektion gestorben sind. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

NEWS vom 24.03.2010

Mecklenburg Vorpommern höchsten Krankenstand 2009

24.03.2010 - Die Techniker Krankenkasse (TK) veröffentliche die Statistik 2009. Demnach waren die Menschen in Mecklenburg Vorpommern 2009 am längsten Krank. Im Durchschnitt 15,2 Tage. Das sind 3 Tage länger, wie der Bundesdurchschnitt. Dieses Ergebnis kommentiert die Kasse so: "Wahrscheinlich waren die Menschen durch die Schweinegrippe sensibilisiert und sind wegen der Ansteckungsgefahr eher zu Hause geblieben, bei denen sie normalerweise noch zur Arbeit gegangen wären." Vor allem auch psychische Erkrankungen machen mit 11 % den Menschen in dem Bundesland zu schaffen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: MV Regio)

NEWS vom 22.03.2010

Schweinegrippe für Schwangere sehr gefährlich

22.03.2010 - Die Schweinegrippe ist für Schwangere um ein vielfaches gefährlicher, wie bisher angenommen. Australische und neuseeländische Forscher berichteten, das das Risiko für einen schweren Verlauf 7 bis 13 Mal höher liegt. Eine Untersuchung zwishen April und Mai 2009 an amerikanischen Frauen war von einem 4 fachen Risiko ausgegangen. Das neue Forschungsergebnis bezieht sich auf australische und neuseeländische Frauen, die zwischen Juni und August auf Intensivstationen kamen. Von 209 Frauen waren 64 gerade schwanger oder hatten kurz zuvor ein Kind bekommen. Frauen am Anfang der Schwangerschaft besitzen demnach ein 7-fach erhöhtes Risiko auf Komplikationen. Frauen ab der 20. Schwangerschaftswoche sogar ein 13-fach erhöhtes Risiko. Bei den genannten Fällen starben 7 Frauen und 7 Babys. 22 Kinder kamen zu früh auf die Welt und 32 mussten auf der Intensivstation behandelt werden.

NEWS vom 19.03.2010

Tschechien: Hohe Schweinegrippe Sterberate

19.03.2010 - Aus einer Statistik der europäischen Zentrale zur Bekämpfung der Schweinegrippe geht hervor, das es in der Tschechei bei 100.000 Erkrankungen zu 1 Todesfall kam. Dies ist eine vergleichsweise hohe Sterblichkeitsrate. Ähnliche Werte erreichten nur noch Portugal, die Slowakei und Ungarn sowie Malta. Zurück geführt wird dies auf das große Desinteresse der Tschechen an der angebotenen Impfung. Als Gegenbeispiel nennt die Behörde Schweden. Hier infizierten sich sehr viel mehr Menschen. Durch die hohe Durchimpfungsrate starben jedoch deutlich weniger. In der Tschechei ließen sich fast nur Personen der Risikogruppen impfen, wie chronisch Kranke. (Text: © Kiwi Vision, Daten:Tschechien Online)



200 Millionen Euro Verlust wegen Schweinegrippe

19.03.2010 - Die Lager sind voll mit Schweinegrippe Impfstoff, den niemand haben möcte. Seit Januar ließ sich kaum mehr jemand gegen H1N1 impfen. Dieser Trend ist Bundesweit gleich. Allein in Mecklenburg-Vorpommern (MV) etwa liegen 120.000 Impfstoffen im Lager. Sollten sich dafür keine Kaufinteressenten im Ausland finden lassen, bliebe MV auf 4,5 Millionen Euro Schaden sitzen. Bundesweit sogar 200 Millionen Euro. Der Bund will sich bisher nicht an der Summe beteiligen. Das Bundesentwicklungsministerium dementierte ein angebliches Kaufinteresse, bei dem Impfstoffe nach Afrika geliefert werden sollen. Dies sate Rolf Steltemeier vom Ministerium. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ostsee-Zeitung)

NEWS vom 18.03.2010

Deutschland: 225.975 Infizierte, 246 Tote

18.03.2010 - In der 10. KW des neuen Jahres wurden Bundesweit erneut nahezu keine Aktivitäten des H1N1 Virus festgestellt. Gerade einmal 54 neu gemeldete Fälle entfallen auf die vergangende Woche. Somit haben sich nach offiziellen Angaben 225.975 Menschen mit der Neuen Grippe seit April 2009 infiziert. An Todesfällen wurden 3 neue gemeldet, so das inzwischen 246 Deutsche an den Folgen ihrer H1N1 Infektion gestorben sind. Aktuell ist nicht zu erkennen, ob die Schweinegrippe zum Ende des Winters noch einmal zurück kehrt. Experten warnen aktuell mehr vor Allergien. Besonders der Pollenflug wird diesen Frühling extrem ausfallen. Viele Bäume haben bisher aufgrund der Witterung nicht geblüht. Dies wird nun alles gleichzeitig erwartet in den kommenden Wochen. Man fürchtet, das dadurch auch Menschen, die bisher gar nicht an Allergien litten, in diesem Jahr betroffen sein könnten. Zudem ist 2010 ein extremes Birkenjahr. Birken blühen aller 2 Jahre verstärkt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)



NEWS vom 16.03.2010

Saarland sitzt auf 159.000 Impfdosen

16.03.2010 - Das Saarland bekam 229.000 Impfdosen Pandemrix gegen die Schweinegrippe. 70.000 Saarländer ließen sich impfen. Nun sind noch über 150.000 Dosen übrig. Dies bestätigte der Gesundheitsminister Georg Weisweile. Einige Impfdosen wurden schon vernichtet, da sie aus angebrochenen 10er-Packungen stammten. Andere lagern noch in einem Zentraldepot, bei speziellen Ärzten und in Apotheken. Haltbar sind die meisten bis Oktober 2010 bzw. bis September 2011. Aktuell versucht das Gesundheitsministerium Niedersachsen Käufer im Ausland für die übrigen Deutschen Impfstoffe zu finden. Im Saarland selber infizierten sich 1.700 Menschen mit Schweinegripp eund 3 Personen starben. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Saarbrücker Zeitung)



Linday Lohan twittert nach Schweinegrippe Symptome

16.03.2010 - Die Schauspielerin twitterte gestern: "Mein Bekannter hat sich gerade mit der Schweinegrippe angesteckt. Ich bin nun auch krank und fühle mich nicht wohl. Was sind denn die Symptome der Grippe?" Tausende Fans gaben eilig Ratschläge. Später spiele Lindsay ihr getwitter herunter: "Ich weiß nicht, ob ich die Schweinegrippe habe. Ich fühle mich nicht wohl und wollte nur wissen, was das Erscheinungsbild der Krankheit ist. Ich habe meinen Arzt schon gerufen, nur vorsichtshalber, er ist auf dem Weg. Ich dachte Twitter wäre gut, um solche Infos zu erfahren und ist viel einfacher als Google zu benutzen." (Text: © Kiwi Vision, Daten: celebrity-stars.de)

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