NEWS vom 16.08.2010 - 27.10.2010





Schweinegrippe-Tote in Hessen

19.01.2011 - Wie am Montag bekannt wurde, gibt es in diesem Jahr auch zwei Schweinegrippe -Tote in Hessen. Beide Opfer des H1N1-Virus sollen über 50 gewesen seien und unter chronischen Vorerkrankungen gelitten haben. Insgesamt seien seit Beginn des Jahres rund 40 Personen von etwa 100 gemeldeten Grippe-Erkrankungen mit dem Schweinegrippevirus infiziert gewesen.

Auch bei unseren Nachbarn in Österreich ist wieder ein Kind (5) an den Folgen einer Schweinegrippe-Infektion gestorben. Das körperlich und geistig beeinträchtigte Kind wurde am Mittwoch ins Krankenhaus eingeliefert. Es litt zuvor bereits an mehreren Lungenentzündungen und war dadurch stark geschwächt.  Es starb am Sonntag im Salzburger Landeskrankenhaus. Wo genau es sich mit dem H1N1-Virus angesteckt hat, konnte nicht geklärt werden.

Schweinegrippe in Berlin

18.01.2011 - In Berlin sind in der vergangenen Woche alleine 56 Fälle von Schweinegrippe gemeldet worden. Auch in Hameln-Pymont breitet sich der Schweinegrippe-Erreger aus. Dort sind in der letzten Woche 29 Fälle von H1N1 nachgewiesen worden. Der Leitende Amtsarzt Dr. Rolf Fleischer sagt dazu: "4 Kinder im Alter von sechs Monaten bis 13 Jahre sind erkrankt. Nur fünf Erwachsene haben sich infiziert“. Auch jetzt noch ist eine Impfung gegen die Influenza möglich. Vor allem Ältere Menschen, Menschen die einer Risikogruppe angehören und Schwangere sollten sich impfen lassen.

2 Kleinkinder erliegen H1N1-Infektion

17.01.2011 - Nordirland – Offenbar sind am Wochenende wieder 2 Kinder an der Schweinegrippe gestorben. Ein 10 Monate und ein 2 Jahre alter Junge. Das 10 Monate alte Kleinkind soll bereits vor der Infektion mit dem A/H1N1-Virus unter gesundheitlichen Problemen gelitten haben. Ob der 2jährige unter Vorerkrankungen litt oder andere gesundheitliche Probleme hatte ist nicht bekannt. Bisher wurden in Nordirland insgesamt 19 Todesfälle durch Schweinegrippe gemeldet, wobei nur 2 der Opfer keine bekannten Vorerkrankungen gehabt haben sollen.

Wieder stirbt ein Kind durch Schweinegrippe

14.01.2011 - England – Schon wieder ist ein kleines Mädchen dem H1N1-Virus zum Opfer gefallen. Die 3jährige Lana Ameen starb nach drei Tagen im Krankenhaus nach dem sich Ihr Zustand rapide verschlechtert hatte. Die Eltern des Mädchens gingen wohl zunächst von einer einfachen Erkältung aus. Die kleine Lana war auch nicht gegen Schweinegrippe geimpft worden, da der Impfstoff momentan in Großbritannien offensichtlich nur für Risikogruppen vorgesehen ist. Auch sollen Amtsärzte angeordnet haben, gesunde Kinder unter 5 Jahren nicht gegen das H1N1-Virus impfen zu lassen, da noch keine Pandemie ausgerufen  wurde. Auch die Mutter des Mädchens hat bisher noch keine Schutzimpfung erhalten, obwohl sie im dritten Monat schwanger ist. Die kleine Lana ist nun schon das fünfte Opfer in England das unter 5 Jahren war und der Schweinegrippe erlag. Die Eltern fordern nun auch Kleinkinder impfen zu lassen und haben dafür auch eine Kampagne bei Facebook ins Leben gerufen.

4 Spieler beim 1.FC Köln an Schweinegrippe erkrankt

14.01.2011 - Kevin McKenna , Youssef Mohamad, Konstantinos Giannoulis und Miso Brecko haben sich offenbar mit der Schweinegrippe angesteckt. Die Profis werden nun ärztlich behandelt und erhielten vorerst eine Woche Sportverbot. Alle anderen Spieler des 1. FC Köln werden nun vom Mannschaftsarzt auf Grippeähnliche Symptome untersucht. Auch Thomas Häßler, der Technicktrainer der Mannschaft, hat sich mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert. In den meisten Clubs ist es den Spielern freigestellt, ob sie sich gegen die Grippe impfen lassen oder nicht.

Aktuelle Zahlen und Daten

13.01.2011 - Aktuelle Zahlen und Daten für die Schweinegrippe können wir Ihnen nicht mehr bieten, da die Schweinegrippe nicht mehr meldepflichtig ist. Gemeldet werden nur noch Tote die an der Schweinegrippe verstorben sind. Nachweislich steigt die Zahl der Infektionen mit Schweinegrippe an. Bislang sind in Deutschland mindestens 6 Tote durch die Schweinegrippe zu beklagen. Großbritannien meldet 14 Tote. 

Frau stirbt in Göttingen

13.01.2011 - Wahrscheinlich eine Infektion mit dem Schweinegrippe Virus H1N1 war die Todesursache einer 75jährigen Frau aus Göttingen, die am Dienstag im Krankenhaus in Göttingen verstarb. Die Frau war mit akuten Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo die Ärzte auch eine bakterielle Lungenentzündung feststellten. Durch die Entzündung sei es zu einer Blutvergiftung mit Kreislaufversagen gekommen. Inwieweit der H1N1 Erreger für den Tod verantwortlich ist wird noch untersucht. 

Schon wieder Tote durch Schweinegrippe

12.01.2011 - In Nordrhein Westfalen ist offenbar bereits am Wochenende ein 36jähriger Mann an den Folgen einer Schweinegrippe Infektion gestorben. Der aus Minden stammende Mann war bereits auf der Intensivstation behandelt worden. Eine gesundheitliche Vorbelastung des Patienten war nicht bekannt. Ebenfalls nachgewiesen werden konnte das H1N1 Virus bei einem aus Werl stammenden Mann (57) der in der Essener Uniklinik starb. Dieser war allerdings gesundheitlich durch eine Lungenentzündung geschwächt. Und auch aus Köln ist ein Todesopfer zu beklagen. Ein 6jähriges mit dem Schweinegrippe-Virus infiziertes Mädchen starb bereits am Freitag auf der Intensivstation. Eine Obduktion soll nun klären, ob tatsächlich das H1N1-Virus für den Tod des Mädchens verantwortlich ist.

Weiter neue Fälle von H1N1-Infektionen

12.01.2011 - Der Landkreis Soest vermeldet zwei neue Schweinegrippe-Fälle. Ein Junge(6) und sein Bruder (9 Monate). Der ältere der beiden soll so schwer erkrank sein, dass er in die Uniklinik Münster eingeliefert werden musste. Bei dem jüngeren sei  der Verlauf der Grippe nicht ganz so akut. Auch bei einem 49 Jahre alten Mann, der Anfang der der vergangenen Woche mit schweren Grippesymptomen in die Düsseldorfer Uniklinik eingeliefert wurde, konnte  das Virus A H1N1 nachgewiesen werden. Trotz einer Vorerkrankung und einem daraus resultierendem akuten Verlauf der Grippe, sei er weiter stabil.

Gibt es bald einen Universal-Impfstoff?

11.01.2011 - Forscher der University of Chicago haben offenbar eine Möglichkeit zur Entwicklung eines Universalimpfstoffes gegen die Grippeviren entdeckt. Wie  im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht wurde,  konnten nachgewiesen werden, das viele Patienten die an der Schweinegrippe erkrankt waren und danach genesen sind, Antikörper gebildet haben die in der Lage sind eine große Bandbreite an Grippe-Virenstämmen zu bekämpfen und unschädlich zu machen. Unter anderem auch, so zeigten Laborversuche, das H5n1-Virus (Vogelgrippe) und das Virus das für die spanische Grippe (1918) verantwortlich war. Auf Basis dieser menschlichen Antikörper sei es möglich ein Serum zu entwickeln, dass in Zukunft gegen eine sehr viel größere Anzahl von Influenza-Viren Schutz bietet. Nun soll noch die Immunreaktion auf Menschen getestet werden die nicht an der Schweinegrippe erkrankt sind. Man will feststellen, ob auch diese in der Lage sind eine derartige Bandbreite an Antikörpern zu bilden. Sollte es gelingen einen solchen Universal-Impfstoff zu entwickeln wäre das ein riesiger Schritt nach vorn, im Kampf gegen Influenza- und Grippeviren.

Schweinegrippe-Patient auf dem Weg der Besserung

10.01.2011 - Einem 49jährigen, bei dem im Universitätsklinikum Düsseldorf  das A-H1N1 Virus festgestellt wurde, geht es offenbar wieder besser. Der Mann soll bereits an einer Vorerkrankung gelitten haben und  wurde Anfang der vergangenen Woche mit schweren Grippesymptomen in die Klinik eingeliefert. Er war der erste schwere Fall von Schweinegrippe in Nordrhein Westfahlen.

Mehr Schweinegrippeinfektionen als bekannt ?

07.01.2011 - Offenbar ist die Zahl der mit dem  Schweinegrippevirus  infizierten Menschen höher als bisher bekannt wurde. Es seien bei fast zwei Dritteln der Influenza Erkrankungen der H1N1-Virus festgestellt worden. Auch ist die Zahl der Grippefälle seit der Weihnachtszeit weiter angestiegen. Nicht jeder der sich mit dem H1N1 Virus infiziert, muss auch tatsächlich erkranken, was wiederum  dazu führt das die Infektionswege nicht wirklich zurück zu verfolgen sind. Zu dem besteht auch keine Meldepflicht für Schweinegrippeinfektionen. Fast alle Opfer des H1N1-Virus waren offensichtlich auch gesundheitlich vorbelastet oder zählten zu Risikogruppen. Nur eine Frau aus Neumünster, die sich bei ihrem Sohn angesteckt habe und mit Lungenversagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, sei wohl nicht durch Vorerkrankungen gesundheitlich geschwächt gewesen. Auch sei der Verlauf der Grippe bei dem Sohn sehr viel harmloser verlaufen. Laut dem Robert-Koch-Institut wird ein Höchststand der Grippe-Welle in dieser Saison Ende Januar bis Anfang Februar erwartet.

Tot durch H1n1 in Heidelberg

06.01.2011 - Offenbar starb bereits Ende Dezember eine  Frau in Heidelberg an den Folgen der Schweinegrippe. Dass  die Frau mit dem H1N1-Virus infiziert war wurde allerdings erst nach ihrem Tod festgestellt. Ebenfalls gestorben ist am 01.01.2011 ein 24jähriger Deutscher Urlauber in Saalbach/Hinterglemm (Österreich). Auch er hatte sich mit dem Schweinegrippevirus angesteckt. Auch bei einem 53jährigen Mann aus Niedersachsen (Kreis Fallingbostel) wurde, nach dessen Tod am Dienstag, das H1n1-Virus nachgewiesen. Er war wegen einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Hier bekam er dann eine Lungenentzündung. Ob der Mann allerdings tatsächlich an der Schweinegrippe starb ist nicht sicher. Alle drei  Opfer waren gesundheitlich vorbelastet. Nach derzeitigem Stand liegt zwar bei jeder zweiten akuten Atemwegserkrankung eine Grippeinfektion vor jedoch ist die Zahl insgesamt nicht ungewöhnlich hoch. Besonders in den Gebieten Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Nordrhein-Westfalen sind solche Erkrankungen der Atemwege sehr häufig und somit darunter leidende Patienten verstärkt anfällig für eine H1N1-Virusinfektion. Um so wichtiger ist, gerade bei chronischen Erkrankungen, allgemeinen Vorerkrankungen und Schwangerschaft, eine Schutzimpfung gegen Grippeviren. Auch wer sich jetzt noch impfen lässt kann innerhalb von 14 Tagen einen wirksamen Schutz gegen die drei wichtigsten derzeit grassierenden Virenstämme aufbauen.

Düsseldorfer mit H1N1 infiziert

06.01.2011 - Auch in Düsseldorf muß jetzt ein Mann auf der Intensivstation behandelt werden. Er hat sich mit dem H1N1 Virus angesteckt. Da er Vorerkrankungen hat gehört er zur Risikogruppe. Auch eine Frau aus Neumünster muß auf der Intensivstation behandelt werden. Sie hatte sich bei ihrem Sohn angesteckt, bei dem der Verlauf der Schweinegrippe als mild bezeichnet wird.
Nach wie vor sollte man sich impfen lassen, vor allem Risikogruppen wird die Impfung empfohlen und auch Schwangere sollten die Grippeschutzimpfung in Anspruch nehmen.

 

Schweinegrippe dominiert

05.01.2011 - Die Schweinegrippe ist weiter auf dem Vormarsch. Offenbar ist das H1N1-Virus in dieser Saison der dominierende Grippe-Erreger. Wie Walter Haas (Grippe-Spezialist des Robert-Koch-Instituts) gegenüber der "Rheinischen Post" verlauten ließ, seien bei dreiviertel der Grippe Patienten  der H1n1-Virus nach zu weisen gewesen. Zwar wird das Virus in Deutschland von Experten noch nicht als gefährlich eingestuft, dennoch ist auf Grund der Unberechenbarkeit der Influenzaviren eine mögliche Pandemie momentan nicht absehbar oder völlig auszuschließen. Bisher gibt es in Deutschland 3 Todesopfer der Schweinegrippe. In Leipzig (Sachsen) kämpft momentan noch ein 25jähriger Mann auf der Intensiv-Station der Leipziger Uniklinik um sein Leben. Fachleute warnen jedoch vor einer Panikmache. In Hessen gab es wohl seit Oktober 2010 nur 15 gemeldete Fälle, allerdings 11 davon im Dezember. Auch in Rheinland-Pfalz liegt die Anzahl der an Schweinegrippe erkrankten Menschen (seit Oktober) bei nur 11. Und in Thüringen seien seit September gerademal 3 Menschen an dem Virus erkrankt und derzeit wurden auch keine weiteren Schweinegrippefälle dem Bundesland gemeldet. Das sind laut Experten noch keine ungewöhnlichen Zahlen. Dennoch kann sich der Verlauf einer Grippe bei jedem anders auswirken und deshalb sollte jeder, der dies noch nicht getan hat, sich jetzt noch eine Grippeschutzimpfung holen, denn besonders für Risikogruppen kann eine Infektion mit dem H1N1 Virus lebensgefährlich werden. In der letzten Saison waren in Deutschland bis zum Frühjahr 2010 256 Menschen an den Folgen einer Schweinegrippeinfektion gestorben.

25jähriger mit Schweinegrippe

05.01.2011 - Wie heute bekannt wurde liegt in Leipzig ein 25jähriger Mann seit einigen Tagen auf der Intensivstation. Er hat sich mit dem Schweinegrippe Virus H1N1 infiziert. Er mußte an die künstliche Lunge angeschlossen werden und wie der Sprecher der Klinik erklärte ist sein Zustand sehr kritisch. In den letzten Tagen sind schon zwei Patienten die sich mit dem H1N1 Virus angesteckt haben gestorben.

Schweinegrippe in England

04.01.2011 - In England gibt es nach wie vor eine steigende Zahl von Patienten mit Schweinegrippe. Über 500 Infizierte sind zur Zeit in Behandlung. „Medical News Today“ meldete, dass mindestens 27 Personen durch das H1N1 Virus gestorben sind. Auch die walisische Sängerin Charlotte Church glaubt sich mit dem H1N1 Virus infiziert zu haben. „Ich habe seit über zwei Wochen Grippe und ich glaube ernsthaft, dass es die Schweinegrippe ist. Meinen beiden Kindern geht es ebenso“ so die Sängerin lt. einem Bericht des „Mirror“.

Tiertrainerin tot

04.01.2011 - London - Caroline Lois Benoist, Tiertrainerin bei den Harry Potter Filmen ist tot. Die behandelnden Ärzte glauben, dass sie an der Schweinegrippe starb. Kurz vor Weihnachten meldete sie sich krank. Kurz vor ihrem Tod, schrieb sie am 17.12.2010 auf Facebook: „Ich bin froh, wieder daheim zu sein, auch wenn mir kotzübel zumute ist." Eine Woche später war sie tot. Die Leavesden Studios, bei denen Caroline Lois Benoist arbeitete, überlegen nun, alle Mitarbeiter gegen das Schweinegrippe Virus H1N1 impfen zu lassen. 

Erste Tote in Deutschland

03.01.2011 - Wie aus mehreren Medienberichten zu entnehmen ist, sind offenbar zwei Menschen in Göttingen an den Folgen einer Schweinegrippe-Infektion gestorben. Dabei soll es sich um ein 51jährigen Mann und ein 3jähriges Mädchen handeln. Beide seien gesundheitlich vorbelasstet gewesen. Während bei dem Mann der H1N1 Virus durch einen Mundabstrich festgestellt worden sein soll, konnte der Schweinegrippe Virus bei dem Mädchen wohl erst nach der Obduktion nachgewiesen werden. Das Kind starb laut Berichten schon Ende Dezember. Ebenfalls im Dezember ist offenbar auch eine 20jährige Frau an Multiorganversagen in Folge einer Erkrankung an der Schweinegrippe gestorben. Ärzte und Mediziner empfehlen dringend, sich impfen zu lassen, da der Virus in dieser Saison besonders aggressiv sei. Besonders Schwangere, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelasstet Menschen sollten eine Grippeimpfung nicht ignorieren.

Junge Mutter erliegt der Schweinegrippe

03.01.2011 - England - Die 20jährige hoch schwangere Britin Sarah Bowden sei Anfang Dezember mit schweren Grippesymptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte gingen wohl von einer normalen Grippeinfektion aus und entdeckten offenbar zu spät das sich die Frau mt dem H1N1 Virus angesteckt hatte. Der Zustand der werdenden Mutter verschlechterte sich zunehmend und sie wurde in eine Spezialklinik verlegt wo die junge Frau nach einer Woche Koma verstarb. Einziger Trost ist Ihr Baby. Auf vorheriges Bitten von Sarah Bowden selbst holten die Ärzte den Jungen rechtzeitig und nur Stunden vor Ihrem Tod per Kaiserschnitt zur Welt. - Auch die im 6. Monat schwangere Gemma Escott (27) kämpft weiter um ihr Leben. Auch sie liegt nach einem Nierenversagen auf Grund einer Schweinegrippe-Infektion im künstlichen Koma. Sie war in den Weihnachtsfeiertagen mit schweren Grippesymptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden und kämpft zusätzlich (ähnlich wie die kürzlich aus dem Koma erwachte Fallon Devaney) gegen eine Lungenentzündung an. Ungewiss ist auch hier das Überleben des Babys und/oder der Mutter. Die Ärzte versuchen jedoch alles um das Leben beider zu retten.

Schweinegrippe breitet sich weiter aus

28.12.2010 - England – Die Schweinegrippe ist in England weiter auf dem Vormarsch. Experten haben die Befürchtung, dass es zu einer Epidemie kommen könnte, wenn sich das H1n1 Virus weiter ausbreitet. Wie „Bild.de“ zu entnehmen war, berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ das viele Krankenhäuser einen erhöhten Anstieg von schwersten Grippefällen verzeichnen. Offenbar sind immer mehr der Patienten mit dem Schweinegrippevirus infiziert. In den Krankenhäusern soll sich zudem die Lage dadurch erschweren, dass viele Eingriffe und Operationen nicht durchgeführt werden können, da das Virus aggressiver als in der Vergangenheit die Lunge angreift und die Patienten deshalb beatmet werden müssen. Besonders stark betroffen seien Patienten mit Lungen- oder Speiseröhrenkrebs. Die Intensivstationen seien schon jetzt überfüllt. Die Ärzte rechnen mit dem Schlimmsten. – Deutschland blieb bisher von der Schweinegrippe verschont. Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es nur einen leichten und für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlichen Anstieg von Grippefällen. Das H1N1-Virus wurde bisher nur insgesamt 11mal in dieser Saison diagnostiziert.

Ein Weihnachtswunder

28.12.2010 - Es gibt auch eine gute Nachricht: Die 24jährige im 5. Monat schwangere Britin Fallon Devaney (Mutter von 4 Kindern) ist aus dem Koma erwacht. Wiedererwartend verbesserte sich Ihr Zustand, nachdem Ärzte bereits die Familie vor die Wahl gestellt hatten, die junge Frau oder Ihr ungeborenes Baby zu retten, da sich Ihr Gesundheitszustand lebensbedrohlich verschlechtert hatte. Fallon Devaney war zu der Infektion mit dem H1N1-Virus auch noch an einer Lungenentzündung erkrankt und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Nun ist die junge Mutter wieder auf dem Weg der Besserung und darf sich auf die Geburt ihres Babys freuen. In der Zeitung „The Sun“ warnte sie alle werdenden Mütter: „Mein Doktor hat nie angeboten, mich gegen die Schweinegrippe zu impfen! Aber: Alle schwangeren Frauen sollten geimpft werden.“

Schon fast 200 Fälle von Schweinegrippe

22.12.2010 - Großbritannien - Die Zahl der mit dem Schweinegrippe-Virus H1n1 Infizierten ist offenbar in den letzten Tagen alarmierend angestiegen. Die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet das Bereits 17 der 190 Erkrankten Patienten auf Intensivstationen liegen und an Herz-Lungenmaschinen angeschlossen worden seien. Bekanntester Fall momentan ist die im Koma liegende 25jährige Fallon Devaney, deren Zustand weiter kritisch ist. Die Angehörigen hoffen und beten um ein Wunder, dass sich Ihr Zustand verbessert – sollte dies nicht der Fall sein, wird die im 5. Monat schwangere 4fache Mutter wohl ihr Baby verlieren. In England haben sich nur etwa 40 Prozent der unter 65jährigen gegen Grippeviren impfen lassen. Eine solche Schutzimpfung ist wichtig und kann gerade bei immunschwachen Menschen lebensrettend sein. Professor Bernhard Ruf, Chefarzt der Klinik für Infektiologie, Tropenmedizin und Nephrologie am Klinikum St. Georg, Leipzig sagt: „Wichtig ist, die Impfung jedes Jahr zu wiederholen”. Nach Aussagen vieler Mediziner ist das in diesem Jahr grassierende Virus aggressiver als je zuvor und habe zu dem das Potenzial noch weit schlimmer zu werden.

Fallon Devaney im Koma

21.12.2010 - England - Die am H1N1-Virus erkrankte 25-jährige Schwangere aus Nottigham liegt weiter auf der Intensiv-Station und wurde nun offenbar in ein künstliches Koma versetzt, da Sie zu der Schweinegrippeinfektion auch noch eine Lungenentzündung bekam. Sollte Ihr Gesundheitszustand weiter abnehmen stehen die Angehörigen vor einer der schwersten Entscheidungen. Wer soll überleben? Die Ärzte könnten im Falle einer Verschlechterung Ihres Zustandes nur Sie oder das Baby retten. Zu dem ist Fallon Devaney erst in der 21. Schwangerschaftswoche, was bedeutet das das Frühchen (sollte man die Geburt künstlich einleiten) nur eine sehr geringe Überlebenschance hätte.

Immer mehr Schweinegrippe-Fälle

21.12.2010 - Schweiz – Nach dem schon in der letzten Woche in einer Kaserne in Herisau 66 Rekruten an Schweinegrippe erkrankt waren, sind nun offenbar rund 35 weitere Soldaten mit dem H1N1-Virus infiziert. Außerdem sollen sich  weitere Angehörige aus anderen Kompanien mit Grippesymptomen gemeldet haben. Einen Nachweis, dass es sich tatsächlich um den Schweinegrippevirus handelt, gibt es aber wohl nur für die Kaserne Herisau, nicht aber, ob wirklich alle daran erkrankt sind. Nun besteht auch die Gefahr das der H1N1-Virus sich in der Zivilbevölkerung ausbreitet, da die betroffenen Soldaten kurz zu vor Ihr Wochenende zu Haus verbrachten, wo sich vermutlich auch erst offensichtliche Symptome der Grippe zeigten.

Schwangere erkrankt an Schweinegrippe

20.12.2010 - Offenbar hat sich die Anzahl der Schweinegrippe-Toten in England von 10 auf 14 erhöht. Laut einem Artikel auf bild.de, berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“, Das momentan In Nottingham die schwangere 25jährige 4 fache Mutter Fallon Devaney mit dem Tod kämpft. Sie sei bereits am Dienstag mit schweren Symptomen und Atemnot ins Queen's Medical Centre gebracht worden und liege seither  auf der Intensivstation. Die Ärzte können nicht sagen, ob sie überleben wird. Offenbar war  sie nicht gegen Grippe geimpft. Britische Ärzte und Mediziner warnten bereits davor, dass der diesjährige Virus aggressiver als in der letzten Saison seien könnte. Vermutlich nicht zuletzt weil derzeit ca. 3 verschiedene, zirkulierende Grippe-Typen  im Umlauf sind und sich mit einander vermischen könnten. Die Anzahl der Erkrankungen in dieser Grippe-Saison ist zwar nicht ungewöhnlich jedoch gibt es offensichtlich immer öfter Fälle mit schwerem Verlauf. Ärzte und Mediziner raten unbedingt sich auch dieses Jahr eine Grippeschutzimpfung zu holen. Denn auch wer sich im letzten Jahr gegen H1n1 impfen lassen hat, hat nicht den optimalen Schutz gegen die diesjährige saisonale Influenza.

Schweinegrippe 2010

17.12.2010 - In der 49. Kalenderwoche wurden lt. der Arbeitsgemeinschaft Influenza in Deutschland zwei Fälle von H1N1 nachgewiesen. In England und 10 weiteren Ländern steigt die Anzahl von bestätigten Fällen der Schweinegrippe leicht aber stetig an. 48 Fälle von Schweinegrippe wurden jetzt schon von anderen Ländern gemeldet, wobei England an der Spitze liegt. Genauso gibt es schon Fälle mit tödlichem Verlauf der Schweinegrippe (wir berichteten). Wie Britische Ärzte berichten ist die Krankheit noch schlimmer als im Jahr 2009, dort wurden allein am Mittwoch 5 neue Fälle gemeldet. Für Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut "ist das erneute Auftreten des H1N1-Virus „nichts Neues und nichts Überraschendes. Es gibt jedes Jahr eine Grippewelle, in der Regel nach der Jahreswende“.

H1N1-Tote auch in Spanien

14.12.2010 - Offenbar gab es auch in Spanien in diesem Winter bereits 2 Tote durch das H1n1-Virus. Einer der beiden Männer war wohl gesundheitlich vorbelastet der andere (42) vor der Erkrankung an Schweinegrippe völlig gesund. Er starb am 01.12. nur 2 Tage nach dem er mit akuten Krankheitssymptomen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Patienten wurden mit Antivirenmitteln behandelt die offenbar nicht anschlugen. Auch waren beide Männer nicht gegen Grippe geimpft (die diesjährige Impfung enthält auch Antikörper gegen das H1N1-Virus).

Schweinegrippe wieder aktiv – erste Tote in England !?

13.12.2010 - Wie von verschiedenen Online-Magazinen derzeit berichtet wird, gab es in den letzten Wochen wohl in England bereits 10 Todesfälle die in Zusammenhang mit dem Schweinegrippevirus H1N1 stehen. Die HPA (britische Gesundheitsbehörde) habe dies bestätigt und mitgeteilt, dass alle Verstorbenen unter 65 Jahren waren. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die bisherige Anzahl von Influenza-Erkrankungen in der dieser Saison nicht ungewöhnlich ist. Auch in Deutschland sind bisher nur vereinzelte Fälle von Influenza aufgetreten. Zu dem sei nur ein Teil dieser Fälle tatsächlich auf die Schweinegrippe zurückzuführen und nicht außergewöhnlich für diese Jahreszeit. Wir werden dieses Thema natürlich weiterhin verfolgen und recherchieren, um Ihnen aktuelle Berichte und Fakten zum diesjährigen Verlauf der Schweinegrippe bieten zu können.

Resistenz gegen Grippeviren steigt

10.12.2010 - Es gibt bisher nur zwei zugelassene Wirkstoffklassen (M2-und Neuraminidase-Hemmer) speziell  gegen Influenza (Schweinegrippe). Offenbar werden aber laut  Mitarbeitern der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and prevention) immer mehr Erreger widerstandsfähiger  gegen beide Wirkstoffgruppen, zu denen auch Tamiflu zählt. Die Resistenz einiger Erreger gegen eine der beiden Gruppen sei schon seit Jahren bekannt. Nun aber zeigten sich in der Zeit 2009/2010 bereits 28 Prozent der getesteten 1H1N-Proben doppelresistent. 2007 waren es wohl nur 0,06Prozent.

H1N1 – Gefahr für die Lunge

25.11.2010 - Forscher des Virologischen Instituts der Philipps-Universität Marburg haben jetzt heraus gefunden, warum in einzelnen Fällen der H1N1 Virus eine tödliche Wirkung hat. Die Veränderung eines Eiweißbausteins soll ausreichend sein, den Virus zu einer tödlichen Gefahr werden zu lassen. Viren sind auf Wirtszellen angewiesen, um sich vermehren und verbreiten zu können und die Oberflächenproteine des Virus ermöglichen es Ihm sich an eine solche Wirtszelle zu heften. Bei Untersuchungen an H1N1 Viren stellten die Forscher fest, dass bei einigen Viren eine Aminosäure des Oberflächenproteins Hämagglutinins ausgetauscht ist wodurch sie besonders gut in der Lage ist sich Zellen mit Wimpern und Härchen zu setzen wie sie in Lunge oder Bronchen zu finden sind. Sind diese bewimperten Zellen befallen kann der Organismus keinen Schleim mehr aus der Lunge transportieren und somit auch keine Keime entfernen. Durch die Mutation des Oberlächenproteins und der Umorientierung der Viren auf bewimperte Zellen machen diesen Krankheitserreger besonders gefährlich.

Schweinegrippe in Rumänien

23.11.2010 - An dem Schweinegrippe Virus H1N1 ist jetzt in Rumänien ein dreijähriges Kind erkrankt, das teilten die Gesundheitsbehörden mit. Dies sei der erste Schweinegrippe Fall in Rumänien in dieser Saison. Es ist nicht nachvoll ziehbar wo sich das Kind angesteckt hat. In Rumänien sind im vergangenen Jahr 122 Menschen an dem Schweinegrippe Virus gestorben und 6999 Menschen hatten sich mit H1N1 angesteckt. 

Wichtig! - Impfen lassen!

27.10.2010 - Der Schweinegrippe-Virus ist immer noch aktiv und breitet sich weiter aus, auch wenn der von Experten und Medizinern erwartete extreme Verlauf der Krankheit bisher ausblieb. Gerade diese falsche Sicherheit führt dazu,  dass viele Menschen sich nicht impfen lassen. Geschätzt wird ein Rückgang von ca. 25 Prozent der Grippeimpfungen in dieser Saison. Dabei sterben (laut Robert-Koch-Institut) an der saisonalen Influenza jährlich 5000 bis 15000 Menschen. Schnell wird aus einem kleinen Schnupfen oder Husten eine schwere Grippe, weil man die möglichen Anzeichen einer Infektion, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche verkannt hat. Schon innerhalb von wenigen Stunden nach Ausbruch der Krankheit kann es zu Lungenentzündungen, Herzmuskel oder Hirnhautentzündungen kommen, die nicht selten zum Tod führen können. Lassen Sie sich rechtzeitig Impfen. Das ist keine große Sache und der Körper braucht in etwa 14 Tage, um einen wirksamen Schutz gegen den Virus aufzubauen.

Schweinegrippe Mutation

22.10.2010 - In einigen Ländern ist ein Schweinegrippe Virus aktiv der eindeutig Zeichen von Mutationen aufweist. Bislang war das Schweinegrippe Virus stabil und weißt keine Anzeichen von Matationen auf. In Australien, Neuseeland und Signapur wurde bereits vor einigen Monaten ein Virus gefunden der genetische Veränderungen aufweist. Noch sind die Daten über dieses veränderte Virus nicht sehr viele, es ist auch noch nicht bekannt ob das veränderte Virus gefährlicher ist als das H1N1-Virus. Die Wissenschaftler wissen aber, daß es schon zu Infektionen kam, obwohl die Betroffenen gegen Schweinegrippe geimpft waren. 

Erstmals auch Impfung für Schwangere

07.10.2010 - Auch Schwangeren Frauen wird erstmals von Experten eine Grippeimpfung empfohlen, denn ein Säugling verfügt, auf Grund des sogenannten Nestschutzes, in den ersten Monaten über eine Immunisierung gegen Grippeviren. Natürlich sollte sich Jeder (vor allem Risikogruppen) rechtzeitig, also vor einsetzen der Grippewelle, impfen lassen, da es ca. 14 Tage dauert bis ein effektiver Schutz durch den Wirkstoff gewährleistet werden kann. Der Grippe-Impfstoff in Diesem Jahr beinhaltet zu dem Antigene gegen den Schweinegrippevirus. Vor einer normalen Erkältung ist man aber dennoch nicht gefeit.

Thailand fürchtet neue Schweinegrippewelle

21.09.2010 - Thailands Gesundheitsminister Jurin Laksanawisit teilte mit, das in der vergangen Woche drei Menschen gestorben seien nach dem sie sich mit dem Schweinegrippevirus H1N1 angesteckt hatten. Außer dem soll es 338 neue Fälle von Infizierten Personen geben. Derzeit befinden sich nach Jurin Laksanawisit´s  Angaben ca. 11000 Patienten in Behandlung. Die Hauptstadt Bangkok sei besonders stark betroffen. Der Minister legt den Menschen dringend nahe, bei Auftreten von Grippe- Symptomen, sofort einen Arzt auf zu suchen, um eine Ausbreitung und neue Schweinegrippewelle zu verhindern. 2008 starben insgesamt 66 Menschen in Thailand durch H1N1.

In Deutschland hingegen ist, nach Angaben des Robert Koch-Institutes, vorerst mit keiner neuen Infizierungswelle zu rechnen. Zwar gäbe es einzelne Fälle von Influenza, aber „Das ist nichts Ungewöhnliches“ so die Pressesprecherin des Institutes Susanne Glasmacher.

Grippeschutzimpfung

14.09.2010 -  Anfang September wurde in vielen Bundesländern mit der Impfung zum Schutz gegen die saisonale Grippe begonnen. In diesem Jahr enthält das Serum zusätzlich  einen Bestandteil gegen Schweinegrippe. Außerdem ist die Grippeschutzimpfung gegen zwei weitere Virenstämme wirksam. Die Impfzusammensetzung wird jedes Jahr neu von der WHO bestimmt und richtet sich nach den Erfahrungen mit der Grippe in Australien und Neuseeland, wo die Grippezeit ein halbes Jahr eher einsetzt. Die Gesundheitsämter empfeheln älteren Menschen, Menschen mit einem schwachen Immunsystem und Menschen mit erhöhter Gefährdung einer Ansteckung sich impfen zu lassen.

H1N1 hat Südhalbkugel fest im Griff

06.09.2010 - Während bei uns die Grippesaison eingeläutet wurde indem seit September die Schutzimpfungen erhältlich sind, leiden Indien, Australien und Neuseeland schon eine Weile unter der Grippe. Vorranging ist auch dieses Jahr wieder die Schweinegrippe. Nahezu jede siebte Atemwegerkrankung kann dort im Moment als Grippe diagnostiziert werden, wobei H1N1 nach wie vor die Vormachtstellung besitzt. Australien erlebt derzeit sogar eine Grippewelle. In den letzten 2 Wochen stiegen die positiven Befunde von 5 auf 15 Prozent. Das meldet die WHO. Auch diesmal sind vor allem jüngere Menschen betroffen (im Schnitt zwischen 21 und 26 Jahre alt). Auch das war 2009 bei der Schweinegrippe bereits untypisch im Vergleich zu vergangenen Grippejahren. Auch H3N2 Viren sind nachweisbar, jedoch nur in verschwindend geringem Anteil. Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut hat unterdessen 16,1 Millionen Impfdosen für die Saison 2010/2011 freigegeben. Vergangenes Jahr waren es 35 Millionen Impfdosen, wovon nur 6 % verbraucht wurden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Bei Grippewelle öffentlichen Verkehr lahm legen

06.09.2010 - Droht eine Epidemie oder gar eine Pandemie, so könnte es von Vorteil sein, den öffentlichen Verkehr zumindest zeitweilig lahm zu legen. Dies zeigten jetzt Forscher des Korea Institute of Science and Technology. In einem Computermodell simulierten sie die Ausbreitungswege einer ansteckenden Krankheit, wie der Schweinegrippe. Der öffentliche Nahverkehr scheint dabei die größte Rolle in Ballungsgebieten zu spielen. Auch Schulen, Fabriken und andere Arbeitsplätze mit vielen Beschäftigten spielen eine zentrale Rolle. Die Empfehlung der Forscher ist, genau diese Quellen der Ansteckung, die schnell zu einer Masseninfektion führen, zu schließen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: nh24)

Experten befürchten Impfmüdigkeit

06.09.2010 - Der Virologe Professor Peter Wutzler aus Jena befürchtet, das die Deutschen in eine neue Impfmüdigkeit steuern könnten. Schuld daran sei, das die Schweinegrippe vergangenes Jahr vergleichsweise "harmlos" verlaufen ist. Der Trugschluss könnte nun sein: "Von der Influenza ist keine Gefahr zu erwarten". Dieser Gedanke jedoch ist fatal, so der Virologe. Dabei wird leicht vergessen, dass die Grippe jährlich weltweit viele tausend Todesopfer fordert. Seit September ist die Grippeschutzimpfung in Deutschland erhältlich. Sie kann in den Gesundheitsämtern und in vielen Arztpraxen geholt werden. Dieses Jahr wurde der Schutz erstmals auch Schwangeren empfohlen. Die Babys werden dadurch gleich mit geschützt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



USA:Grippeimpfung für alle Kinder gefordert

02.09.2010 - Die Schweinegrippe hat US-Mediziner vorsichtig gemacht. Wurde die saisonale Grippeschutzimpfung sonst nur chronisch Kranken, Älteren oder immunschwachen Menschen empfohlen, sollen sich dieses Jahr zusätzlich auch alle Kinder impfen lassen. Die Experten sind sich sicher, das auch 2010/2011 der H1N1 Virus der Schweinegrippe der vorrangige Virus der Saison sein wird. Im vergangenden Winter waren daran besonders Kinder und Jugendliche erkrankt. Nun sollen sich alle US-Kinder ab 6 Monate, sowie Schwangere und Betreuer von Kindern unter 5 Jahren auch in diesem Jahr impfen lassen. Für medizinisches Personal soll eine Impfpflicht eingeführt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Focus)

Sachsen: Impfdosen Entsorgung kostet 20.000 Euro

02.09.2010 - In Sachsen verfallen demnächst 1,5 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe, die 2009 geordert wurden. Die Entsorgung in Müllverbrennungsanlagen wird den Freistaat mindestens weitere 20.000 Euro kosten. Geld, was auf die 20 Millionen Euro für die Impfdosen noch dazu kommt. Unterdessen kämpfen die Bundesländer um die Kostenbeteiligung des Bundes an den Impfdosen. Dieser lehnt weiterhin ab. Sachsens Sozialministerin Christine Clauß sagte: "Das wird Thema auf der Ministerpräsidenten-Konferenz werden. Wir üben weiter Druck aus." Dennoch zeigte man sich zufrieden angesichts der vielen übrigen Impfstoffe. Aus dem Ministerium hieß es: Besser ein paar Millionen Euro versenkt, als ein Horrorszenario mit Toten." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Bild)

EU-Kommission läßt H1N1 Impfstoff untersuchen

31.08.2010 - Nach dem Finnland und Schweden mit Untersuchungen zu den Zusammenhängen zwischen der Schweinegrippe Impfung und Fällen von Narkolepsie begonnen haben, veranlaßte auch die EU-Kommision ebenfalls Untersuchungen. Immerhn 30,8 Millionen EU-Bürger ließen sich impfen. Mit der Untersuchung wurde die Europäische Arzneimittelkommission beauftragt. Auch Frankreich meldet inzwischen 6 Fälle, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Schweinegrippe Impfung stehen. Betroffen sind 3 Kinder und 3 Erwachsene. Finnland hat inzwischen einen generellen Impfstopp festgelegt, wären in Deutschland und der Schweiz einen H1N1 Komponenten im saisonalen Grippeschutz enthalten sein wird. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Apotheke Adhoc, Euronews)

H1N1 auch 2010/2011 wieder vorrangiger Virus

26.08.2010 - "Die Internationalen Gesundheitsorganisationen gehen davon aus, dass das Influenza-A-Virus (H1N1 2009) auch in der kommenden Saison zirkulieren und wahrscheinlich dominieren wird" - so Dr. Ursula Muchow, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Herford. Erkenntnisse gewinnt man jeweils immer von der anderen Erdhalbkugel, die entgegengesetzt zu unserem Sommer den Winter erlebt und Erfahrungswerte schickt. Hier beobachtet man besonders aus Neuseeland aktuell die Dominanz der Schweinegrippe. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Neue Westfälische)

Finnland verbietet Pandemrix H1N1 Impfstoff

26.08.2010 - Nachdem in Schweden mehrere Fälle von Narkolepsie nach Verabreichung der Schweinegrippe Impfung mittels Pandemrix auftraten, hat Finnland reagiert. Das staatliche Gesundheitsinstitut in Helsinki empfahl, Pandemrix nicht mehr einzusetzen. Bei 6 Fällen wurden scheinbar auch in Finnland registriert. 9 weitere werden drzeit untersucht. Ärzte weisen inzwischen darauf hin, das sie Schweinegrippe selber auch zu Narkolepsie führen kann. Dies jedoch scheint ausgeschlossen, wenn es sich um geimpfte Personen handelt, die keine Schweinegrippe mehr bekommen konnten. Pandemrix ist der am meisten verwendete Impfstoff in Deutschland. Das Deutsche Paul-Ehrlich-Institut jedoch weißt alle Vorwürfe zurück: "Bisher wurde kein Fall einer Narkolepsie im zeitlichen Zusammenhang mit Pandemrix gemeldet". Finnland begründet weiterhin die Empfehlung zum Aussetzen der Impfung mit der fehlenden Virusaktivität momentan sowie einer hohen Immunität in der Bevölkerung seit dem letzten Winter. (Text: © Kiwi Vision, Daten: T-Online)



Schweinegrippe Impfung rief Narkolepsie hervor

23.08.2010 - Die Schweinegrippe Impfung hat laut schwedischer Arzneimittelbehörde bei 6 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren Narkolepsie ausgelöst. Alle Fälle traten ein bis zwei Monate nach der Impfung auf. Die Jugendlichen wurden intensiv untersucht und tatsächlich wurde Narkolepsie, auch bekannt als Schlafkrankheit, festgestellt. Weitere Untersuchungen sollen nun den genauen Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung feststellen. Es gilt allerdings als sehr wahrscheinlich, das die Schweinegrippe Impfung der Auslöser war. Bei Narkolepsie ist der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört, so das sich die Betroffenen permanent müde fühlen und in Kurze Schläfchen fallen, ganz gleich wo sie sind. Das beträchtigt extrem den Alltag bis hin zur Arbeitsunfähigkeit in den meisten Berufen. narkolepsie ist nach heutigem Wissensstand nicht heilbar. (Text: © Kiwi Vision, Daten: The Intelligence)

Neuseeland erlebt derzeit Schweinegrippe Welle

23.08.2010 - Inzwischen sind 10 Menschen diesen Winter (in Neuseeland ist gerade Winter) an Schweinegrippe gestorben. Allein in der vergangenen Woche 4. So lauten Behördenangaben. H1N1 ist demnach der aktuell am häufigsten vorkommenden Virus im Land. 500 Menschen mussten bereits stationär behandelt werden. 16 sogar auf der Intensivstation. Aktuell gehen die Impfstoffvorräte aus. Es sollen nun 35.000 neue Dosen bestellt werden. Hoffentlich aus Deutschland. Hier gibt es noch genug! Vor 2 Wochen hatte die WHO die Schweinegrippe Pandemie für beendet erklärt. Die Grippe sei in ihrer Endphase. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AFP)

Grippeschutzimpfung 2010/2011 ist da

18.08.2010 - Es liegen die Lager noch voll mit Schweinegrippe-Impfstoffen, die keiner will, da wird die reguläre Grippeschutzimpfung für diesen Winter schon angeboten. Wer sich schon immer ohne zu Fragen den Grippeschutz aus der Pickse geholt hat, wird es auch dieses Jahr wieder tun. Kritisch wird es für alle, die sich bewusst gegen die Schweinegrippe-Impfung entschieden hatten. Wer von dieser Personengruppe dennoch den Grippeschutz haben will, kommt in diesem Jahr nicht an der H1N1-Komponente vorbei. Diese steckt neben einem H3N2- und ein B-Typ-Virus Wirkstoff nämlich in der Grippeschutzimpfung. Die Impfstoffe sind allesamt neu produziert. Die überschüssigen Schweinegrippe-Impfstoffe ließen sich dafür nicht verwenden und kommen nun vermutlich in den Müll. Verwunderlich auch: 2009 wurde noch vor der H1N1-Impfung für Schwangere gewarnt und ein extra sanfter Impfstoff aus Australien eingeflogen. Wenn es jedoch um die Grippeschutzimpfung 2010/2011 geht, so wird diese Schwangeren sogar empfohlen. Wer sich Gedanken über zuviel H1N1-Wirkstoff in seinem Körper macht, weil er letztes Jahr gegen Schweinegrippe geimpft wurde und dieses Jahr den Grippeschutz haben will, den beruhigt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI): "Die einmal erfolgte Impfung mit einem pandemischen H1N1-Impfstoff stellt keine Kontraindikation gegenüber der saisonalen Influenzaimpfung dar." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Massentierhaltung schuld an Schweinegrippe

18.08.2010 - Der amerikanische Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer hat sich in seinem neuesten Buch "Tiere essen" der Massentierhaltung gewidmet. Dabei recherchierte er globale Zusammenhänge, wie die Erderwärmung, große Umweltzerstörung und den Mastbetriebe als Ursprung der Schweinegrippe und der Vogelgrippe. Auch die Qualvolle Haltung der Tiere in unwürdigen Ställen, vollgepumpt mit Antibiotika kommt zur Sprache. Schwer war es für den Autor überhaupt an Informationen heran zu kommen. Der Endverbraucher soll nicht wissen, wie es dem Schnitzel auf seinem Teller zu Lebzeiten ging. Das Buch verspricht auch in Deutschland ein Bestseller zu werden. Hier können Sie "Tiere Essen günstig bei AMAZON bestellen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ZDF)

Länder bleiben auf teuren Schweinegrippe Impfdosen sitzen

16.08.2010 - Nach Informationen des Spiegel will der Bund sich nicht an der Finanzierung des Schweinegrippe Impfstoffes beteiligen. Dieser war zu 34 Millionen Dosen im letzten Winter bestellt worden. Die Länder hatten den Bund gefragt, ob er ihnen nun Steuern erlassen könnte bzw. sich an den Kosten beteiligen. Diese schwanken bei den Bundesländern zwischen 4,5 und 54 Millionen Euro. Der Bund erteilte klar eine Absage. Nun wollen die Länder die Bekämpfung einer Pandemie generell in die Hände des Bundes abgeben. Die Länder kritisieren ebenfalls das RKI sowie das Paul-Ehrlich-Institut. Beide Institute hatten großen Fallzahlen als "sehr wahrscheinlich" eingestuft. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Die Welt)

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