NEWS vom 23.02.2010

Medizinische Hochschule Hannover sucht Probanden

23.02.2010 - Die Medizinische Hochschule Hannover will einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe auf seine Verträglichkeit für Menschen mit Organtransplantation testen. Der Impfstoff ist bereits für Menschen über 60 Jahre in der saisonalen Impfung zugelassen. Erfahrungswerte mit Transplantations-Patienten fehlen jedoch. Freiwillige können sich bei Dr. Karsten Wursthorn unter 0511-53 33 33 26 oder info(at)clinical-trial-center.de melden. Die Medizinische Hochschule Hannover ist eine der größten Transplantationskliniken bundesweit. Hier ist man erfolgreich bei Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsentransplantationen genauso wie bei Herz- und Lungentransplantationen. Auch Knochenmarkstransplantationen konnten erfolgreich durchgeführt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Uni-protokolle.de)



RKI Chef Jörg Hacker verläßt sein Amt

23.02.2010 - Der führende Experte bei der Schwienegrippe, Jörg Hacker, verläßt die Leitung des RKI. Gesundheitsminister Phillip Rösler sagte dazu: "In Zeiten wie der Influenza-Pandemie war es beruhigend zu wissen, dass eine Person mit solch großer Erfahrung die größte Behörde im Geschäftsbereich des Gesundheitsministeriums leitet." Hacker leitet absofort die "Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina" in Halle. Ihr gehören über 1.300 Experten der Welt an. Sie ist zudem die älteste exestierende naturforschende Akademie der Welt. Wer Hackers Platz am RKI übernimmt ist noch nicht raus. Das Bewerbungsverfahren läuft. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

NEWS vom 22.02.2010

Luxemburg behält seinen H1N1 Impfstoff

22.02.2010 - Luxemburg hatte 700.000 Impfdosen bestellt. 50.000 wurden jedoch nur verimpft. Dies gab Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo an. Der Hersteller GlaxoSmithKline gab an, das er bereit ist ein drittel gar nicht erst auszuliefern. Luxenburg will den verbleibenden Überschuss nun einlagern. Man will sich wapnen gegen eine weitere, schlimmere Krankheitswelle. Gleichzeitig stehe man mit der WHO in Verhandlung, ob ein Teil an Entwicklungsländer gespendet werden kann. Bis auf weiteres bewahert man Impfstoff und Wirkungsverstärker getrennt auf. Somit ist es möglich, den Wirkungsverstärker auch bei anderen, ganz neuen Impfstoffen zu verwenden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Wort.lu)



H1N1 Impfung polarisierte Bevölkerung

22.02.2010 - Die Österreichischen Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) gab eine Umfrage in Auftrag, die die Panikmache in der H1N1 Berichterstattung in Bezug zur Impfung untersuchte. 91 % der nicht Geimpften und 70 % der Geimpften empfanden die Informationen zur H1N1-Impfung als "reißerisch". 84 % lehnten die Impfung generell ab. Von den Geimpften jedoch sahen 93 % eine hohe Schutzrate in der Impfung. Vor allem wurde deutlich, das sich die Befragten eine einheitliche Berichterstattung von offizielen Stellen gewünscht hätten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ORF)

NEWS vom 18.02.2010

Deutschland: 222.230 Infizierte, 235 Tote

18.02.2010 - In der 6. KW des neuen Jahres wurden moderat erhöhte Aktivitäten des H1N1 Virus im gesamten Bundesgebiet festgestellt. Die gemeldeten Fälle liegen nun wieder unter den Daten aus der Grippesaison 2008/2009. So verteilten sich die Schweinegrippe Zahlen in der 6. KW 2010 auf die Bundesländer (Stand vom 16.02.2010). Die Zahl sind die gemeldeten Fälle seit 1.1.2010. Wir haben die Bundesländer nach Fallzahlen sortiert.
Brandenburg + Berlin (899)
Sachsen (875)
Schleswig-Holstein + Hamburg (818)
Bayern (794)
Niedersachsen + Bremen (765)
Hessen (735)
Rheinland-Pfalz + Saarland (729)
Baden-Württemberg (691)
Mecklenburg-Vorpommern (671)
Sachsen-Anhalt (657)
Nordrhein-Westfalen (648)
Thüringen (648)
(Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)



Schweinegrippe moderat im Karneval

18.02.2010 - In der 6. KW konnten keine erhöhten Influenza-Aktivitäten in Deutschland festgestellt werden. Nur 224 neue Fälle wurden Bundesweit mittels Labortest festgestellt. Dabei handelte es sich in allen Fällen um den A/H1N1 Virus. Andere Viren bleiben weiter verschwunden. Die Mehrzahl der behandelten Fälle akuter Atemwegserkrankungen hatte ihre Ursache nicht in der Schweinegrippe sondern in anderen Erregern. Bundesweit stieg die Zahl der Todesfälle auf inzwischen 235. Das sind 9 Fälle mehr, wie in der Vorwoche. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

NEWS vom 17.02.2010

Marburger Virologen ziehen Bilanz

17.02.2010 - Wissenschaftler der Universität Marburg werteten die Schweinegrippe aus und zogen Bilanz. Positiv war, das Pandemiepläne bereits vorlagen. Diese jedoch gingen von einer Erkrankung mit vielen tausenden Toten aus. Für die harmlose Schweinegrippe hätten sie modifiziert werden müssen. Weiterhin sahen die Verträge Impfstoff Lieferungen in 10er Packungen vor. Dies hätte Sinn gemacht, wenn die Massenimpfungen in Sportstadien stattgefunden hätten. Für Hausärzte jedoch waren sie denkbar unpraktikabel. Ebenfalls kam man zu der Feststellung, das nur ein Impfstoff zu kaufen, die falsche Strategie war. Für Schwangere und Kinder hatte es Alternativen gebraucht. Weiterhin wäre der Impfstoff zu spät auf den Markt gekommen, das Grippemittel Tamiflu hätte nicht überzeugend gewirkt und die Kommunikation zwischen Regierung und Bevölkerung war schlecht. Viel Impfbereitschaft in der Bevölkerung hätte das gekostet. In Marburg hofft man nun, das die Bevölkerung eine weitere Pandemie noch ernst nimmt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: HR Online)



Impfstoff Verkauf in den nahen Osten?

17.02.2010 - Die Bundesländer stehen in Verhandlungen mit dem nahen Osten, um übrige Impfstoffe zu verkaufen. Dies bestätigte gestern die Bremer Gesundheitsbehörde. Da die Krankenkassen nur die Kosten für verwendete Impfstoffe übernimmt, drohen den Ländern derzeit Millionenverluste. Ein Verkauf der übrigen Impfstoffe könnte dieses Minus im Länderhaushalt mindern. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzteblatt)

Sachsen: Auch hier Millionenverluste

17.02.2010 - Geschätzte Kosten von 12 Millionen Euro scheinen auf den Freistaat zuzukommen. Das Sozialministerium gab an, das sich bisher nur 400.000 Menschen gegen Schweinegrippe in Sachsen impfen ließen. Dassind etwa 10 % der 4 Millionen Einwohner. Dem gegenüber stehen 10.791 registrierte Schweinegrippe Fälle und 7 Todesmeldungen aus Sachsen. 1,3 Millionen Dosen Pandemrix waren bestellt worden. Zwei Drittel sind also übrig. Sozialministerin Clauß verteidigt das Vorgehen: "Die Einschätzungen und Empfehlungen der Fachleute ließen zum damaligen Zeitpunkt keine andere Handlungsoption zu." (Text: © Kiwi Vision, Daten: SZ)

Ältere News

Hier können Sie zurück gehen zu älteren news >>>

oder Sie geben einen Suchbegriff ein und durchsuchen dieses Portal:




Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihrem Arzt.