NEWS vom 20.01.2010

Erste Schadensersatzforderung wegen Schweinegrippe Impfung

20.01.2010 - Seit seiner Schweinegrippe Impfung sieht der 71 Jahre alte Johann Wulf aus Höxter (NRW) schlecht. Ärzte vermuteten 13 Tage nach der Impfung, das sich die Nerven im Schädelbereich entzündet haben könnten und so der Augenmuskel geschwächt ist. Hinzu kommen Kopfschmerzen und Übelkeit. Wulfs Vorwurf: Auf diese Nebenwirkungen wies das Informationsblatt zur Impfung nicht ausreichend hin. Wulf plant nun eine Schadenesersatzforderung. Derweil streitet das Paul-Ehrlich-Institut einen möglichen Zusammenhang zwischen Nervenentzündung und Impfung ab. Die Symptome seien zu schnell nach der Impfung aufgetreten. Dem geschädigten Senioren hilft das wenig. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Westfalen-Blatt)





Mexiko: Schweinegrippe Impfung in der U-Bahn

20.01.2010 - Um noch mehr Menschen zu einer Impfung gegen die Schweinegrippe zu bewegen, geht man in Mexiko Stadt ungewöhnliche Wege. Die Impfzentren sind dort zu finden, wo die Menschen sind. In 26 belebtesten U-Bahnstationen wird die Impfung gegen Schweinegrippe angeboten. Noch diese Woche soll das Angebot auch auf die Märkte der Stadt ausgeweitet werden. Von Mexiko aus hatte sich im April 2009 das H1N1 Virus in die ganze Welt hinaus verbreitet. Erklärtes Ziel der Behörden ist es, bis märz 24 Millionen Mexikaner zu impfen. 30 Millionen Dosen sind bestellt. Die Schweinegrippe hat in Mexiko 70.000 Krankheitsfälle und 931 Tote gefordert. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)

NEWS vom 19.01.2010

Baden-Württemberg: Viel Schulausfall wegen Schweinegrippe

19.01.2010 - 2009 fiel in Baden-Württemberg noch mehr Unterricht aus, wie 2008. Grund war die Schweinegrippe. Dabei betraf es Gymnasien am häufigsten. Hier fielen 5,5 % der Stunden aus. Zu dem Ergebnis kam man mit Stichproben im November. An Realschulen fielen 3,8 % der Stunden aus und an Hauptschulen 3 %. Gut durch das Schweinegrippejahr scheinen die Gruindschüler gekommen zu sein. Hier fielen nur 1,1 Stunden aus. Über die Zahlen informierte der Kultusminister Helmut Rau. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Stuttgarter Nachrichten)



4 % weniger Touristen weltweit

19.01.2010 - Der Reiseboom ist gebrochen. Nicht nur weniger Deutsche waren 2009 unterwegs sondern global nahm das Reiseverhalten um 4 % ab. Die Gründe sind die Wirtschaftskriese und die Schweinegrippe. Wer doch reiste, war knausrig und gab 6 % weniger aus, wie in vergangenden Jahren. Ein Auswärtstrend sei aber schon in den letzten Monaten 2009 zu spüren gewesen, so das man für 2010 ein erneutes Wachstum im Tourismus vermutet. (Text: © Kiwi Vision, Daten: 20min.ch)

Erneute Todesopfer der Schweinegrippe - Nr. 179 und 180

19.01.2010 - In Salzgitter ist ein 40-jähriger Mann an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Er erlag im St.-Elisabeth-Krankenhaus. Der Leiter des Gesundheitsamtes, Stefan Müller-Dechent, sagte dazu: "Wir hatten hier in Salzgitter einige wenige schwierige Verläufe. Gemeint sind damit Schweinegrippe-Patienten, die wegen schwerwiegender Symptome im Krankenhaus lagen. Glücklicherweise gingen bis zum vergangenen Freitag alle geheilt nach Hause." Im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) starb ein 47-jähriger Mann, das teile das Landratsamt für Gesundheit und Soziales mit. Beide Männer hatten Vorerkrankungen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: newsclick.de, mvregio.de)

NEWS vom 18.01.2010

Luxemburg: Einigung mit Pharmaindustrie erzielt

18.01.2010 - Luxemburg konnte sich mit dem Pharmahersteller auf die Abnahme von 460.000 Dosen Pandemrix einigen. Ursprünglich waren 700.000 Dosen bestellt worden. Die Ersparnis liegt bei etwa 700.000 Euro. Insgesamt hätten sich bisher 50.000 Menschen in Luxemburg impfen lassen. Das entspricht in etwa 12 - 13 % der Bevölkerung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: tageblatt.lu)

Italien: Nun auch hier Rechtsstreit wegen Schweinegrippe

18.01.2010 - Der italienische Konsumentenverband "Codacons" verklagt das Gesundheits- und Wirtschaftsministerium. Grund der Klage ist die große Menge von unverkauftem Schweinegrippe Impfstoff. Man fordert den sofortigen Stopp der Lieferungen und die Rückerstattung des Geldes an die Italiener. 24 Millionen Dosen werden nach und nach ausgeliefert wobei die Impfbereitschaft deutlich unter den Erwartungen liegt. Bisher ließen sich nur knapp 875.000 Menschen impfen. Der Schaden beläuft sich laut Verband auf 186 Millionen Euro. (Text: © Kiwi Vision, Daten: nachrichten.ch)

14.286 Schweinegrippe Tote weltweit, 3.162 in Europa

18.01.2010 - Erneut 449 Todesfälle weltweit binnen einer Woche registrierte das Europäische Zentrum für Seuchenkontrolle. In Europa stiegen die Fälle auf inzwischen 3.162 Meldungen an. Deutschland rangiert mit aktuell 178 Fällen auf Platz 7 hinter der Türkei (415), Großbritannien (362), Frankreich (290), Spanien (271), Italien (220) und der Ukraine (202). In der letzten Woche meldeten Frankreich (25 neue Todesopfer) und Rumänien (23) die meisten neuen Todesopfer der Schweinegrippe. Alle Zahlen in der Übersicht gibt es hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ECDC)



Mutierte Schweinegrippe Viren im Umlauf

18.01.2010 - Es häufen sich die Fälle an tötlich verlaufenden Infektionen mit mutierten Schweinegrippe Viren. Keiji Fukuda von der WHO sagte dazu: "Die Frage ist nun, ob diese Mutationen darauf hindeuten, dass sich eine fundamentale Veränderung des im Umlauf befindlichen Virus vollzieht - ob es in Bezug auf die Schwere des Krankheitsverlaufs eine Wende zum Schlechten gibt." Inzwischen hat die Sino European Biotechnology AG mit der Forschung zu den mutierten Viren begonnen. Man will einen Impfstoff entwickeln, der auch gegen Mutationen von H1N1 wirksam ist. Das im Moment benutzte Pandemrix ist nur effektiv gegen Viren, die dem Hauptstamm entsprechen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: financial.de)

Kitik an H1N1 Impfung für Kinder ab 6 Monaten

18.01.2010 - Das Robert-Koch-Institut rät zur Impfung gegen die Schweinegrippe für alle Menschen ab 6 Monaten. Der Direktor des Altonaer Kinderkrankenhauses in Hamburg jedoch sieht das kritisch. Prof. Frank Riedel gibt zu bedenken: "Für Kinder unter drei Jahren sind alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe, auch das Pandemrix, noch nicht ausreichend untersucht. Deswegen wäre ich mit der Impfung bei gesunden Kindern unter drei immer noch ein bisschen vorsichtig." Besonders die enthaltenden Wirkungsverstärker (Adjuvansen oder auch Squalen genannt) findet Riedel bedenklich. Diese rufen vor allem lokale Reaktionen hervor, die meist nach 2 Tagen wieder abklingen, "aber wir wissen eben nicht genau, wie ein sechs Monate alter Säugling darauf reagiert". Am besten für Kleinkinder geeignet findet Riedel den Impfstoff für Schwangere, der ohne Wirkungsverstärker auskommt. "Wenn er nicht von den Schwangeren verbraucht wird, könnte ich mir vorstellen, dass man damit dann die kleinen Kinder unter drei Jahren impft." (Text: © Kiwi Vision, Daten: Abendblatt)

Ältere News

Hier können Sie zurück gehen zu älteren news >>>

oder Sie geben einen Suchbegriff ein und durchsuchen dieses Portal:




Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihrem Arzt.