NEWS vom 20.10.2009

Prominente zur Schweinegrippe Impfung

20.10.2009 - Das Wort von Prominenten hat oft großen Einfluß, mehr als die Stimme unbekannterer Forscher und Experten und ihre Studien-Ergebnisse. Die Bild-Zeitung fragte bekannte Persönlichkeiten, ob sie sich gegen Schweinegrippe impfen lassen wollen:
Für JA stimmten:
Karl-Theodor zu Guttenberg (Finanzminister), Frank Elstner (Moderator), Vicky Leandros (Sängerin), Johannes B. Kerner (Moderator), Ursula von der Leyen (Familienministerin), Sophia Thomalla (Schauspielerin), Ulla Schmidt (Gesundheitsministerin), Jürgen Klopp (Fußballtrainer), Wulf Bernotat (E-on Chef), Helmut Markwort (Focus-Chef), Bane Knezevic (Chef Mc Donalds Deutschland), Bärbel Schäfer (Moderatorin), Susi Erdmann (Rodel-Weltmeisterin), Prof. Dr. Stephan Becker (Virologe Uni Marburg), Christian Gentner (Fußballer)
Für NEIN stimmten:
Franz Beckenbauer (Fußballlegende), Marcel Reich-Ranicki (Literaturkritiker), Thomas Gottschalk (Moderator), Jeanette Biedermann (Schauspielerin/Sängerin), Claus Kleber (Moderator), Katrin Müller-Hohenstein (Moderatiorin), Johannes Heesters (105, Schauspieler), Oliver Bierhoff (DFB Manager), Tom Buhrow (Moderator), Prof. Dietrich Grönemeyer (Bruder von Herbert und Star-Orthopäde), Sky du Mont (Schauspieler), Arthur Abraham (Boxer), Ralf Rangnick (Fußball-Trainer), Florian Silbereisen (Entertainer), Katja Burkard (Moderatorin), Rosi Mittermaier (Ski-Legende), Anni Friesinger (Olympiasiegerin Eis-Schnelllauf), Heino (Volkssänger), Udo Jürgens (Star-Entertainer), Gotthilf Fischer (Chorleiter), Jürgen Trittin (Grünen-Fraktionschef), Wolfgang Joop (Modeschöpfer)
(Text: © Kiwi Vision, Daten: Bild.de)

Schweinegrippe Hotlines in den Bundesländern eingerichtet

20.10.2009 - Einige Fragen zur Impfung sind 5 Tage vor dem "Stichtag" am 26. Oktober noch ungeklärt. Wo wird vor Ort geimpft? Wer ist wann dran? Die meisten Bundesländer haben jetzt Hotlines eingerichtet, an denen besorgte Bürger ihre Fragen zur Impfung gegen die Schweinegrippe stellen können:
Bayern: 089-31 56 01 01
Bremen: 0421-36 11 44 44 (für Bremerhaven: 0471-59 61 44 44)
Hamburg: 040-4 28 37 37 95
Niedersachsen: 0511-4 50 55 55
Nordrhein-Westfalen: 0180-3 10 02 10 (kostenpflichtig 9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz)
Rheinland-Pfalz: 06131-16 52 00
Saarland: 0681-5 01 36 94 für allgemeine Fragen und 0681-5 01 36 95 für Fragen zum Impfen
Sachsen-Anhalt: 0391-5 37 71 11
Schleswig-Holstein: 0431-1 60 66 66
Thüringen: 0361-37 74 30 99
Wer direkt im Bundesministerium anrufen möchte, kann diese montags bis freitags von 8 - 18 Uhr unter 030 - 3 46 46 51 00 zum Ortstarif tun. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)



München: Temperatursturz bringt dutzende Neuinfektionen

20.10.2009 - Fast 1.000 Fälle von Schweinegrippe zählt bereits die Stadt München. Einen kräftigen Schub bekam die Schweinegrippe durch den Temperatursturz in den vergangenden Tagen. Grippeerreger wie der H1N1-Virus finden jetzt öfter Menschen mit geschwächter Immunabwehr. Übers Wochenende allein ereigneten sich 180 Neuinfektionen in der Stadt. So wie die Fallzahlen steigen, steigen auch die Meldungen von Verdachtsfällen in Schulen. Vor 2 Wochen meldeten noch 6 Schulleiter grippekranke Schüler. Nun sind schon 60 Schulen betroffen. Schulschließungen plant das Kreisverwaltungsreferats (KVR) jedoch nur als "das letztes Mittel". Bisweilen schicken Direktoren Klassenstufen von sich aus heim, wenn die Mehrzahl der Schüler erkrankt ist. Kritischer sieht es das KVR bei Kindertageseinrichtungen. Letzten Woche wurden daher eine Krippe und zwei Kindergärten geschlossen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Süddeutsche)



Impfstoff der Regierung für Kinder und Schwangere?

20.10.2009 - Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, äußerte sich jetzt zu dem Skandal über die "anderen" Impfstoffe für Regierungsmitglieder: "Ich bin über das Kommunikationsverhalten der Politik entsetzt." Und weiter: "Ich rechne damit, dass jetzt noch weniger Bürger zur Impfung gehen als erwartet." Er forderte die Regierungsvertreter auf, auf den speziellen Impfstoff ohne umstrittende Verstärkersubstanzen zugunsten von Schwangeren und Kindern zu verzichten. Für diese besonders gefährdeten Personengruppen findet derzeit der Bundesgesundheitsminister weltweit keine verfügbaren Impfdosen. Von den Präperaten Pandemrix und Forcetria mit Adjuvansen wird für Schwangere und Kinder abgeraten wegen der Nebenwirkungen der zu wenig erprobten Verstärkerstoffe. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert inzwischen die Impfung von Kindern ab 3 Jahren, besonders, wenn Vorerkrankungen existieren. Begründung: "Verharmlosen sollte man die Schweinegrippe nicht". (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)



USA: Schwein hat Schweinegrippe

20.10.2009 - Das der H1N1 Virus sowohl Menschen, wie auch Tiere besiedeln kann, ist bekannt. Seinen Namen bekam die aktuelle Grippe auch, weil sie im Zusammenhang mit einer Schweinegrippe in Mexiko entdeckt wurde. Inzwischen gab es auch schon Fälle bei Puten in Chile - wir berichteten. Nun ist erstmals die Schweinegrippe bei einem Schwein in Minnesota/USA entdeckt worden. Ausbreitungsgefahr bestand nicht, da es sich um ein Jahrmarkts Schwein handelte, das getrennt von Zuchtschweinen gehalten wurde. Der Landwirtschaftsminister äußerte sich besorgt wegen des Vorfalls. So hatten im April sofort Russland und China den Import von Schweinefleisch aus den USA gestoppt. China hält daran bis heute fest. Der Minister hofft nun, das die Importe nicht wieder gestoppt werden und verwies darauf, das Menschen sich nicht beim Verzehr von Schweinefleisch mit H1N1 anstecken können. (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)

Baden-Württemberg: 23 Schüler haben Schweinegrippe

20.10.2009 - Bei einer Studienfahrt an den Chiemsee trat die Schweinegrippe bei einer Gruppe von 59 Schülern und 4 Lehrern des Reutlinger Gymnasium auf. 23 Schüler zeigten die typischen Symptome: hohes Fieber, trockener Husten, Atemnot, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. "Die Verläufe sind insgesamt eher milder und mit denen einer "normalen" saisonalen Influenza vergleichbar" sagte der Leiter des Kreisgesundheitsamts Reutlingen, Gottfried Roller. Gute Besserung! (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)

Frankreich hat schon mit impfen begonnen

20.10.2009 - Ab heute werden Ärzte und Krankenschwestern in Frankreich gegen Schweinegrippe geimpft. Auch sie haben in unserem Nachbarland des Vorrang bevor dann ab 1. November die Bevölkerung geimpft werden soll. Noch am Sonntag kam es erneut zu einem Todesfall in Frankreich, der 33 des Landes. Ein 11 Monate altes Kind verstarb an Schweinegrippe. Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot-Narquin besucht deswegen heut das Krankenhaus, in dem der Säugling zuletzt behandelt wurde. Frankreich hatte 94 Millionen Dosen des H1N1 Impfstoffes bestellt in der Annahme, das zwei Impfungen zur Immunisierung notwendig seien. Da nun scheinbar doch 1 Impfung reicht, will Frankreich der WHO 9 Millionen Dosen zur Verteilung in Entwicklungsländern abgeben. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzte Zeitung)

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