NEWS vom 22.10.2009

Gefährliche Nanopartikel auch im Schweinegrippe Impfstoff

22.10.2009 - Nicht nur das die Adjuvansen in dem deutschen Schweinegrippe Impfstoff Pandemrix umstritten sind, weil sie heftige Immunreaktionen hervorrufen. Nun sollen die Wirkungsverstärker AS03 und AF03 auch noch durch Nanotechnik hergestellt worden sein. Diese war gestern erst erneut als unausgereift und gefährlich in die Schlagzeilen geraten. Ein anderes Wort für Adjuvanzen ist in Fachkreisen auch "Wirkverstärker auf Nano-Basis". Die verwendeten Öle in Wasser Emulsion sind mit Nano-Technik hergestellt und nur 1 bis 100 Nanometer groß. Vielleicht rührt daher die heftige Reaktion auf Wirkverstärker. Nanopartikel dringen viel einfacher durch die Zellwände. Die Kehrseite ist, das sie auch die Hirnentwicklung stören (im Experiment mit Mäusen), sowie Erbgut und Zellen schädigen können. Was wissen wir denn noch alles nicht? (Text: © Kiwi Vision, Daten: jungemedienhamburg.de)

Niedersachsen: Impftermin platzt

22.10.2009 - Bundesweiter Impfstart gegen die Schweinegrippe soll eigentlich kommender Montag (26.10.) sein. In Niedersachsen ist bereits absehbar, das erst am Freitag in einer Woche (30.10.) geimpft werden kann. Zur Begründung sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministerin: "Die erste Lieferung, die wir diese Woche in Dresden abholen können, ist nicht groß genug, um sämtliche Apotheken zu beliefern. Es gab in den ursprünglichen Vereinbarungen die Aussicht auf andere Mengen." Da in Niedersachsen flächendeckend am selben Tag gestartet werden soll, entschied man sich zu warten, bis alle 400 Apotheken den Impfstoff vor Ort haben. Das Saarland hatte von Anfang an einen Impftermin um den Mittwoch (28.10.) angestrebt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Handelsblatt)

Wer haftet eigentlich für Impfschäden?

22.10.2009 - Die Kassenärztlicher Vereinigung (KV) Berlin hat ihre Ärzte in der Hauptstadt in einem Brief darauf hingewiesen, das der Hersteller GlaxoSmithKline von der Haftung befreit wurde. Daher sei eine besonders genaue Abwägung der Impfrisiken durch den Arzt notwendig. Die Haftung bei Impfschäden übernimmt der behandelne Arzt sowie der Staat. Ob diesw wirklich so stimmt, weiß scheinbar nicht mal die KV. Der stellvertretende Berliner KV-Chef Uwe Kraffel wiedersprach dieser Information: "Der Hersteller haftet, wenn sein Impfstoff nicht in Ordnung ist." Es bleibt also unklar, ob der Staat oder die Ärzte in die Haftung zu nehmen sind. Dieses Beispiel zeigt jedoch, wieviele Fragen noch kurz vor dem "Stichtag" am 26. Oktober ungeklärt sind. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)

Bund gibt Faltblätter zur Schweinegrippe heraus

22.10.2009 - Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung hat das Bundesministerium für Gesundheit 2 neue Faltblätter erstellen lassen. In "Impfung gegen die Neue Grippe" gibt es Antworten auf die wichtigsten Bürgerfragen: Wer soll gegen die Schweinegrippe geimpft werden? Wo wird geimpft? Wie verträglich ist die Impfung? In "Was Sie über die Neue Grippe wissen müssen" erfahren Sie alles über den H1N1 Virus, wie man sich schützen kann, wie die Symptome aussehen und wie man sich behandeln lässt. Beide Faltblätter können in unserer Materialsammlung heruntergeladen oder bestellt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: bund.de)



Moskau: Impfung startet im Dezember

22.10.2009 - In Russland gab es lange keine Fälle von Schweinegrippe, offiziell zumindest. Inoffiziell schätzte der Virologe Dmitri Lowow die Lage bereits im September dramatisch ein - wir berichteten. Wegen der konfusen Informationslage entschloss man sich auch erst spät dazu, einen Impfstoff zu produzieren. Insgesamt vier Impfstoff befinden sich gegenwärtig im zweiten Teil der Zulassung. Geimpft werden soll dann im Dezember. Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa denkt, das bis dahin der kritische Punkt der Schweinegrippe Welle in Russland bereits überschritten sei. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Russland News)

Kanada: Schweinegrippe aus Truthahn Farm ausgebrochen

22.10.2009 - In der kanadischen Provinz Ontario ist die Schweinegrippe auf einer Putenfarm ausgebrochen. Es ist der zweite weltweit registrierte Fall. Am 21.08. war in Chile ein Fall bekannt geworden, wo eine Farm mit Puten schon einmal mit Schweinegrippe infiziert worden war - wir berichteten. Etwa 7.000 Vögel wurden in Kanada jetzt unter Quarantäne gestellt. Nach Angaben von Gesundheitsamts-Chefin Arlene King ist die Gefahr für Menschen "minimal". Die Infektion fiel auf, als die Eierproduktion zurückging. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Handelsblatt

Äqypten will Mekka-Pilger gegen H1N1 impfen

22.10.2009 - Etwa drei Millionen Gläubige aus aller Welt werden zur Pilgerfahrt Hadsch Ende November in Mekka erwartet. Ein Paradies für den Schweinegrippe Virus. Saudi-Arabien hat alle Pilger aufgerufen, sich wegen der Ansteckungsgefahr vor der Reise impfen zu lassen. Noch Anfang Oktober hatte der ägyptische Gesundheitsminister Hatem al-Gabaliam erklärt, das die Pilgerfahrt für seine Landsleute 2009 ausfallen muss, wenn keine Impfstoffe zur Verfügung stehen - wir berichteten. Nun stehen die Impfstoffe zur Verfügung. Am Freitag beginnt die Impfung in Ägypten. Das Land schickt jedes Jahr über 10.000 Pilger nach Mekka. 3 Ägypter starben bisher an Schweinegrippe. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AFP)



USA: Run auf Impfstelle

22.10.2009 - Wo hierzulande die Skepsis gegenüber der angebotenen Impfstoffe gegen die Schweinegrippe vorherrscht, hat die USA bereits vor 1 Woche begonnen zu impfen. Und das bei größtem Andrang. So warteten teilweise 1.700 Menschen vergeblich auf den Impfstoff vor den Türen einer Klinik in Washington. "Gestern Abend um zehn Uhr sind die ersten Menschen hier gewesen und sie waren hier um Mitternacht und auch um fünf Uhr morgens - die Klinik öffnet um neun", beschrieb der zuständige Gesundheitsbeauftragte Ulder Tillman das Geschehen. Innerhalb von 90 Minuten wurden alle Dosen des Impfstoffes verbraucht, die eigentlich für Schwangere, Kinder und chronisch Kranke vorgesehen waren. Dabei gab es auch in den USA im Vorfeld zur Impfung zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Schweizer Fernsehen)



SPD Gesundheitsexperte warnt: H1N1 bleibt gefährlich

22.10.2009 - Die Unstimmigkeiten bei der Schweinegrippe Impfung haben das sowieso geringe Impfinteresse der Deustchen von 12 % sicherlich nicht gerade steigen lassen. Dennoch mahnt SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach vor den Gefahren: "Selbst wenn die Schweinegrippe nicht so dramatisch verläuft: Sie ist und bleibt gefährlicher als eine gewöhnliche Grippe." Lauterbach hält es für alarmierend, das allein in der vergangenen Woche in den USA 11 Kinder an Schweinegrippe gestorben sind. "Wir können nicht ausschließen, dass uns die Schweinegrippe noch vor große Probleme stellt." Er appelliert an die Impfung von Risikogruppen, da sonst ein unvertretbares Experiment mit der Gesundheit der Bevölkerung stattfinden würde. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)

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