NEWS vom 28.04.2010

Balearen: 137.731 Impfstoffe verfallen demnächst

28.04.2010 - Auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca und ihren Nachbarinseln Ibiza und Menorca verfallen demnächst Impfstoffe gegen die Schweinegrippe im Wert von 964.000 Euro. Die Regierung hatte Impfstoffe für 161.000 Menschen angeschafft. Vor allem Gesundheitspersonal, Schwangere, chronisch Kranke und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes standen dabei im Fokus der Regierung. Jedoch nutzen nur 22 Prozent der Bevölkerung das Impfangebot. Nun überlegt man, die übrigen Impfstoffe an Entwicklungsländer zu spenden. Das sei immernoch sinnvoller, als sie wegzuschmeißen. Inzwischen mehren sich die Mahnungen von Experten, das die Schweinegrippe im kommenden Winter zurückkehren könnte. Erfahrungsgemäß ist die zweite Saison bei einer Pandemie immer aggressiver, wie der erste Durchlauf. (Text: © Kiwi Vision, Daten: MallorcaZeitung)



NEWS vom 26.04.2010

Dominikanische Republik: 4 Millionen werden geimpft

26.04.2010 - In Santo Domingo gab das Ministerium für Gesundheit der Dominikanischen Republik bekannt, das man 4 Millionen Menschen gegen Schweinegrippe impfen wird. Darunter auch 2 Millionen Schulkinder. Die Kombinationsimpfung enthält außerdem Bestandteile gegen Masern, Röteln, Diphterie und Poliomyelitis (Kinderlähmung). Die Impfung soll noch vor den anstehenden Schulferien beendet sein. (Text: © Kiwi Vision, Daten: hispaniola.eu)



Deutschland: erneuter Schweinegrippe Todesfall

26.04.2010 - In Berlin ist erneut eine Frau an Schweinegrippe verstorben. Am 3. April kam sie mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus. 2 Tage später wurde der H1N1 Virus nachgewiesen. Die 44-jährige Frau hatte keinerlei Vorerkrankungen. Insgesamt 8.500 Fälle von Schweinegrippe Infektion hat man bis jetzt in Berlin registriert. 

Australien: Impfung gestoppt

26.04.2010 - In Australien wurde die Impfung gegen die saisonale Grippe gestoppt. Grund: Mehrere Kinder bekamen starkes Fieber nach der Impfung. 20 von ihnen mussten sogar im Krankenhaus behandelt werden. Ein möglicher Grund: Die saisonale Grippeschutzimpfung enthält in diesem Jahr erstmals eine Komponente gegen Schweinegrippe. Ähnliches ist auch für Deutschland im kommenden Herbst vorgesehen. Der australische Spezialist für ansteckende Krankheiten, Peter Collingon, riet inzwischen sogar, dass Menschen die einer Risikogruppe angehören, sich gar nicht impfen lassen sollten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Greenpeace-Magazin)

NEWS vom 23.04.2010

Schweinegrippe kommt wieder

23.04.2010 - "Die EU-Seuchenbehörde ECDC hält es für wahrscheinlich, dass die H1N1 Viren in der kommenden Saison vorherrschend sein werden". Dies bestätigte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI).
Hingegen ausgeschlossen sei es, das die übrigen 28 Millionen Impfdosen in der nächsten Grippeschutzimpfung Verwendung finden. "Pandemrix® kann nicht in den Impfstoff gegen die gewöhnliche Grippe eingebaut werden", betonte Susanne Stöcker vom PEI. Es handele sich dabei um einen fertigen Impfstoff, der nicht in einzelne Komponenten zurückgebaut werden könnte. Richtig sei aber, dass der nächste Grippeimpfstoff gegen die saisonale Grippe Komponenten gegen Grippeviren des Typ B, H3N2 und eben Schweinegrippe H1N1 beinhalten wird. Dieser wird jedoch komplett neu produziert. Die übrigen Schweinegrippe Impfstoffe werden dennoch parallel angeboten.
Eventuell wird jedoch eine Neuzulassung nötig. Dann nämlich, wenn die WHO die Schweinegrippe nicht länger als Pandemie deklariert. Experten erwarten jedoch keine Probleme bei einer Neuzulassung, da sich der Impfstoff bewährt hätte.
Verhandlungen zum Weiterverkauf sind vorerst erfolglos beendet: "Im Moment finden keine neuen Verhandlungen statt", sagte Thomas Spieker, Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums. Die Kosten von 230 Millionen Euro müssen die Bundesländer aufbringen. Heike Tauber vom thüringischen Gesundheitsministerin forderte bereits den Bund auf, sich an der Finanzierung zu beteiligen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



NEWS vom 22.04.2010

Sachsen und Brandenburg sitzen auf Impfstoffen

22.04.2010 - Auch Brandenburg und Sachsen meldeten nun, das sie auf 2 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe sitzen bleiben werden. Der Schaden beträgt für die beiden Bundesländer knapp 20 Millionen Euro. In Brandenburg ließen sich nur knapp 6 Prozent der Bevölkerung impfen, in Sachsen immerhin 10 Prozent. Gerechnet hatte man jedoch mit einer sehr viel höheren Impfbeteiligung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Lausitzer Rundschau)



Bulgarien hat nun Gesundheitsministerin

22.04.2010 - In Sofia hat das Parlament die bisherige Präsidentin des nationalen Endokrinologie-Verbandes, Professorin Anna-Marija Borissowa, zur neuen Gesundheitsministerin gewählt. Im Dezember 2009 hatte man den Ex-Minister wegen Korruptionsverdacht aus dem Amt entlassen, nachdem er 2 überteuerte Impfstoff-Verträge unterzeichnet hatte. Regierungschef Bojko Borissow lobte die neue Ministerin für ihren harten Charakter" der nicht anfällig für Korruption sei. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Schweiz: 20 Todesfälle statt sonst 1.000

22.04.2010 - In der Schweiz zeigt man sich erleichtert über den moderaten Verlauf der Schweinegrippe. Gab es in anderen Grippejahren bis zu 1.000 Todesfälle, meist ältere Menschen, starben durch die Schweinegrippe ganze 20 Personen. Darunter nahezu keine älteren Menschen. Experten erklären sich dies folgendermaßen: Wer die Spanische Grippe von 1919 mitgemacht hatte, war 2009 immun gegen die Schweinegrippe, da der Erreger dem damaligen ähnlich war. Außerdem gibt es jedes Jahr nur einen dominanten Virus. Die Schweinegrippe hatte saisonale Erreger weitestgehend verdrängt. Außerdem hat die Medienpräsenz dazu geführt, dass die Menschen ihr Verhalten änderten und mehr auf Hygiene achteten bzw bei Grippesymptomen auch wirklich zu Hause blieben. (Text: © Kiwi Vision, Daten: 20min.ch)

Verkauf von Schweinegrippe Impfstoffen gescheitert

22.04.2010 - Offenbar ist der Verkauf übriger Schweinegrippe Impfstoffe an Länder wie Pakistan und den Irak gescheitert. 28 Millionen Impfdosen standen zum Verkauf mit einem Wert von 250 Millionen Euro. Diese Summe will keines der Länder aufbringen. Die Impfstoffe sind noch bis 2011 haltbar. Aktuell wird nun geprüft, ob sich die Impfstoffe auch als saisonaler Grippeschutz einsetzen lassen. "Es wird derzeit beim Bund geprüft, ob die vorhandenen Dosen auch als saisonaler Impfstoff zugelassen werden können", sagte Thomas Spieker, Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums. Geplant war, das künftige Grippeschutz Impfungen eine Komponente des H1N1 Impfstoffes beinhalten. Zumindest die Adjuvansen (Wirkungsverstärker) müssten sich weiterverwenden lassen, da sie separat dem Impfstoff beigemischt werden und separat vorliegen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Bild, ddp)

Krankheitserregern auf der Spur

22.04.2010 - In Bad Salzuflen/NRW steht das "Plex Id". Es ist das weltweit erste Gerät dieser Art, was fast alle Formen von Krankheitserregern aufspüren kann. Ob MRSA, Borreliose, Schweinegrippe, Masern oder andere - Plex Id findet sie alle. Normalerweise dauert eine Labordiagnose 2-3 Tage. Dem neuen Gerät reicht eine Gewebsprobe oder etwas Körperflüssigkeit. Diese wird vervielfältigt und eine Art genetischer Fingerabdruck alle Erreger erstellt. Aus einer Datenbank kann dann schnell ermittelt werden, um welche Viren und Bakterien es sich handelt. In Folge dessen kann schneller eine Behandlung starten und nicht nur das. Da konkret die Erreger bekannt sind, kann auch sehr viel spezifischer behandelt werden, statt auf Breitband-Antibiotikas zurückzugreifen. Auch in der Kriminologie soll das Gerät zum Einsatz kommen um beispielsweise Täter-DNA zu entschlüsseln. (Text: © Kiwi Vision, Daten: LZ-Online)

Brasilien impft 90 Millionen Menschen gegen H1N1

22.04.2010 - Das ist zumindest das ehrgeizige Ziel der Regierung. Aktuell hat man bereits 30 Millionen Menschen geimpft. Zunächst Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Teile der indigenen Bevölkerung. Die Regierung hat eigens für die Impfaktion eine Internetseite erstellt, auf der man sich registrieren kann und dann per e-Mail seinen Impftermin zugesandt bekommt. Auch wurde die Mindesthaltbarkeitsdauer der Impfdosen auf 6 Monate verringert, um zu verhindern, dass verfallene oder gefälschte Impfstoffe im Umlauf sind. Im Jahr 2009 starben allein in Brasilien 2.000 Menschen. Im ersten Quartal 2010 waren es noch 50 Menschen. Ein deutlicher Rückgang bedingt durch die Sommermonate. Vor der nun beginnenden Grippe-Saison im Winter in Brasilien will man sich durch die Impfaktion schützen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Quetzal)

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