NEWS vom 23.10.2009

Schweden: Fatale Nebenwirkungen nach H1N1 Impfung

23.10.2009 - In Schweden hat die Impfung gegen Schweinegrippe bereits begonnen mit fatalen Folgen. Wie das Magazin Expressen berichtete, erlitten 190 Krankenschwestern schwerste Nebenwirkungen nach der Impfung gegen Schweinegrippe. Verwendet wird in Schweden Pandemrix, der Impfstoff mit Adjuvansen, wie es auch in Deutschland ab kommenden Montag geplant ist. Inzwischen sind über 1.000 Schweden gegen Schweinegrippe geimpft worden und das Institut für ansteckende Krankheiten wird mit Berichten über Nebenwirkungen überflutet. "Mein ganzer Körper schüttelte. Es war so stark ich konnte nicht mal ein Glas Wasser in meiner Hand halte" sagte Lotta Lindström. Rebecka Andersson war die erste Person die in Schweden geimpft wurde. Durch die Impfung bekam sie Fieber und fühlte sich im Magen schlecht: "Ich verlor jede Kraft". Eine andere Krankenschwester, Jennaly, konnte kaum fünf Meter gehen nach dem sie durch die Impfung krank wurde. Sie war völlig gesund bevor sie geimpft wurde, aber am nächsten Tag hatte sie 39 Grad Fieber. "Ich konnte kaum die fünf Meter ins Badezimmer gehen. Ich weiss von mindestens 10 die Fieber bekamen, wir sind 80 Personen dort wo ich arbeite." Lagen am 20.10. noch 30 Menschen wegen starken Impfreaktionen im Krankenhaus, waren es tags darauf bereits 140, wenige Stunden später 190. Zwei Todesfälle ereigneten sich ebenfalls bereits im Anschluß an die Impfung. Dieser Vorfall wird bisher von offizieller Stelle mit den Worten wegerklärt: "Es wurde keine direkte Verbindung mit der Injektion festgestellt". Annika Linde, Direktorin des schwedischen Institut für Infektions Krankheiten Kontrolle (SMI) sagte zu den Vorfällen: "Der Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als die normale Grippe-Impfstoff. Es ist ein Zeichen dafür, dass beweist, dass es einen wirksamen Schutz gibt." Der größte Medizinische Skandal in der Geschichte von Schweden hat begonnen. Wir sind nächste Woche dran. (Text: © Kiwi Vision, Daten: the flu case, expressen.se)



Dritter Schweinegrippe-Toter in Deutschland

23.10.2009 - Wie das Gesundheitsministerium in Baden-Würthemberg mitteilte ist ein 65jähriger Mann aus Mannheim gestorben, der mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert war. Der Mann ist am Mittwoch mit multiplen Organversagen ins Krankenhaus eingeliefert worde. Er hat an mehreren chronischen Vorerkrankungen gelitten. Ob die Schweinegrippe den Tod herbei geführt hat kann noch nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden. Er hatte sich mit einer veränderten Variante des H1N1-Erregers infiziert. (Text: © Kiwi Vision, Daten: welt.de)

Bayern: 1.834 Neuinfektionen in 9 Tagen

23.10.2009 - Da das RKI aktuelle Zahlen zur Schweinegrippe nur noch mit Stand von vor 2 Wochen veröffentlicht, erfordert es etwas Geschick, aktuelle Zahlen zu finden. Gut aufbereitete Seiten von Gesundheitsministerien sind da hilfreich. So wissen wir, das in Bayern am 22.10. bereits 5.577 Fälle registriert waren. Das RKI sprach am 13.10. von 3.743. Das sind 1.834 Fälle in 9 Tagen! Im Vergleichszeitraum von 9 Tagen (1.10. bis 9.10.) waren es 869 Fälle. Mehr wie 100 % also. Ein weiteres Beispiel ist Baden-Württemberg: Hier zählt man gegenwärtig 3.619 Infizierte (21.10.). Das RKI meldete am 13.10. letztmalig 3.364 Fälle. Hier gab es also 249 Neuinfektionen in 9 Tagen. Im Vergleichszeitraum waren es nur 130 Fälle. Also ebenfalls fast 100 %. Gespannt erwarten wir am Montag die Veröffentlichung von neuen Infektionszahlen im RKI. (Text: © Kiwi Vision, Daten: lgl.bayern.de, sm.baden-wuerttemberg.de)



Schweinegrippe erhöht Umsatz bei Novartis

23.10.2009 - Der Schweizer Pharmariese Novartis verzeichnet ein kräftiges Umsatzplus. Allein 700 Millionen Dollar werden die H1N1-Pandemie Impfstoffe bis zum Ende des Quartals in die Kassen spülen. Ebenso ergeht es der Herstellerfirma Roche, die das Grippemittel Tamiflu auf den Markt brachten. Tamiflu spielte ca. 1,3 Milliarden Euro - wir berichteten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Reuters)



Umfrage: Zurückhaltendes Interesse an Schweinegrippe Impfung

23.10.2009 - In einer aktuellen Forsa-Umfrage für das Mittagsmagazin "Punkt 12" von RTL wurden erneut 500 Menschen am 21. Oktober zur Schweinegrippe befragt. Demnach wollen sich 20 % gegen Schweinegrippe impfen lassen, die Ostdeutschen mehr (29 %) wie die Westdeutschen (18%). Bei einer ähnlichen Umfrage des Mittagsmagazins am 30.09. waren es noch 21 % - wir berichteten. Expertenwarnungen der letzten Tage vor der Schweinegrippe zeigen also bisher kaum Wirkung. Die Bedenken vor einem unausgereiften Impfstoff scheinen zu überwiegen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RTL)

Chinesen entwickeln verträglichen Impfstoff

23.10.2009 - Das Dilemma besteht in folgender Situation: Ein Grippe Virus, zwar meist milde aber für bestimmte Risikogruppen eben doch lebensgefährlich, grassiert auf der Welt und verdrängt die meisten anderen Viren. Schutz könnte eine Impfung bringen. Diese ist sogar schon bezahlt. Die Impfstoffe beinhalten aber entweder Adjuvansen und Quecksilberverbindungen, die schwere Nebenwirkungen hervorrufen oder aber ein Ganzvirus, der ebenfalls zu heftigen Nebenwirkungen führt, genau wie die eigentlichen Infektion mit der Grippe. Retter in der Not scheinen die Chinesen. Die nämlich haben einen Spaltimpfstoff (nur Bausteine des Virus) frei von Adjuvansen entwickelt. Einziges Problem nun: Kommt dieser Impfstoff überhaupt nach Deutschland und ist er wirklich besser verträglich? (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Kevin Costner in Angst vor Schweinegrippe

23.10.2009 - Kevin Costner ist Schauspieler ("Der mit dem Wolf tanzt"), zwi mal mit dem Oskar ausgezeichnet und auch Sänger. Normalerweise hat er seine Familie (Frau und 6 Kinder) immer mit auf Tour. Diesmal jedoch nicht. Der Grund: Angst vor der Schweinegrippe. Costner dazu: "Es ist ungewöhnlich, dass meine Familie nicht dabei ist. Aber ich habe mir wegen der Schweinegrippe Sorgen gemacht, und wollte meine kleinen Kinder deshalb diesmal nicht mit auf Reisen nehmen." Aktuell ist Costner mit seiner Rock- und Countryband Modern West in Deutschland zu Gast. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Spiegel)

Fallzahlen steigen in Deutschland um 100 %

Schweinegrippe Deutschland

23.10.2009 - RKI Chef Jörg Hecker sagte am Donnerstag in Berlin, das das RKI wieder mehr Infektionen mit Schweinegrippe registriert. Waren es Ende September (39. KW) noch 857 Neuinfektionen, sei die Zahl in der 42. KW auf über 1.600 gestiegen. Doppelt so viele also. Dabei handele es sich zu 90 % um Infektionen im Inland. Im Sommer waren es zu 80 % Infektionen, die aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Hecker kommentierte die Situation mit den Worten: "Das Virus ist unter uns und verbreitet sich". Am Montag veröffentlicht das RKI die Daten für die 42. KW. Daten dieser Woche (43. KW) erfahren wir erst in 2 Wochen. Das wahre Geschehen bleibt also verborgen. In Großbritannien wurden binnen einer Woche 53.000 Neuinfektionen registriert. In den USA litt jedes 5 Kind und jeder 7 Erwachsene Anfang Oktober an Grippesymptomen, das ergab eine Umfrage unter 10.000 Erwachsenen. Genaue Zahlen können dort seit August nicht mehr ermittelt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp, AP)

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