NEWS vom 03.03.2010

Regresszahlung wegen Impfschäden

03.03.2010 - Die Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe haben nicht alle Menschen gut vertragen. In Nordrhein-Westfalen kam es jetzt zu ersten Entschädigungenszahlungen durch das Land. So kam es bei einem 71 Jahre alten Mann aus Fürstenau zu einer Entzündung der Nerven im Schädelbereich sowie zu einem geschwächten Augenmuskel mit Kopfschmerzen und Übelkeit. EIn 30-Jähriger aus Düsseldorf und ein 60-Jähriger aus Kleve haben seit ihrer Schweinegrippe Impfung eine Hautkrankheit. Da die Impfung von öffentlicher Seite empfohlen wurde, haben Geschädigte auch Anspruch auf Entschädigung. Das Bundesland ist in der Haftung. In NRW wurden 7,4 Millionen Impfdosen bestellt. Nur knapp 1 Millionen Dosen wurde verimpft. 6,4 Millionen Dosen werden nun vesucht, ins Ausland zu verkaufen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Westfalen-Blatt)



NEWS vom 02.03.2010

KV Nordrhein fordert mehr Honorar für Impfungen

02.03.2010 - Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die KV Nordrhein haben für ihre Haus-, Kinder- und Frauenärzte ein höheres Honorar für die Schweinegrippe Impfung gefordert. Zur Begründung hieß es: "Der finanzielle Aufwand des Landes war nicht so hoch wie befürchtet, die finanziellen Belastungen der Praxis waren höher, als das Land es eingeschätzt hatte." Das gab der zweite Vorsitzende der Dr. Wolfgang Axel Dryden bekannt. 2.439 Ärzte hatten sich beteiligt und 452.090 Impfungen vorgenommen. Dafür gab es 2,35 Millionen Euro Honorar. Jedoch war der Aufwand für die Ärzte enorm, da die Diskussion um die Schweinegrippe eine Generaldebatten um Impfungen ausgelösst hatte. Dies mussten die Ärzte in zeitaufwendigen Gesprächen mit den Patienten ausbügeln. Das angesetzte Honorar von 5,20 Euro empfanden die Ärzte als "Hohn". (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



NEWS vom 01.03.2010

Hinweise auf zweite Welle der Schweine Grippe

01.03.2010 - Der Virologe Stephan Pleschka sagte: "Wir haben einen leichten Hinweis auf eine zweite Welle." Kaum zu glauben bei den zuletzt verschwindend geringen Zahlen an Neuinfektionen. Pleschka meint aber mehr das globale Weltgeschehen. In der Südlichen Hemisphäre beginnt langsam der Winter. Und auch in Afrika kommt H1N1 jetzt erst so richtig an. In Europa meldet das Seuchenkontrollzentrum weiterhin nur schwache Virusaktivitäten. Andere Grippe Erreger, wie der H1N1 Virus kamen diese Saison fast gar nicht vor. Ein großes Glück. Denn sterben sonst in einem Winter in Deutschland knapp 8.000 bis 11.000 Menschen an Grippe, so waren es diese Saison nur 239. Dennoch bleibt H1N1 unberechenbar. Allein, das die Virusaktivitäten letztes Jahr im Sommer begannen war außergewöhnlich. Die WHO hält daher auch weiterhin an ihrer Pandemiestufe 6 fest. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)



NEWS vom 25.02.2010

Erneute Hilfslieferung für Nordkorea

25.02.2010 - Südkorea hat eine weitere Lieferung in den verfeindeten Norden geschickt. Nach einer ersten Lieferung im Dezember, bei der es sich vor allem um das Grippemittel Tamiflu handelte, ging nun ein LKW mit Desinfektionsmittel über die streng bewachte Grenze. Der Wert der Ladung beträgt eine Milliarde Won (knapp 640 000 Euro). Nordkorea meldete bisher 9 Infektionen und keine Todesfälle. Private Hilfsorganisationen sprechen jedoch von weit mehr Fällen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



Schweiz: Weniger Hotelbuchungen wegen Schweinegrippe

25.02.2010 - Das Bundesamt für Statistik hat gemeldet, das die Zahl der Übernachtungen in der Schweiz um 4,7 Prozent im Jahr 2009 zurück gegangen ist. Nach einem Rekordjahr 2008 durch die Fußball-EM folgte nun ein Verlußtjahr. Als Gründe werden die Schweinegrippe genannt sowie die Rezession und der starke schweizer Franken. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Nachrichten.ch)

Schweinegrippe führte zu Rekord-Krankenstand

25.02.2010 - Die Hamburger AOK registrierte im vergangenden Jahr durch die Schweinegrippe einen Rekordanstieg der akuten Atemwegserkrankungen. Im Vergleich zu 2008 meldeten sich 16 % mehr Patienten krank. "Einen solch drastischen Anstieg hat die AOK in Hamburg bisher in keinem Jahr beobachten können", teilte die Gesundheitskasse mit. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Schweinegrippe Pandemie ist noch nicht vorbei

25.02.2010 - Die WHO hält weiter an der höchsten Warnstufe für die Schweinegrippe fest. Diese besagt, dass es sich um einen sich schnell ausbreitenden Virus handelt, der weltweit flächendeckend vorkommt. Gespräche zwischen WHO und mehreren Experten haben zu der Entscheidung geführt. Besonders in Asien und Osteuropa ist der Virus immernoch aktiv. Beunruhigend sind neue Fälle auch in Afrika, etwa Senegal und Mauretanien. Außerdem beginnt auf der Südhalbkugel demnächst der Winter. Im April letzten Jahres war der Virus in Mexiko gestartet. In Nordamerika und Europa hingegen nimmt seine Aktivität kontinuierlich ab. In einigen Wochen will die WHO die Situation erneut beurteilen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Nachrichten.ch)

Deutschland: 222.360 Infizierte, 239 Tote

25.02.2010 - In der 7. KW des neuen Jahres wurden moderat erhöhte Aktivitäten des H1N1 Virus im gesamten Bundesgebiet festgestellt. Die gemeldeten Fälle liegen weiter unter den Daten aus der Grippejahre 2008 und 2009. So verteilten sich die Schweinegrippe Zahlen in der 7. KW 2010 auf die Bundesländer (Stand vom 23.02.2010). Die Zahl sind die gemeldeten Fälle seit 1.1.2010. Wir haben die Bundesländer nach Fallzahlen sortiert.
Brandenburg + Berlin (1.048)
Sachsen (1.003)
Schleswig-Holstein + Hamburg (952)
Bayern (947)
Rheinland-Pfalz + Saarland (892)
Niedersachsen + Bremen (886)
Hessen (861)
Baden-Württemberg (860)
Sachsen-Anhalt (792)
Mecklenburg-Vorpommern (787)
Nordrhein-Westfalen (781)
Thüringen (761)
(Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

Schweinegrippe nach wie vor einziger Grippevirus

25.02.2010 - In der 7. KW konnten keine erhöhten Influenza-Aktivitäten in Deutschland festgestellt werden. Nur 130 neue Fälle wurden bundesweit mittels Labortest festgestellt. Dabei handelte es sich in allen Fällen um den A/H1N1 Virus. Andere Viren bleiben weiter verschwunden. Die Mehrzahl der behandelten Fälle akuter Atemwegserkrankungen hatte ihre Ursache nicht in der Schweinegrippe sondern in anderen Erregern. Bundesweit stieg die Zahl der Todesfälle auf inzwischen 239. Dabei starben 120 Menschen zwischen 35 bis 59 Jahren, 49 über 60-jährige und 42 zwischen 15 bis 34 Jahren. 28 Todesfälle betrafen Babys und Kinder bis 14. (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)

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