NEWS vom06.04.2010

48-jährige an Schweinegrippe gestorben

06.04.2010 - Immernoch verläuft die Schweinegrippe tötlich. Eine 48-jährige aus Steinfurt erlag ihrer Virusinfektion. Die Frau hatte Vorerkrankungen und war nicht geimpft. "Die Sache mit dem H1N1-Virus ist noch nicht vorbei" sagte Detlev Schmeer, Leiter des Kreisgesundheitsamtes Steinfurt. Eine heftige Welle im Herbst wäre für den Mediziner keine Überaschung. Immerhin sind nur 7 % der Bevölkerung geimpft. Insgesamt starben in Deutschland bisher 252 Menschen an der Schweinegrippe. Weniger, wie in anderen Grippejahren. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Westdeutsche Zeitung, RKI)



Schweinegrippe im Herbst erneut erwartet

06.04.2010 - Aktuell ist es ruhig um die Schweinegrippe in Deutschland. Die Zahlen waren zuletzt nicht mehr darstellbar, so gering fielen die statistischen Werte aus. Bundesweit erklärte man Ende März die Grippesaison 2009/2010 für beendet. Der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk jedoch ist sich sicher: "Die nächste Grippewelle kommt spätestens im Herbst." Auch für das Frühjahr und den Sommer erwartet er immer wieder vereinzeltes auftreten des H1N1 Virus. Die WHO hält unterdessen an der Pandemiestufe 6 fest, da der Virus immernoch weltweit vorkommt.  (Text: © Kiwi Vision, Daten: FAZ)



Auch Hamburg verzeichnet Millionenverluste

06.04.2010 - Die Hansestadt hatte sich für 6 Millionen Euro mit 721.000 Impfdosen eingedeckt. Man erwartete, das sich 30 % der Bevölkerung impfen lassen. Dies taten die Hamburger nicht. Impfstoffe in Millionenhöhe werden nun verfallen. Aktuell soll es Verhandlungen mit Pakistan geben, um übrige Impfstoffe zu verkaufen. Die Erfolgsaussichten scheinen jedoch eher gering. Kersten Artus von den Linken bemängelte: "Die Verträge sind zum Nachteil der Steuerzahler verhandelt worden." Tatsächlich ließen die Verträge mit dem Pharmakonzern GSK keinen Spielraum, um nicht benötigte Impfstoffe zurückzugeben. Die Bezahlung wiederrum übernehmen die Krankenkassen nur für verwendete Impfdosen. Bestellte abe rnicht benötigte Impfdosen bezahlt das Bundesland. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hamburger Morgenpost)

Polen gelobt fürs Nichtstun

06.04.2010 - Polens Gesundheitsministerin Kopacz hatte sich im Herbst strikt geweigert, einen unerprobten Impfstoff an die Bevölkerung heraus zu geben. Impfstoff gegen die Schweinegrippe wurden nicht gekauft, trotz massivem Drängen von Pharmakonzernen. Nun gab es dafür Lob im Europarat: "Es gehörte Mut dazu, kein Serum gegen die Schweinegrippe einzukaufen, als dies überall in Europa getan wurde", sagte Liliane Maury Pasquier, die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familie. Der britische Delegierte Paul Flynn sagte: "Ministerin Kopacz hatte absolut Recht, als sie sich den Pharmakonzernen widersetzte." Die Pandemie sei übertrieben und Millionen Euro verschwendet worden. Der ehemalige Chef des französischen Roten Kreuzes, Professor Marc Gentilini, setzte noch eins drauf und erklärte die Vorgehensweise von Polen zum "Vorbild" für ganz Europa. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Thüringer Allgemeine)

USA: Impfstoffe millionenfach zum Wegwerfen

06.04.2010 - In den USA müssen millionenfach Impfstoffe gegen die Schweinegrippe weggeworfen werden. Nicht einmal die Hälfte der 229 Millionen Dosen wurde verwendet. Nun will man 60 Millionen Dosen an arme Länder verschenken bzw für eine spätere Verwendung einlagern. Dennoch bleiben 70 Millionen Dosen übrig, die ihr Haltbarkeitsdatum erreicht haben. Die gesamte Impfaktion kostete den US-Steuerzahler geschätzte 1,6 Milliarden Dollar. Zwar war es einer US-Pharmafirma gelungen, in Rekordzeit einen Impfstoff zu entwickeln. Wärend der Produktion jedoch kam es zu vielen Problemen, so das erst nach dem Höhepunkt der Schweinegrippe der größte Teil ausgeliefert wurde. Bis dahin hatten sich lange Schlangen vor den Impfzentren gebildet. Das US-Seuchenkontrollzentrum (CDC) jedoch ist zufrieden mit der Aktion. Immerhin hätte man 81 Millionen Menschen immunisieren können. Das entspricht 26 % der Bevölkerung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

NEWS vom 31.03.2010

Bulgarien: Gesundheitsminister unter Korruptionsverdacht

31.03.2010 - In Sofia/Bulgarien wird erstmals gegen einen amtierenden Minister ermittelt. Der Gesundheitsminister Boschidar Nenew steht unter Korruptionsverdacht. Grund: Er habt zwei überteuerte Verträge zum Import von Schweinegrippe Impfstoffen und Impfstoff gegen die saisonale Grippe abgeschlossen. Dem Land ist ein Schaden von umgerechnet 6 Millionen Euro entstanden. Der Minister ist nun erst einmal zurückgetreten. Ob man in anderen Europäischen Ländern auch noch auf diese Idee kommt? Immerhin sitzen nahezu alle Länder auf Kosten in Millionenhöhe. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



NEWS vom 30.03.2010

USA: Erneut Anstieg bei Schweinegrippe Fällen

30.03.2010 - Die Bildzeitung meldet einen Anstieg von Schweinegrippe Fällen in einigen Bundesstaaten der USA und beruft sich dabei auf das Nationale Center für Krankheiten und Prävention(CDC). Demnach waren die Krankenhauseinlieferungen aufgrund des H1N1 Erregers im Januar auf Null zurück gegangen. Im Februar jedoch stiegen sie wieder auf 40 Fälle pro Woche. Das klingt wenig, ist jedoch nach der Ruhe im Januar beunruhigend. Vor allem betroffen ist der Bundesstaaten Georgia. Hier kam es bereits zu erneuten Todesfällen. Davon betroffen vor allem Menschen mit Vorerkrankungen. Auch die Staaten Alabama, South Carolina, Arkansas, Louisiana, Mississippi, North Carolina, Tennessee und Virginia melden lokal Anstiege. Das CDC spricht von einem "beunruhigenden Trend“ von hartnäckigen Grippefällen und ruft erneut zur Impfung auf. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Bild Zeitung)



WHO läßt Umgang mit der Schweinegrippe untersuchen

30.03.2010 - Oft musste sich die WHO in letzter Zeit Kritik wegen der Schweinegrippe anhören. Eine zu große Nähe zur Pharmaindustrie hätte zu Entscheidungen geführt, die die Nationen der Welt Millionen gekosten haben. Auch die Gefahr der Schweinegrippe sei nicht objektiv genug eingeschätzt worden. Eine unabhängige Expertengruppe soll die Krisenbewältigung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun prüfen. Dies kündigte WHO-Sonderberater für Grippe-Pandemien, Keiji Fukuda an. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Sonntags Zeitung)

Zürich rüstet Schulen wieder um

30.03.2010 - Nach der Schweinegrippe werden an den Schulen in Zürich/Schweiz die aufwendigen Hygienemittel wieder entfernt. Eine e-Mail aus dem Stadtzürcher Schul- und Sportdepartement hat angekündigt: "Mit dem Ende der Pandemie werde die Lieferung von Papierfalztüchern und Nachfüllseife eingestellt." Über diese Ankündigung ist nun Verwirrung entstanden. Der Direktor der Schulgesundheitsdienste, Daniel Frey, hatte die Stoffhandtücher in Zeiten der Pandemie noch als "Virenschleudern" bezeichnet. Nun sollen diese wieder aufgehangen werden? Es sei nur eine Übergangslösung. Bald soll endgültig auf Papierhandtücher umgerüstet werden. Aktuell jedoch fehlen dafür noch die Handtuchspender. Bisher hatten die Papierhandtücher nur lose ausgelegen. Die Umrüstung jedoch betrifft 3.000 Schulzimmer und wird mit Kosten von etwa 1 Millionen Franken beziffert. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Tagesanzeiger)

Pandemierichtlinien ändern

30.03.2010 - Der Nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die WHO aufgefordert, die Richtlinien für eine Pandemie zu ändern. Aktuell besagt die höchste Warnstufe (Stufe 6) nur etwas über die weltweite Ausbreitung jedoch nicht über die Schwere und Gefährlichkeit der Infektion. Weiterhin kritisierte er, das einige weinige Pharmakonzerne Druck auf die Regierungen ausgeübt haben, viel Impfstoff zu bestellen. Er forderte, das Impfstoff ganz normal am Pharmamarkt käuflich sein müsste. Bei der Vogelgrippe, den Pocken und auch bei der Schweinegrippe seien Staaten zum Kauf gezwungen worden. In NRW endet diesen Mittwoch die Impfsaison. Über den Verbleib der übrigen Schweinegrippe Impfstoffe ist man sich noch nicht einig. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)

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