NEWS vom 31.05. - 07.06.2010

Kairo erstickt im Müll

07.06.2010 - Als im April 2009 300.000 Schweine in Kairo/Ägypten abgekeult wurden, rechtfertige die Regierung dies mit der Sorge vor der Ausbreitung der Schweinegrippe. Ohne Betäubung wurde damals den Tiere die Kehle durchgeschnitten im Akkord und ihre Leiber in Massengräber versenkt. Was augenscheinlich der Gesundheit der Stadtbevölkerung dienen sollte, ist längst als politisch/religiöse Maßnahme gegen Christen zu verstehen. Diese nämlich hielten die Schweine, fütterten sie mit dem Müll aus allen Stadtteilen um die anschließend zu verkaufen. Genau dieser Müll ist nun Kairos Problem Nummer eins. Für die Christen gibt es ohne Schweine keinen Grund mehr, die Müllentsorgung der Stadt zu übernehmen. Folglich bleibt er seit fast 1 Jahr liegen, türmt sich und überdeckt die Stadt mit einer übel riechende Wolke. Inzwischen quillt er auch in bessere Stadtteile. Einige Unternehmen haben sich in der Zwischenzeit an der Müllentsorgung versucht. Da die Regierung jedoch nur wenig dafür bezahlt, haben viele ihren Dienst wieder eingestellt. Die WHO kommentierte die Massenkeulung der Schweine damals als "unwissenschaftlich". Nun zeigen sich die Folgen dieser unüberlegten Handlung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Zeitjung)



Wieso Grippemittel nicht mehr wirken

07.06.2010 - Ein Team um den Nobelpreisträger David Baltimore hat am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena entdeckt, wieso das Grippemittel Tamiflu in letzter Zeit immer öfter versagte. Auch wärend der Schweinegrippe war es mehrfach zum Ausfall gekommen. In besonders schweren Fällen drohten die Patienten dies mit dem Leben zu bezahlen. Hinter dem Versagen steckt eine Mutation von Grippeviren. Die Nutzen ein Enzym, die Neuraminidase, um eine menschliche Wirtszelle wieder zu verlassen, nachdem sie sich darin vermehrt haben. Tamiflu hemmte bisher das Enzym. Da nun aber genau das Enzym mutiert ist, läuft die Wirkung des Medikaments immer öfter ins Leere. Das Forscherteam hofft nun, das es frühzeitig Resistenzen entdeckt und so Medikamente schneller angepasst werden können. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Spiegel)



Pharmaindustrie bezahlte WHO Mitarbeiter

07.06.2010 - Das "British Medical Journal" veröffentlichte eine Untersuchung, nachdem 3 WHO Mitarbeiter auf Gehaltslisten der Pharmaindustrie standen. Die 3 Mitarbeiter waren als Autoren bei der Ausarbeitung der Richtlinie beteiligt, wie man einer Pandemie vorbeugen könnte. Diese Richtlinie führte dazu, das Milliarden an Steuergeldern weltweit verschwendet wurden wegen überflüssigen Impfstoffen und Grippemittel. Die Namen der Mitarbeiter befinden sich sowohl auf Gehaltslisten von GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Pharmaunternehmen hatten mit ihren Grippemitteln Relenza und Tamiflu maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe profitiert. Das Recherche-Ergebnis könnte sich zu einem der größten Pharmaskandale der Geschichte ausweiten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Die Welt)



Jedes 3. Kind in Neuseeland hatte Schweinegrippe

07.06.2010 - Jedoch nur etwa 50 % davon hatten auch wirklich die typischen Symptome der "Neuen Grippe". Diese Zahlen veröffentlichte das neuseeländische Gesundheitsministerium. Die Wissenschaftler zeigten sich überascht über das hohe Ergebnis. Hierzu hatte man Blutproben genommen. Die Ansteckungsrate sei damit 10 Mal höher, wie angenommen gewesen. In Neuseeland waren 35 Menschen an Schweinegrippe gestorben und über 1.000 mussten stationär behandelt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Bild)

Fazit des Robert-Koch-Instituts zur Schweinegrippe

07.06.2010 - Das Robert-Koch-Institut registrierte von April 2009 bis April 2010 253 Schweinegrippe Todesfälle in Deutschland. Im Rückblick resümieren die Experten von der Abteilung Infektionsepidemiologie des RKI, das die Daten zu beginn der Epidemie nur sehr spärlich vorlagen. Wärend in Großbritannien bereits im Sommer 2009 eine erste starke Welle umher ging und in den USA viele junge Menschen starben, blieb Deutschland weitestgehend verschont. Grund dafür sieht das RKI in der frühzeitigen stationären Einweisung, die schnelle medikative Therapie und die Behandlung auf Intensivstationen. Diese hätten zeitweise am Rand ihrer Kapazität gearbeitet. Alle diese Maßnahmen hätten sehr gut funktioniert und zum vergleichsweise milden Verlauf der Schweinegrippe Pandemie in Deutschland geführt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)



Das Positive der Schweinegrippe

31.05.2010 - Chinesische Forscher veröffentlichten jetzt im Fachmagazin "American Journal of Infection Control", das die Schweinegrippe das Hände waschen zurück ins öffentliche Bewusstsein gebracht hätte. Manche Menschen hätten es komplett neu gelernt. Dies hat nun positive Auswirkungen auf eine Vielzahl an Viren und Bakterien, die sich auf diese Weise bereits gut bekämpfen lassen. Die Wissenschaftler hatten an der Universität von Hongkong Menschen zu ihrem Umgang mit der Schweinegrippe befragt. 47 Prozentwuschen sich demnach 10 x am Tag die Hände. 89 Prozent trugen Atemschutzmasken, als sie sich krank fühlten, um andere zu schützen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Der Krankenkassen Vergleich)

Schweiz ließ Vorgehen bei Schweinegrippe prüfen

31.05.2010 - Im Endergebnis zeigte man sich zufrieden im größten Kritikpunkt: Zu viel Impfstoffe seien bestellt worden. Dies sei anfangs nicht zu ahnen gewesen. Expertn waren von 2 Impfungen pro Person ausgegangen. Außerdem konnte man die schwache Impfbereitschaft nicht ahnen. Die kalkulierte Menge von 13 Millionen Impfdosen war somit gerechtfertigt. Möglichkeiten zur Nachbesserung fand man aber in der Kommunikation und der Verteilung der Impfstoffe. Die Prüfung hatten internationale Experten und das Unternehmen Ernst & Young durchgeführt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Swissinfo) 

Vor der Kreuzfahrt Impfungen auffrischen

31.05.2010 - Passagiere, die an einer Kreuzfahrt teilnehmen wollen, sollten zuvor ihren Impfstatus prüfen. Darauf wies die Leiterin des hafenärztlichen Dienstes in Hamburg, auf der Konferenz für Reisemedizin "Northern European Conference on Travel Medicine" hin. Schifftreisen seien prädestiniert dafür, das sich Krankheiten schnell übertragen, weil viele Menschen auf engem Raum zusammen sind und die gleichen Gegenstände berühren. Auch Luxuskreuzer bieten keine Garantie vor Infektionen. Seit der Schweinegrippe sind viele Reederein dazu übergegangen, Fragebögen von den Passagieren ausfüllen zu lassen. Wer dabei Anzeichen von Erkältungskrankheiten angibt uss zum Schiffsarzt und darf schlimmstenfalls die Reise nicht antreten. Krank an Bord kann im übrigen teuer enden. Wer an Bord geht, obwohl er krank ist und riskiert, das das Schiff die Route ändern muss, der haftet dafür. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Süddeutsche) 

Saarland will Geld vom Bund

31.05.2010 - "Der Bund hat uns zugesagt, dass er uns nicht im Regen stehen lässt, sollte die Krankheit anders verlaufen als vorhergesagt." Dies sagte der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler. Dieser Fall sei ohne Frage eingetroffen. Das Saarland blieb, wie alle anderen Bundesländer, auf Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe sitzen. Nun erhofft man sich, das das Versprochen eingehalten wird und der Bund bald einen Vorschlag bringt, wie das Saarland entlastet werden kann. Die Beschaffung der Impfstoffe hatte 4,2 Millionen Euro gekostet. 362.000 Impfdosen musste man unverbraucht einlagern. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Allgemeine Zeitung) 

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