NEWS vom 07. - 25.05.2010

Namibia beginnt mit Schweinegrippe Impfung

25.05.2010 - Dr. Magda Robalo von der WHO hat am reitag 216.000 Impfdosen gegen Schweinegrippe der namibischen Vize-Gesundheitsministerin überreicht. Bis zum Beginn der Impfkampagne lagern die Impfdosen noch in Kühlräumen der Regierung. Die Dosen sollen für 10 % der Bevölkerung reichen. Impfstart ist am 28. Mai 2010. begonnen wird dann mit Sozialarbeitern, Krankenpflegern, Zollbeamte. Auch Kinder zwischen 6 und 11 Monaten sowie Schwangere sind in dem ersten Durchlauf dran. (Text: © Kiwi Vision, Daten: az.com.na)



Zwei-Drittel aller H1N1 Toten hatten Pneumokokken

21.05.2010 - Eine amerikanische Studie stellte bei zwei-drittel aller Schweinegrippe Todesfällen eine weitere Infektion mit Pneumokokken fest. Pneumokokken sind Bakterien, die tief in die Lunge eindringen können, wenn Grippeviren den Weg dorthin frei gemacht haben und das Immunsystem geschwächt ist. In Deutschland sind Pneumokokken der Hauptauslöser für Lungenentzündungen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfielt daher allen Menschen über 60 Jahre sowie allen mit Immunschwäche-Krankheiten und Kleinkindern eine zusätzliche Impfung gegen diese Bakterien. Die Schweinegrippe wäre in einem großteil der Fälle dann vermutlich nicht tötlich verlaufen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Die Welt)



WHO Chefin der Panikmache bezichtigt

19.05.2010 - Gesundheitsexperten werfen WHO-Generaldirektorin Margaret Chan Panikmache vor. Frau Chan stellte sich den Vorwürfen mit den Worten: "Wäre etwas schief gegangen, dann sähe unsere Agenda heute ganz anders aus." Trotz Millionen erkrankten und weltweit 18.000 Toten zweifeln einige Vertreter der 193 WHO-Mitgliedsländer an der Angemessenheit der Maßnahmen zur Schweinegrippe. Der Virus hätte nie die totbringende Kraft gehabt, wie angekündigt wurde. Millionen Impfdosen liegen nun rund um den Globus in den Depots. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Die Welt)



Droht Schweinegrippe aus Südafrika?

18.05.2010 - In Südafrika, dem Gastgeber der diesjährigen Fußball-WM, sind ca. 80 Arzneien ausgegangen. Darunter die Schweinegrippe Impfung. Nur noch knapp 1,3 Millionen Dosen gibt es in dem Land. Diese sollen an HIV-positive KInder unter 15 Jahren sowie Personal aus dem Gesundheitsbereich und Beamte am Hafen und Flughafen verteilt werden. Der Rest der Bevölkerung muss ungeimpft bleiben. Grund für den Engpass dieses und anderer Medikamente ist der wegfall vieler Apotheker oder Zulassungsstellen. Wird die Reise zur Fußball-WM also zum Glückspiel mit Krankheitserreger? Das Auswärtige Amt warnt inzwischen, sich vor allem gegen Masern impfen zu lassen, die im Moment in Südafrika wieder auf dem Vormarsch sind. Auch die Schweinegrippe scheint eine Gefahr, wenn nahezu eine ganze Bevölkerung ungeimpft ist. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Afrika.info)

Gerechter Zugang zu Impfstoffen gefordert

17.05.2010 - Mexiko beklagt, das es zwar sehr schnell die Virenstämme der "Neuen Grippe", die 2009 zuerst in Mexiko diagnostiziert wurde, an Labore schickte, später jedoch kaum Impfstoffe ab bekam. So wenig, das kein wirklicher Nutzen für die Bevölkerung bestand. Immerhin sagt man, das sich 30 % einer Bevölkerung impfen lassen müssten, um einen Grippeerreger wie den der Schweinegrippe wirkungsvoll auszubremsen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: nzz.ch)

Hand des Arztes Hauptübertragungsquelle

16.05.2010 - Auf dem "Ärztetag" warf ein Deligierter die Frage auf, ob man nict auf das Händeschütteln mit Patienten verzichten wollen. Die Hand des Arztes sei immerhin das größte Übetrragungsrisiko für die Patienten, gerade in Hinblick auf den Norovirus oder die Schweinegrippe. Und in Asien verzichte man generell aufs Hände schütteln. Der Ärztetag jedoch wollte sich dieses Jahr noch nicht mit dieser Frage beschäftigen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)

Frauen vertragen Impfungen anders, als Männer

14.05.2010 - Sabra Klein von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore, USA, hat mit ihrem Team Studiendaten ausgewertet. Dabei ging es um die Nebenwirkungen von Medikamenten und die Immunität nach Impfungen. Untersucht wurden Grippe, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis und Gelbfieber. Das Ergebnis ist wenig überaschend. Frauen bauten nach einer Impfung oft einen stärkeren Immunschutz auf, wie Männer. Das bedeutet, eine geringere Dosis hätte bei ihnen bereits zur normalen Immunreaktion geführt. Auch war zu beobachten, das Frauen eher zu Nebenwirkungen neigten, als Männer. Man hofft nun, das sich mit diesen Erkenntnissen Impfstoffe demnächst besser anpassen lassen, so das Impfaktionen wie gegen die Schweinegrippe effektiver durchgeführt werden können. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Netdoktor)

WHO tagt Ende Mai / Anfang Juni

12.05.2010 - Noch immer besteht die Pandemie-Warnstufe 6 die im vorigen Jahr wegen der Schweinegrippe ausgerufen wurde. Ende Mai/Anfang Juni tagt die WHO und will darüber entscheiden ob die Warnstufe 6 in eine Übergangsstufe, der sogenannten “post-peak”-Phase gesetzt wird oder ob mitgeteilt wird, daß die Pandemie vorüber ist. Dazu wartet die Expertenkommision aber den Beginn des Winters auf der Südhalbkugel ab, um Informationen zu erhalten, ob wieder eine Schweingrippewelle droht oder nicht.(Text: © Kiwi Vision, Daten: reuters)



Australische Fälle im Rahmen

07.05.2010 - Nach Angabe der australischen Regierung wurden im Zusammenhang mit der saisonalen Grippeschutzimpfung, die auch eine Komponente gegen Schweinegrippe enthält, 77 Fälle von Fieberkrämpfen gemeldet, darunter 57 aus dem Bundesstaat Western Australia. In diesem Bundesstaat wurde die neue Grippe Schutzimpfung allen Kindern von 6 Monaten bis 5 Jahren kostenlos angeboten. Man geht davon aus, das daher eine besonders hohe Impfbereitschaft existierte. Insgesamt sollen inzwischen 20.000 bis 30.000 Kinder geimpft worden seien. Die Zahl der Zwischenfälle mit Komplikationen ist also verhältnismäßig gering. Dennoch wurden die Impfungen ausgesetzt. Der Hersteller CSL untersucht nun, ob es sich um ein Chargenproblem handelt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärzteblatt)

Impfstoffverkauf gilt als offiziell gescheitert

07.05.2010 - Alle Bemühungen einen Teil der übrigen Impfdosen gegen die Schweinegrippe zu verkaufen sind gescheitert. Dies bestätigte das neidersächsische Gesundheitsministerium, was derzeit in Deutschland den Vorsitz hat. Seit Januar hatte man versucht, Käufer zu finden. Zunächt waren Albanien, Möldawien und Mazedonien interessiert. Später sprach die Presse immer wieder vom Irak und Pakistan. Seit jedoch die Schweinegrippe Weltweit abnahm, sank auch das Interesse an Impfstoffen. "Es brennt nicht. Es gibt zurzeit keine Interessenten", sagte die die Ministeriumssprecherin. Nun hofft man auf neue Interessenten im Herbst, wenn die nächste Grippewelle erwartet wird. Dies ist dann allerdings auch schon der allerletzte Termin. Mitte 2011 verfallen die Impfstoffe und müssten dann weggeworfen werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Zeit)

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