NEWS vom 01.02.2011 - 15.02.2011



Schweinegrippe noch nicht vorbei

15.02.2011 – Bayern – In Eichstätt wurden in den letzten Wochen wieder 8 Fälle von Schweinegrippe gemeldet. -  Die Grippewelle in Deutschland scheint zwar insgesamt wieder rückläufig zu sein, dennoch ist sie noch nicht vorbei. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wurde auch immer öfter in den letzten Wochen bei vielen Patienten ein ungewöhnlich extremer Verlauf der Grippeerkrankungen verzeichnet. Auch viele Fälle von H1N1 Infektionen wiesen oft einen außergewöhnlichen Krankheitsverlauf auf. Symptome wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit zeigten sich bei vielen Grippe-Virus- Infektionen in auffällig massiver Form. Allgemein jedoch sei die Zahl der Grippefälle für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich.



H1N1 in Hamburg

10.02.2011 - In Hamburg gibt es seit Jahresbeginn 700 Fälle von bestätigter Schweinegrippe. Dabei sind Kinder und Jugendliche besonders betroffen. Die Mediziner nehmen an, daß mangelnder Antikörperschutz dafür verantwortlich ist. Daher ist die Schweinegrippe besonders gefährlich für Kinder die eine Vorerkrankung haben. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt nach wie vor, daß Kinder ab 6 Jahren und besonders Kinder mit einer Vorerkrankung sich impfen lassen sollen. Dabei reicht der diesjährige Grippeschutzimpfstoff aus, da er eine Komponente gegen die Schweinegrippe enthält. 



Schweinegrippe in Niedersachsen und Bayern

09.02.2011 - Bassum (Niedersachsen) -  Seit dem Wochenende werden offenbar 5 Patienten im Alter von 30 bis 48 mit Verdacht auf Schweinegrippe im Bassumer Krankenhaus behandelt. Sie wurden von den anderen Patienten isoliert untergebracht um eine Ansteckung und Ausbreitung zu vermeiden. Der Zustand der Betroffenen sei nicht bedrohlich. Auch müsse noch im Labor genau untersucht werden, ob es sich tatsächlich um den A/H1N1 -Virus handelt.

Auch in Bayern ist die Grippewelle angekommen. Immer mehr Menschen werden hier derzeit gegen  Grippeinfektionen behandelt. Darunter auch gegen die Schweinegrippe (H1N1), die hier bis Ende Januar bereits 5 Todesopfer gefordert hat. Jüngster Fall ist ein etwa 40 Jahre alter Mann, der mit Grippe-Symptomen in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert wurde und dort verstarb. Der tödliche Verlauf der Grippeerkrankung ist vermutlich auf eine gesundheitliche Vorbelastung des Mannes zurückzuführen. Insgesamt sei aber die Anzahl der Grippeinfektionen zu dieser Jahreszeit normal und nicht ungewöhnlich.

Nur eine Impfstoff für alle Grippeviren

08.02.2011 - Nicht nur vor Influenza und ihre Ableger soll der neue in England entwickelte Breitband Impfstoff schützen. Grippe Viren haben die Fähigkeit sehr schnell zu mutieren, jedes Jahr müssen neue Impfstoffe her um in den jährlichen Grippeschutzimpfungen zum Einsatz zu kommen. Bei dem neuen Breitband Impfstoff sollen Eiweißproteine den Grippevirus angreifen und unschädlich machen. Der neue Impfstoff regt die Immunabwehr an neue T-Zellen zu bilden. Diese T-Zellen suchen den Grippeerreger und töten ihn ab. Auch an Menschen soll der neue Grippeimpfstoff schon getestet worden sein. Dabei zeigte sich deutlich, daß die geimpften Probanden, weniger Grippesympthome zeigten als die ungeimpften. Adrian Hill, der Direktor des Jenner-Instituts sagte in einem Interwiev mit "Zeit online": Das Problem bei der Grippe ist, dass es viele verschiedene Stämme gibt, die sich auch noch ständig verändern. Mit der nun entdeckten neuen Breitband-Vakizine könnten die Menschen gegen alle Formen der Grippe geschützt werden, auch gegen Mutationen von Viren , die sich bisher noch nicht entwickelt haben."

Schweinegrippefälle steigen weiter an

07.02.2011 - Es gibt immer mehr bestätigte Fälle von Schweinegrippe (Neue Grippe) aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Momentan droht in Sachsen-Anhalt ein erneuter Anstieg der Grippewelle. Dort seien seit Anfang des Jahres bisher etwa 200 Fälle von H1N1-Virus-Infektionen durch Labortest bestätigt worden. Auch in vielen Kindertagesstätten grassieren derzeit jede Menge grippale Erkrankungen, wobei Kinder im Alter von 2-4 Jahren am häufigsten betroffen seien. Auch in Nordrhein-Westfahlen seien bisher mehr als 30 Fälle von H1N1 Influenza bestätigt worden, 4 davon in Isselburg. Da keine Meldepflicht mehr für Verdachtsfälle auf Schweinegrippe besteht, liegt die Dunkelziffer der mit dem H1N1 Virus infizierten Grippepatienten wahrscheinlich sehr viel höher. Ein weiterer Anstieg von Grippeerkrankungen ist daher sehr wahrscheinlich, da auch das in den nächsten Wochen zu erwartende wechselhafte und nasskalte Wetter Grippeinfektionen und deren Ausbreitung fördert.

Schweinegrippe in Mecklenburg-Vorpommern

04.02.20011 -  In zwei Greifswalder Kliniken werden derzeit mehrere Patienten behandelt bei denen das Schweinegrippe Virus nachgewiesen werden konnte. Darunter befinden sich auch 3 Kindern im Alter von neun, drei und anderthalb Jahren, die auf einer Isolierstation untergerbacht wurden. Bei den Kindern habe es keine bekannten Vorerkrankungen gegeben. Zwar gehe es Ihnen mittlerweile wieder besser, jedoch will man sie erst entlassen, wenn man keine H1N1 Viren mehr nachweisen kann. Auch eine Frau mit gesundheitlicher Vorbelastung musste wegen einer Infektion mit der Schweinegrippe in der Klinik behandelt werden. Auch sie befindet sich auf dem Weg der Besserung und könnte in den nächsten Tagen wieder entlassen werden. Die Behandlung bei einem Mann mittleren Alters (obwohl er wie die Kinder keine Vorerkrankungen hatte) hingegen wird wohl laut der Ärzte noch einige Wochen dauern.

Mindestens 38 Tote durch Schweinegrippe

03.02.2011 - Wie das Robert Koch Institut gestern mitteilte, sind von Oktober 2010 bis jetzt mindestens 38 Tote durch die Schweinegrippe zu beklagen. Im selben Zeitraum haben sich 4080 Menschen mit dem H1N1 Virus angesteckt. Allerdings soll die Dunkelziffer viel höher sein, da nach dem Ende der Schweinegrippe Pandemie keine Meldepflicht mehr besteht. Gemeldet werden nur noch eindeutig im Labor nachgewiesene Fälle von Schweinegrippe und Tote.

5-jährige Opfer der Schweinegrippe

02.02.2011 - Nordrhein Westfalen – Wie eine Autopsie jetzt ergab, ist die Ursache für den Tot eines 5 Jahre alten Mädchens in Siegen ebenfalls das Schweinegrippe Virus. Das Kind starb bereits am vergangenen Dienstag und stammte aus Wittgenstein (Raum Erntebrück). Das Robert-Koch-Institut rät weiterhin Menschen jeden Alters, insbesondere denen mit chronischen Erkrankungen und Schwangeren, sich impfen zu lassen. Gerade für Kinder und Jugendliche scheinen die H1N1 Viren zu einem schweren Verlauf der Grippe zu führen.  Im Achener Raum sollen derzeit täglich etwa drei Fälle von Infektionen mit Schweinegrippe beim Gesundheitsamt eingehen. Etwa 30 Menschen seien derzeit in der Region mit dem H1N1 Virus infiziert und daran erkrankt.

Schweinegrippe überrollt Russland

02.02.2011 – Moskau - In Russland ist die Lage auf Grund der derzeitigen Grippewelle weiter angespannt. Das H1N1-Virus breitet sich offenbar weiter aus. Allein in den Moskauer Kliniken befinden sich momentan etwa 100.000 Menschen zur Behandlung einer Grippeinfektion. Schüler werden von den Lehrkräften über Internet oder Telefon unterrichtet, da die Schulen weiterhin geschlossen bleiben und auch Groß- und Massenveranstaltungen werden abgesagt, um eine Ausbreitung der Influenza Viren zu verhindern.

Zwei Influenza-Tote in Niedersachsen

01.02.2011 - Wie das Gesundheitsministerium in Hannover bekannt gab, ist am Montag eine 58jährige Frau den Folgen einer Schweinegrippe-Infektion erlegen. Die Frau habe unter keinerlei bekannten Vorerkrankungen gelitten. Auch eine 49jährige Frau aus Hildesheim soll nach Angaben bereits am 22. Januar auf Grund einer Infektion mit dem H1N1 Virus gestorben sein. Diese soll allerdings bereits zuvor unter mehreren gesundheitlichen Problemen gelitten haben. Damit steigt die Zahl der in Niedersachsen seit Oktober 2010 gemeldeten Todesfälle durch die Schweinegrippe auf 7 an.

Klinik wird wegen Schweinegrippe evakuiert

01.02.2011 - Die Fachklinik Gaißach soll derzeit wegen  Schweinegrippe evakuiert werden. Der 10jährige Luca S.,  der am Freitag im Klinikum Harlaching an den Folgen der Schweinegrippe verstarb, wurde in einer Therapie wegen seines Übergewichtes in der Klinik behandelt und war dort an dem H1N1 erkrankt. Offenbar haben sich zwei weitere Patienten mit dem H1N1 Virus infiziert. Weitere Infektionen mit der Neuen Grippe gäbe es bisher zwar nicht in der Fachklinik Gaißach, da aber nicht ermittelbar ist, wo und wie genau es zu den Ansteckungen kam, werde die Klinik nun evakuiert um eine Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern.

Neunjährige an Schweinegrippe gestorben

01.02.2011 - Wie jetzt bekannt wurde ist am Donnerstag ein 9jähriges Mädchen in der Charité an einer Infektion mit dem H1N1 Erreger gestorben. Das Mädchen war mit hohem Fieber und Atemproblemen ins Klinikum Uckermark eingeliefert worden. Da die Erkrankung nicht besser wurde, verlegte man das Mädchen in der Nacht zu Dienstag vergangener Woche in die Charité nach Berlin. Dort starb das Mädchen am Donnerstag. Wie die Amtsärztin des Landkreises Uckermark bestätigte hatte das Mädchen keinerlei Vorerkrankungen. Das verantwortliche Bildungsministerium hat zum Schulbeginn am 07. Februar psychologische Hilfe für die Schule in welche das Mädchen gegangen ist hat angeboten. Es sei wichtig die Kinder über die Schweinegrippe aufzuklären und mit ihnen über den Tot des Mädchens zu sprechen. Laut Marie-Luise Dittmar, Sprecherin der Gesundheitsverwaltung gab es seit Anfang des Jahres 40 Grippe Erkrankungen, davon wurde 26 mal das Schweinegrippe Virus H1N1 nachgewiesen. Besonders Kinder sind von der Schweinegrippe betroffen und auch der Verlauf der Erkrankung ist bei Kindern häufig schwerer als bei Erwachsenen. Das Robert-Koch Institut rät nach wie vor sich gegen Grippe impfen zu lassen.



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