NEWS vom 15.10.2009
Wusste die USA bereits Anfang April von der H1N1 Pandemie?
15.10.2009 - Bereits Anfang April hat die Abteilung für Friedhöfe des State of New York "Formulare für Massensterben" an alle Friedhöfe im Bundesstaat herausgeschickt. In den Fragebögen sollte unter anderem angekreuzt werden, wieviel Morgen (Flächeneinheit) zur Verfügung steht für Massengräber und wie die logistische Anbindung an Straßennetze, Schienenverkehr und Flugplätze ist. Pures statistisches Interesse der Regierung oder genaues Wissen um ein bevorstehendes Ereignis? Der Anfangstext des Schreibens läßt Raum für Spekulation. Da heißt es: "Sollte ein lang anhaltendes Desaster mit hohen Verlustraten oder eine Grippepandemie in ihrer Gemeinde auftreten, wäre ihr Friedhof in der Lage, zusätzlich zu ihren gegenwärtigen Begräbnisdiensten temporären oder permanenten Internierungsraum zur Verfügung zu stellen für eine signifikante Anzahl von Toten dieser Katastrophe oder dieser Grippe?" An einem Laster-Depot sollen bereits eine halbe Millionen Plastiksärge bereit gestellt worden sein. (Text: © Kiwi Vision, Daten: infokrieg.tv)
Backstreet Boy übern Schweinegrippe Berg
15.10.2009 - Knapp eine Woche nach seiner Ansteckung mit der Schweinegrippe fühlt sich Backstreet Boy Brian Littrell wieder besser. In einer Videobotschaft hatte er sich bei den Fans entschuldigt, das Termine ausfallen müssten - wir berichteten. "Mir geht es schon sehr viel besser als letzte Woche", sagte Litrell. "Ich habe zwar noch einen kleinen Husten, aber ich erfülle schon zu 100 Prozent die Anforderungen an mich." Da nicht auisgeschlossen werden konnte, das sich die Bandkollegen Nick Carter, AJ und Howie Dorough bei ihm angesteckt haben, wurden sie vorbeugend mit Grippemittel behandelt. (Text: © Kiwi Vision, Daten: firstnews)
TU Chemnitz rüstet gegen Schweinegrippe auf
15.10.2009 - Zur Eindämmung der Schweinegrippe hat die TU Chemnitz mit der Installation einer neuartigen Filteranlage zur Reinigung der Luft begonnen. Gemeinsam mit der Russischen Akademie der Wissenschaften wurde die Anlage entwickelt. Zu Grunde lagen dabei Erkenntnisse der Weltraumforschung. In einem Kubikmeter Raumluft befinden sich laut Reinhard Latza, Professor der TU Chemnitz und Facharzt für Hygiene, Umwelt- und Labormedizin, bis zu 280 000 Substanzen wie Krankheitserreger, Rauchpartikel, Schimmelsporen und Allergene. Darunter auch H1N1-Viren, die als Tröpfen beim Sprechen, niesen und husten abgegeben werden. 10.000 Euro kosten die Systeme, die in allen Hörsälen installiert werden sollen. Das Projekt wird durch wissenschaftliche Studien begleitet. "In vier bis acht Wochen erhoffen wir uns die ersten Ergebnisse, wie gründlich die Luft gereinigt wird", sagte Projektleiterin Katrin Schulz. Der Rektor der TU Chemnitz, Klaus-Jürgen Matthe, setzt das Experiment in Relationen: "Andere präventive Maßnahmen wie die Bereitstellung von Hygienemasken dürften jedoch nicht vernachlässigt werden. Einen 100 % Schutz vor Ansteckung bieten auch die modernen Luftreiniger nicht". (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)
Österreich: Impfung startet am 9. November
15.10.2009 - Im Nachbarland Österreich konnte sich der Krisenstabes des Landes auf einen Impfplan festlegen. Dieser sieht vor, das in Österreich ab dem 9. November mit der Impfung gegen die Schweinegrippe für die breite Masse begonnen werden kann. Landessanitätsdirektor Christoph König empfiehlt die Impfung. Begonnen wird mit medizinischem Personal. "Im Vordergrund stehen die besonders gefährdeten Personengruppen. Aber nach dem Willen des Gesundheitsministeriums sollen auch andere Impfwillige nicht abgewiesen werden" so König. Damit unterscheiden sich die Impfläne in Österreich nicht von den Deutschen. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ORF)
Tamiflu beschert Pharmakonzert Rekordumsatz
15.10.2009 - In den letzten Wochen ging es soviel um die bevorstehende Impfung, das die Grippemittel ein wenig in Vergessenheit gerieten. Wärend die Impfung vor einer Schweinegrippe Infektion schützen soll, hilft das Mittel Tamiflu, wenn man bereits infiziert ist. Dabei ist der Wirkstoff umstritten - wir berichteten. Vor dem schnellen Griff nach Tamiflu warnen Experten wegen der Nebenwirkungen und erst recht vor der vorsorglichen Einnahme. Diese führt maximal dazu, das der Virus schneller zu Mutationen gezwungen wird. Mehrfach versagte auch schon Tamiflu gegen die Schweinegrippe. Herstellerfirma Roche beeindruckt die Kritik am Präperat wenig. In den ersten 3 Quartalen 2009 konnte der Umsatz um 9 % gesteigert werden. Allein Tamiflu spielte ca. 1,3 Milliarden Euro ein. Für 2010 werden sogar 460 Millionen Euro erwartet. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Wirtschaftsblatt)
Impfstoff für Schwangere frühestens Ende November
15.10.2009 - Ein spezieller Impfstoff für Schwangere ist laut Paul-Ehrlich-Institut frühestens Ende November verfügbar. Bis dahin müssten Schwangere sehr genau darauf achten, sich nicht mit Schweinegrippe zu infizieren - siehe Schutzhinweise. Problem der Ende Oktober verfügbaren Impfstoffe ist das Risiko, das das ungebohrene Kind Fieber bekommt. Dies soll mit einem verträglicheren Impfstoff ausgeschlossen werden. Die gegenwärtigen Impfstoffe wurden aus ethischen Gründen nicht an Schwangeren getestet. Dies soll aber in späteren Studien nachgeholt werden. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)
Regierung ändert Schweinegrippe-Hotline
15.10.2009 - Bisher gab es eine kostenlose Hotline im Bundesgesundheitsministerium, auf der interessierte Bürger und Pressevertreter rund um die Uhr zur Schweinegrippe anrufen konnten. Diese Nummer gibt es nicht mehr. Sie wurde durch die kostenplichtige Nummer: 030 / 346 465 100 ersetzt und ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr besetzt. Eine weitere Änderung ist die neue Internetseite neuegrippe.bund.de. Auf ihr will der Bund über die Schweinegrippe im Allgemeinen und über alles Wichtige zur bevorstehenden Impfung informieren. Vor allem handelt es sich dabei um Weiterleitungen auf das RKI, zur BZGA und Seiten der Gesundheitsministerien der einzelnen Länder. Kritische Stimmen zur Impfung oder mehrere Standpunkte zu aktuellen Geschehnissen finden sich darauf nicht. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ddp)
NEWS vom 14.10.2009
Geringe Impfbereitschaft auch in anderen Ländern
14.10.2009 - In den USA hat die Schweinegrippe Impfung begonnen und stößt wie hierzulande auf geteiltes Interesse. Kamen bisher vor allem Kinder bis 4 Jahren in den USA mit Schweinegrippe ins Krankenhaus, wollen gerade Eltern dieser Altergruppe ihre Kinde rnicht impfen lassen. Das ergab einer Studie der University of Michigan. Auch Medizinisches Personal ist kritisch gegenüber dem Impfstoff, obwohl bereits mit Jobverlust gedroht wurde, wenn sich Mediziner nicht impfen lassen. Eltern und Ärzte argumentieren, das die Schweinegrippe nicht gefährlich genug sei, um die Nebenwirkungen der Impfung in Kauf zu nehmen. Dies wiederlegen Statistiken. So starben 41 % der Intensivpatienten an ihrer H1N1 Infektion. In Mexiko erkrankten 50 % schwer, obwohl sie zuvor keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen hatten. In Kanada waren es sogar 70 %. (Text: © Kiwi Vision, Daten: pressetext.com)
Selbstreinigende Computer Tastatur vorgestellt
14.10.2009 - Computer Tastaturen gehören zu den größen Keimherden in unserem Lebensumfeld. Die Firma Vioguard hat nun eine Tastatur entwickelt, die sich selbst reinigt. Nach Gebrauch zieht sich der Tastenblock in ein Gehäuse zurück und UV-Strahlen rücken den Viren und Bakterien zu Leibe. H1N1 Viren der Schweinegrippe überstehen diese Prozedur nachweißlich nicht. Noch ist die Tastatur nicht am Deutschen Markt erhältlich. Ein Promotions-Clip dazu finden Sie hier. Andere sehr nützliche desinfizierende Produkte finden Sie in unserem Shop mit Anti-Schweinegrippe Produkten. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Turgauer Allgemeine)
Neu-Ulm: Schweinegrippe an Realschule ausgebrochen
14.10.2009 - Zum ersten Mal gibt es Schweinegrippefälle an einer Schule im Landkreis Neu-Ulm. Betroffen ist die Johannes-von-La Salle Realschule in Illertissen. 11 Schüler und Schülerinnen seien erkrankt, dies bestätigte der Rektor Johann Gutter. Im Rahmen einer Fahrt der Klassen 6a/6b ins Schullandheim Balderschwang traten erste Symptome wie Husten, Fieber, Schnupfen und Heiserkeit bei einem Schüler auf. Er wurde noch im Schullandheim von seinen Eltern abgeholt. Alle 70 Schüler im Alter von 11 bis 12 sowie 4 Lehrer wurden sofort vom Unterricht entbunden. Das Zwangs-Schulfrei gilt noch die ganze Woche. Da die Schweinegrippe im Schullandheim auftrat, blieben andere Klassenstufen bisher verschont. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Augsburger Allgemeine)
Impfung für alle Olympia Teilnehmer gefordert.
14.10.2009 - Die Olympischen Winterspiele 2010 beginnen am 12. Februar in Vancouver. Der Team-Chefarzt des Gastgeberlandes Kanada forderte nun die frühzeitige Impfung aller seiner Athleten: "Die Olympischen Spiele sind ein globales Viren-Treffen", sagte Bob Mccormack, "wenn du Tausende Athleten aus über hundert Ländern in einem kleinen, abgeschlossenen Areal wie dem Olympischen Dorf zusammenführst, dann hast du eine Brutstätte für Viren." Kanadas Gesundheitsministerin Leona Aglukkaq hatte inzwischen eingeräumt, das sich die kanadischen Athleten nicht mit besonderer Priorität impfen lassen müssten. Ihr zufolge sei bis zum 12. Februar noch genügend Zeit. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Handelsblatt)
Hannover: 38 Sängerinnen an Schweinegrippe erkrankt
14.10.2009 - Ein Mädchenchor aus Hannover wurde bei einer Konzertreise durch Polen heftig von der Schweinegrippe heimgesucht. Von den 56 Reiseteilnehmern sind 38 erkrankt. Die Tour musste zwischenzeitlich abgesagt werden. Nach Auftritten in Posen und Lodz mussten Termine in Krakau und Breslau ausfallen. Bei einer stichprobenhaften Untersuchung von 7 Chormitgliedern, waren 6 Befunde positiv. Darunter auch bei einer Sängerin, die symptomfrei war. "Nicht jede Infektion führt tatsächlich zum Ausbruch der Krankheit" hieß es aus dem Gesundheitsamt. Deswegen geht man inzwischen davon aus, das alle Mädchen im Alter von 13 bis 20 Jahren infiziert sind. Die meisten befinden sich aber bereits auf dem Weg der Besserung. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Hannoversche Allgemeine)
Regierung verteidigt Wahl des Schweinegrippe Impfstoff
14.10.2009 - Der Sprecher der Gesundheitsministerkonferenz aller Bundesländer, Thomas Schulz, verteidigt die umstrittenen Impfstoffe gegen die Schweinegrippe. Ausschlag gebend waren Fragen der Logistik und schnellen Verfügbarkeit. Vor allem deswegen habe man sich für das Werk von GSK in Dresden entschieden. Schulz stolz: "Wir haben jetzt einen der frühest möglichen Impfzeitpunkte in der ganzen EU." Dr. Susanne Stöcker, Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts, versichert: "Alle drei Impfstoffe erfüllen die Kriterien, die Arzneimittelgesetz und europäische Gesetzgebung an einen solchen Impfstoff stellen." Auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt betont die Unbedenklichkeit der bestellten H1N1-Impfstoffe. Der Alleingang der Bundeswehr zu einem Impfstoff ohne umstrittende Adjuvansen und Quecksilberverbindungen (wir berichteten) sowie die lange Liste der Nebenwirkungen hatten die Diskussion entfacht. (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)
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