NEWS vom 18.09.2009
Deutschland: 19.015 Infizierte, 218 Neu-Infektionen
18.09.2009 - Für Donnerstag bis 15 Uhr wurden dem RKI 218 Neuinfektionen gemeldet. Wir haben unsere Grafiken um eine weitere ergänzt, die Ihnen die Tagesentwicklungen zeigt. Deutlich ist darin der abgeschwächte Trend zu erkennen. Die erste Grippewelle mit dem H1N1 Erreger scheint überstanden scheint. 101 Fälle wurden erneut in Deutschland erworben. Todesfälle in Deutschland sind weiterhin noch nicht offiziell bestätigt. So verteilen sich die offiziell bestätigten Fälle auf die Bundesländer:
Nordrhein-Westfalen (5.637)*
Baden-Württemberg (2.933)*
Niedersachsen (2.664)*
Bayern (2.247)*
Rheinland-Pfalz (1.146)*
Hessen (912)*
Schleswig-Holstein (604)*
Berlin (543)*
Hamburg (417)*
Brandenburg (358)
Sachsen (347)
Sachsen-Anhalt (344)*
Thüringen (310)*
Saarland (253)*
Bremen (154)
Mecklenburg-Vorpommern (146)
* = neue Fälle hinzugekommen bis 17.09.2009, 15 Uhr
Gezählt werden seit dem 15.7.2009 laborbestätigte Fälle sowie alle Erkrankten mit eindeutigen Symptomen aus dem Umfeld von laborbestätigten Fälle, auch ohne H1N1-Test. Zahlen von Freitag bis Sonntag erwarten wir dann am Montag. In diesem Sinne ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund! (Text: © Kiwi Vision, Daten: RKI)
Luxemburg: Erster H1N1 Todesfall
18.09.2009 - Erstmals wird aus unserem Nachbarland Luxemburg ein Schweinegrippe Todesfall gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten in Europa auf nunmehr 145. Die meisten gibt es in Großbritannien (76 Fälle), Frankreich (26) und Spanien (25). Eine Übersicht der Todesfälle finden Sie hier. (Text: © Kiwi Vision, Daten: ECDC)
USA und 8 weitere Länder spenden Impfstoffe
18.09.2009 - Die WHO hat mehrfach darum geworben, das Schweinegrippe Impfstoffe auch an die armen Länder verteilt werden müssten. Das ist natürlich eine Frage des Geldes, das Entwicklungsländer nicht haben. Einige Pharmakonzerne waren ärmeren Ländern mit Sonderpreisen entgegen gekommen. Die USA hat nun die Schweinegrippe als globale Bedrohung deklariert und will Impfdosen spenden. Die Schweinegrippe sei eine grenzüberschreitende Herausforderung hieß es aus dem Weißen Haus. Nur gemeinsam könne man sicher stellen, das die Verbreitung der Krankheit begrenzt wird. Deswegen rief die USA andere Länder auf, ihrem Beispiel zu folgen. An der Aktion beteidigen sich jetzt auch Frankreich, Italien, Norwegen, die Schweiz, Großbritannien, Australien, Brasilien und Neuseeland. (Text: © Kiwi Vision, Daten: dpa)
Adjuvans im H1N1-Impfstoff ist nicht gefährlich
18.09.2009 - Adjuvantien, die Katalysatoren in Impfstoffen, die zu einer besseren Immunreaktion führen, waren in die Kritik geraten. Daher veröffentlichte der Pharmakonzern GSK nun Studienergebnisse. Die Adjuvans im Impfstoff Pandemix heißt AS03 und wurde international bereits an 39.000 Probanden geprüft. Auch im Pandemischen Impfstoff gegen die Vogelgrippe (H5N1) war AS03 enthalten und wurde dort an 12.000 Probanden geprüft. Dabei sind keine mit dem Impfstoff assoziierten schwerwiegenden unerwarteten Ereignisse aufgetreten, betonte Dr. Jens Vollmar, Leiter Medizinische Abteilung Impfstoffe bei GSK. Pandemix wird nun an 9.000 Probanden getestet, ob er wirksam gegen Schweinegrippe schützt. Das Dresdner Werk von GSK wird ganz Europa mit dem Schweinegrippeimpfstoff beliefern. Ein Werk in Kanada den Rest der Welt. Deutschland hat 50 Millionen Impfdosen bei GSK bestellt, mit Verstärkerstoff AS03. (Text: © Kiwi Vision, Daten: Ärztezeitung)
Australien genehmigt Impfstoff gegen Schweinegrippe
18.09.2009 - Nachdem die USA diese Woche die Impfstoffe von 4 Herstellern genehmigt hat, wurde nun auch in Australien der Impfstoff der Firma CSL freigegeben. Damit kann noch in diesem Monat mit dem landesweiten Programm zur Impfung der Beölkerung begonnen werden. Dies teilte Gesundheitsministerin Nicola Roxon am Freitag in Canberra mit. Für Deutschland ist noch kein Impfstoff genehmigt. Unsere Herstellerfirmen sind GSK und Novartis. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)
Wiesn sollen sicher vor Schweinegrippe sein
18.09.2009 - Daniela Schlegel vom Kreisverwaltungsreferat München sieht keinen akuter Handlungsbedarf beim Münchner Oktoberfest in Bezug auf die Schweinegrippe. In den Toiletten gibt es Aufkleber, die zum gründlichen Händewaschen auffordern. An Hotels und Campingplätze wurden Broschüren in mehreren Sprachen verteilt, die über die Viruserkrankung informieren. Auch die Festwirte der 14 Zelte wurden sensibilisiert und achten verstärkt auf Hygienemaßnahmen. Wirte-Sprecher Toni Roiderer warnt vor übertriebener Panik. Er empfiehlt: «Nur eine Frau am Abend küssen und aus dem eigenen Bierkrug trinken." Die Wiesn 2009 beginnt am Samstag auf der Theresienwiese in München. (Text: © Kiwi Vision, Daten: AP)
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