Schweinegrippe h1n1

10 Tipps für die Schweineinfluenza

Auf dieser Seite finden Sie Tipps und Antworten auf häufig Fragen, die zur Schweinegrippe oft auftauchen: 


Wie viele werden sich mit Schweinegrippe in Deutschland infizieren?

Experten erwarten, das sich ca. 30 % der Bevölkerung mit dem H1N1 Virus infizieren werden. Bei 82 Millionen Bundesbürgern enttspricht das ca. 24,6 Millionen Menschen. Verfolgen sie auf unserer Unterseite die Entwicklung der Schweinegrippe in Deutschland.

Wer ist besonders gefährdet?

Grundsätzlich Alle! Besonders sind aber chronisch Kranke und Schwangere gefährdet. Bei diesen beiden Gruppen kam es zu auffallend vielen Todesfällen. Weiterhin sind Grippe-untypisch viele junge Menschen gefährdet. Normalerweise verläuft eine Grippe schwer bei Menschen unter 5 Jahren und über bei über 65-jährigen. Bei der Schweinegrippe kamen jedoch viele Kinder und Teenager, sowie junger Erwachsene bis Mitte 30 in Krankenhäuser und auf die Intensivstationen. Eine medizinische Begründung ist es, dass ältere Menschen bereits genügend Antikörper gegen ähnliche Virenstämme haben und daher nicht zur Hauptpersonengruppe der Erkrankten gehören. Eine soziale Begründung wäre, dass ältere Menschen ein anderes Verhalten haben. Sie stürzen sich weniger in Menschenmassen (bei Festen zum Beispiel), haben weniger innige Kontakte zu vielen verschiedenen Menschen und Reisen nicht so viel durch die Welt (Geschäftsreisen, Urlaubsflüge). 

Reichen die Grippemittel für alle?

Jaein! Zunächst werden Grippe-Impfstoffe für 30 % der Bevölkerung bestellt. Die Regierung hält sich eine Option offen, Grippeimpfstoff nachzubestellen. Wer sich gern impfen lassen möchte, soll dies auch tun können. Selbst wenn er nicht zur Risikogruppe gehört, wie etwa Rentner, und nicht sofort zum impfen aufgerufen wird. Mehr über die Schweinegrippe Impfung erfahren Sie hier. Bei den Grippemitteln Tamiflu und Relenza sind keine Engpässe bekannt. Diese werden also für alle reichen. Der nationale Pandemieplan, der 2005 angesichts der Vogelgrippe verabschiedet wurde, sieht vor, dass mindestens 20 % der Bevölkerung mit Impfstoffen versorgt werden. Dieser Plan gilt nun auch bei der Schweinegrippe und wird mit 30 % sogar übererfüllt. Deutschland wird im Ernstfall gut geschützt sein, da sind sich Experten sicher.

Kann man in Krisengebiete verreisen?

Ja! Die Schweinerippe hat sich weltweit ausgebreitet und es gibt auch auf allen Kontinenten Tote zu beklagen. Ob Sie nun in Deutschland sind oder im Ausland ist faktisch egal. Es handelt sich um eine weltweite Pandemie. Wichtig ist, das sie im In- und Ausland die Schutzmaßnahmen berücksichtigen. Wie sie sich schützen können lesen sie hier. Wenn Sie eine Reise verhindern können, dann tun sie natürlich gut daran, darauf zu versichten. Viele Geschäftsreisen zum Beispiel haben Deutsche Firmen bereits gestrichen und führen nun Videokonferenzen durch.  

Kann man sich schon impfen lassen?

Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist frühestens September/Oktober 2009 verfügbar. Sie werden durch die mediale Berichterstattung nicht verpassen, wann es soweit ist. Gut möglich ist es auch, dass ihre Krankenkasse Ihnen Bescheid gibt. Seien Sie also unbesorgt. Sie können es nicht verpassen. 

Wenn Sie Auslandsreisen planen, empfiehlt sich eine Impfung gegen die lokalen Krankheiten (Malaria, Typhus). Sollten Sie sich nämlich eine solche Erkrankung zuziehen, schwächt dies ihr Immunsystem. Kommt dann noch eine Schweinegrippe Infektion hinzu, kann der Krankheitsverlauf tötlich enden. Sprechen Sie vor einer Reise also mit ihrem Hausarzt.

Generell sollten Sie überprüfen, ob sie gegen Pneumokokken geimpft sind. Diese Bakterien verursachen schwere Infektionen. Wer vor ihnen geschützt ist, steckt auch eine Schweinegrippe Infektion besser weg. Experten schätzen, dass ältere Menschen gut gegen Pneumokokken geimpft sind. Jüngere Menschen und vor allem auch chronisch Kranke leider nicht. Im Zusammenspiel mit Pneumokokken verläuft eine H1N1-Infektion schnell tötlich.

Die saisonale Grippeschutz Impfung schützt nicht vor Schweinegrippe.

Gibt es Medikamente?

Ja! 2 Medikamente gibt es, die den Verlauf der Infektion sehr abmildern und zu einer schnelleren Heilung beitragen. Sie werden auch gegen die übliche Grippe verabreicht. Allerdings sollten Sie die Medikation immer Ihrem Arzt überlassen. Er muss zunächst die Symptome eindeutig als Schweineinfluenza identifizieren und wird Ihnen bei positiven Befund ein Rezept ausstellen über:

Medikamentieren Sie sich nicht selber. Schon gar nicht vorsorglich. Wenn Sie sich dann mit Schweinegrippe infizieren, kann es sein, dass die Medikamente nicht mehr wirken. Ihnen kann dann durch nichts geholfen werden.

Infiziert man sich über Schweinefleisch?

Nein! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welternährungsorganisation (FAO), die Welthandelsorganisation (WTO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) verwiesen jetzt in einer Erklärung gemeinsam darauf hin, das es keine Gefahr einer Ansteckung durch Schweinefleisch gibt. Schweinefleisch unterliegt hohen Hygienemaßnahmen. So lange diese alle erfüllt blieben, besteht keine Gefahr. Wenn Sie dennoch unsicher sind, verzichten sie auf rohen Schweine-Schinken und kochen/braten Sie ihr Schweinefleisch bei mehr wie 72 °C. Dann nämlich hat der Erreger keine Überlebens-Chance - siehe Infos zum H1N1-Virus.

 

Muss man Mundschutz tragen?

Noch nicht! Noch sind wir am Anfang der Pandemie in Deutschland. Noch taucht der Virus nur lokal begrenzt auf und mit Quarantänemaßnahmen bekommt man die Bevölkerung gut geschützt. Sollte sich der Virus flächendeckend über Deutschland ausbreiten, kann Mundschutz eine gute Maßnahme sein, um die Tröpfcheninfektion mit H1N1 zu verhindern. Bis dahin reichen die üblichen Schutzmaßnahmen für Grippe:

Wie sie sich darüber hinaus schützen können, lesen Sie hier.

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